Infonight@Praxis-HAK: Einblicke in unsere Arbeit

Am kommenden Donnerstag öffnet die Praxis-HAK Völkermarkt um 18 Uhr für alle Schüler, Eltern und Interessierten ihre Tore. Die diesjährige Infonight@Praxis-HAK steht dabei ganz unter dem Motto Gemeinsam unsere Region gestalten und rückt die herausragende Stellung von Völkermarkts einziger berufsbildender höherer Schule für den gesamten Bezirk ins Rampenlicht.

Besondere Aufmerksamkeit gilt heuer den Fragen zeitgemäßer Bildungswege im Zeichen der Digitalisierung. Bei einer Podiumsdiskussion sprechen Kevin Müller (Sparkasse Völkermarkt) und Daniel Orasche (Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten) mit Direktorin Michaela Graßler über die Bedeutung einer fundierten und zugleich praxisnahen Ausbildung und die neue Anforderungen an Jugendliche, um in der Berufswelt zu bestehen (mehr dazu hier). Weitere Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft haben ihr Kommen bereits zugesagt.

Ausbildungsschwerpunkte, moderne Entrepreneurship Education und mehr erleben

Doch nicht nur die Herausforderungen der Zukunft, auch die Leistungen unserer Jugendlichen in der Gegenwart werden der Öffentlichkeit präsentiert. Sie selbst werden es sein, die Schüler/innen und Eltern der nächsten Generation, aber auch der interessierten Öffentlichkeit Einblicke in das Ausbildungskonzept der Praxis-HAK Völkermarkt geben und aktuelle Projekte aus den Bereich Eventmanagement und Multimedia präsentieren, die in der Region deutliche Spuren hinterlassen haben. Ebenfalls zu Wort kommen Jungunternehmer/innen und Auslandspraktikant/innen.

„Unser Konzept stärkt das Selbstbewusstsein junger Menschen. Dadurch besitzen sie auch jene Flexiblität, die sie benötigen, um sich immer wieder auf neue Rahmenbedingungen einzustellen. Das ist eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts.“

– Direktorin Michaela Graßler

Und: Aufgrund wiederholter Nachfrage wurden weitere Schnuppertage festgelegt: 22. Jänner, 8. Februar, 28. Februar und 18. April – Voranmeldung jederzeit telefonisch sowie per E-Mail möglich.


Friedensgedanken im Jubiläumsjahr: Buchpräsentation in Klagenfurt

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Im heurigen Jahr gedenkt Österreich vielen bedeutenden historischen Ereignissen wie der Revolution 1848, dem Ende des Ersten Weltkriegs, der Gründung der Ersten Republik 1918 oder dem „Anschluss“ Österreichs an Hitlerdeutschland 1938. All diese „8er-Jahre“ entsprechen Zäsuren, die entweder konfliktreiche Zeiten beendeten oder in solche führten. Gründe genug, um im Unterricht nicht nur inhaltliche Schwerpunkte zu setzen, sondern auch der Frage nachzugehen, was wir daraus lernen können. Wer nicht diese Bereitschaft besitzt, sei, so sind sich Experten einig, sowieso dazu verdammt, die gleichen Fehler erneut zu machen.

Eine schöne Ergänzung zu den Inhalten im Unterricht bildete eine Buchpräsentation in der Bücherei Haček am Donnerstag. Friedenspädagoge und Deutschdidaktiker Werner Wintersteiner von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und Friedensforscherin Cordula Wohlmuther von der UNWTO haben sich in ihrem neuen Buch „Dort wo unsere Großväter gegeneinander kämpften …“ genau diesen Vorsatz zu Herzen genommen. Auch sie betonen in ihren Ausführungen die Notwendigkeit der Beschäftigung mit Geschichte, um aus Fehlern lernen zu können, und spannen von diesem Standpunkt ausgehend einen Bogen zum Tourismus. Gerade in unserer Region, dem Alpen-Adria-Raum, soll und muss es möglich sein, Grenzen zu überwinden, Vorurteile abzubauen, aufeinander zuzugehen sowie freundschaftliche Kontakte zu knüpfen. Wohlmuther, die für drei Jahre auch an der Universität in Klagenfurt lehrte, hebt als gelungenes Projekt den Alpe-Adria-Trail hervor und meint gleichzeitig, dass noch viel mehr möglich sei.

Im vorgestellten Buch mit dem Titel „Dort, wo unsere Großväter gegeneinander kämpften…“ beleuchten sie die im Alpen-Adria-Raum vorhandenen drei Friedenswege Pot miru (slo. für Weg des Friedens) im Sočatal, die Friedenswege der Dolomitenfreunde sowie die Friedensrouten am Karst in Fogliano Redipuglia. Die Buchautoren bringen es auf den Punkt: „Das Wandern auf Friedenswegen weist bereits dem Namen nach darauf hin, dass es zum Nachdenken über den Wert und die Notwendigkeit des Friedens anregen will.“

Geschichtsinteressierte Schüler und Schülerinnen der 4ABK, die keine Mühe scheuten, den Weg nach Klagenfurt auf sich zunehmen, lauschten gespannt den Ausführungen der Autoren, die sich über die große Zahl der Zuhörer freuten.

Das Buch: Werner Wintersteiner und Cordula Wohlmuther: „Dort, wo unsere Großväter gegeneinander gekämpft haben…“. Die „Friedenswege“ an der Frontlinie des Ersten Weltkriegs: Tourismus und Frieden im Alpen-Adria-Raum. Klagenfurt: Drava 2017.

Auch heuer wieder: Fit für den Ernstfall

Erste-Hilfe_2018
Ob die Zahl von 24 frisch ausgebildeten Ersthelfer/innen aus dem Vorjahr getoppt wird? Aufgrund der anhaltend großen Nachfrage vonseiten der Schüler/innen bietet die Praxis-HAK Völkermarkt auch im laufenden Schuljahr wieder einen Erste-Hilfe-Kurs für die zweiten und dritten Jahrgänge an. Der Grundkurs im Ausmaß von 16 Stunden, der von Schulärztin Dr. Johanna Mayr geleitet wird, gilt für eine Dauer von sieben Jahren und genügt auch den Anforderungen des Führerscheins. Der Erste-Hilfe-Kurs wird in zwei Samstagsblöcken jeweils von 8 bis 16 Uhr abgehalten. Der erste Termin findet am 24. Februar statt, der Abschluss erfolgt am 3. März.

Die Teilnahmegebühr beträgt 30 Euro, die verbindliche Anmeldung ist noch bis 26. Jänner bei Prof. Rosemarie Puff möglich.

Um für den Notfall im Schulalltag wie auch auf Exkursionen gerüstet zu sein und eingefahrenes Wissen wieder aufzufrischen, finden in diesem Jahr zudem Termine für das Kollegium der Praxis-HAK Völkermarkt statt.

Bereit für eine neue Arbeitswelt? Expertentalk bei der Infonight@Praxis-HAK

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Die zunehmende Digitalisierung hat sich längst als ein Dauerthema des 21. Jahrhunderts entpuppt. Zahlreiche Berufe verschwinden, neue Sparten tun sich auf, Innovationen verändern innerhalb weniger Jahre den Alltag des Einzelnen grundlegend. Gerade Schulen stehen vor der Aufgabe, junge Menschen auf eine Realität vorzubereiten, die sich rasch ändert und die sich deutlich von vergangenen Zeiten unterscheidet. In diesem Zusammenhang findet im Rahmen der Infonight@Praxis-HAK am 18. Jänner ab 18 Uhr ein Expertentalk statt, der die Anforderungen an eine zeitgemäße Ausbildung kritisch unter die Lupe nimmt.

Als Gesprächsteilnehmer haben Kevin Müller (Kärntner Sparkasse Völkermarkt) und Daniel Orasche (Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten) ihr Kommen bestätigt. Sie werden dabei auch Einblick in zwei Branchen geben, die vom digitalen Wandel zutiefst betroffen sind. Direktorin Michaela Graßler: „Der Austausch mit Fachleuten aus der Praxis ist für uns als Schule enorm wichtig, weil sie uns dabei helfen, unsere Inhalte und Methoden laufend zu hinterfragen. Gleichzeitig entwickeln unsere Jugendlichen ein Bewusstsein, worauf es in ihrer eigenen Zukunft ankommt.“

Die Kooperation mit Unternehmen und Institutionen prägt den Alltag an der Praxis-HAK Völkermarkt seit langer Zeit, insbesondere durch Maturaprojekte und Praktika, aber auch durch Workshops und Patenschaften erhalten die Schüler/innen laufend Eindrücke aus der Arbeitswelt. Dass sie dabei selbst anpacken dürfen, zeigt diese Veranstaltung, die das gemeinsame Gestalten der Region Südkärnten in den Blick nimmt. Graßler: „Wir eröffnen den Schülerinnen und Schülern Perspektiven und können so auch der Region immer wieder Impulse geben. Über aktuelle Projekte und Perspektiven, aber auch über Karrierewege an unserer Schule wollen wir an diesem Abend informieren.“

Die Veranstaltung beginnt am 18. Jänner 2018 um 18 Uhr im Medienraum der Praxis-HAK Völkermarkt und richtet sich an alle Interessierten.

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Insolvenzen aus mehreren Blickwinkeln

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Helmut Ronacher, Geschäftskundenabteilung der Sparkasse in Völkermarkt und Absolvent der Praxis-HAK, und Dr. Andrea Diexer, Rechtsabteilung der Sparkasse in Klagenfurt, beleuchteten mit ihrer Patenklasse, der 5AK, das Thema Insolvenzrecht von zwei Seiten.

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Folgende Fragen beschäftigten dabei die Schülerinnen und Schüler der 5AKbesonders:

  • Wie erkennt ein Firmenkundenberater im Vorfeld, dass Unternehmen in eine mögliche Krise schlittern?
  • Welche Frühwarnindikatoren gibt es?
  • Welche Verantwortung trägt dabei der Kundenberater?
  • Welche Aufgaben erfüllt die Rechtsabteilung und welche Rolle spielt im Insolvenzverfahren die Rechtsabteilung einer Bank?

Die Jugendlichen erkannten, dass das Rating von Kunden, ein Verfahren, das ihnen aus dem laufenden Betriebswirtschaftsunterricht vertraut ist, die Ausfallswahrscheinlichkeit eines Kunden darstellt. Die Eigenkapitalquote bildet dabei eine zentrale Größe im Rahmen des Bonitätsbeurteilungsprozesses. Indikatoren, die auf eine mögliche Verschlechterung der Bonität hinweisen, sind unter anderem – so Experte Ronacher – Veränderungen in den Zahlungsfristen, d.h. für ihn, dass der Kontostand bei der Bank nahezu unverändert bleibt, aber auf der anderen Seite Lieferverbindlichkeiten aufgebaut werden bzw. Lieferanten nicht mehr bezahlt werden. Weiteres läuten bei ihm Alarmglocken, wenn Kunden plötzlich schwer erreichbar sind, ihre Jahresabschlüsse verspätet abgeben, sich Kontoumsätze stark verändern oder Meldungen vom Kreditschutzverband einlangen. Auch ein zu starkes und rasches Wachstum von Unternehmen müsse laut Diexer sehr genau beobachtet werden. Wachsen heißt auch, dass der Fixkostenblock steigt und damit auch der Druck, dementsprechende Umsätze nachhaltig zu erzielen. Damit wurde den Schülerinnen und Schülern klar, welch hohes Maß an Verantwortung ein Kundenbetreuer einerseits für die Bank und andererseits auch für den Kunden trägt.

Interessant waren die abschließenden Ausführungen Diexers zum Insolvenzverfahren, wobei die Jugendlichen erkannten, dass es wenige Konkursanträge gibt, die die Bank beantragt, und dass die strenge Gestion in der Kreditvergabe durch die Kundenbetreuer viele Ausfälle verhindert. Der gemeinsame Blick in die Insolvenzdatei und Informationen über den Verlauf von Liegenschaftsversteigerungen bildeten den Endpunkt des Workshops.

Prof. Theresia Müller-Tschischej: „Die Schülerinnen und Schüler der Patenklasse haben wieder einmal Bilder zur Theorie der Betriebswirtschaft erhalten. Interessant war auch die Erkenntnis, welche Verantwortung ein Kundenbetreuer für die Bank, aber auch für den Kunden trägt und wie wichtig es daher ist, dass ein Kundenberater es schafft, wirklich eine Beziehung zu seinem Kunden aufzubauen. Denn nur dann wird es möglich sein, den Kunden optimal zu beraten.“

Praxis-HAK wünscht frohe Weihnachten

Noch voller Eindrücke von der gemeinsamen Weihnachtsfeier begeht die Schulgemeinschaft der Praxis-HAK Völkermarkt das große Fest. Ein ereignisreiches Jahr geht damit für Schüler/innen wie Lehrer/innen mit ein paar freien Tagen zum Durchschnaufen und Entspannen im Kreise der Liebsten zu Ende.

Direktorin Michaela Graßler wünscht der gesamten Schulgemeinschaft, den Schüler/innen wie auch allen Mitarbeiter/innen sowie ihren Angehörigen ein frohes Fest: „Weihnachten erinnert uns daran, wieder mehr Zeit füreinander und für uns selbst zu finden. Ich wünsche allen Mitgliedern und Freunden der Praxis-HAK Völkermarkt besinnliche Festtage und ein erfreuliches Jahr 2018.“

Prof. Tanja Kramer, die mit der Organisation der Weihnachtsfeier eine gemeinsame Vorweihnachtszeit an der Praxis-HAK möglich machte, hielt ebenfalls Weihnachtsgedanken fest:

Weihnachten

Weihnachtszeit ist Wartezeit.
Auf den wegweisenden Stern.
Auf das Licht der Welt.
Auf die Ankunft des Herrn.
Allein?
Oder doch…
Einsam? Zweisam? Gemeinsam?
Jedes Jahr.
Und doch immer wieder neu.

Weihnachtszeit ist Zeit zum Innehalten.
Innenschau.
Sich selbst betrachten.
Die Augen und das Herz öffnen.
Um neu sehen zu lernen.
Sich selbst finden.
Sich und anderen Wünsche erfüllen.
Seine eigenen Farben neu entdecken.

Weihnachtszeit ist Aufbruchszeit.
Ein Neubeginn.
Ganz leise oder doch laut und kraftvoll?
Aus der Dunkelheit ins Licht.
Mit dem neugeborenen Messias.
Neue Wege wagen.
In ein neues Jahr aufbrechen.
In ein neues Leben.
Voller Abenteuer und Liebe.

Und auch die Schülervertretung übermittelt den Mitgliedern der Schulgemeinschaft ihre Weihnachtsgrüße via Facebook:

Dezember-Ausgabe von Praxis-HAK 100 online

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Knapp vor den Feiertagen erschien die dritte Ausgabe von Praxis-HAK 100. Das Infomagazin der Praxis-HAK Völkermarkt berichtet in seiner aktuellen Folge über die Aktivitäten am Tag der offenen Tür am 30. November 2017, blickt in die Übungsfirmen, die in diesem Schuljahr besonders im Fokus stehen, und resümiert das vorweihnachtliche Treiben an der Schule wie in Völkermarkt, vom gemeinsamen Besuch am Nikolomarkt bis hin zur Weihnachtsfeier.

Gestaltet wurde der Beitrag angeleitet von Prof. Mario Kraiger von den Schüler/innen des vierten Jahrgangs im Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Informationstechnologie. Als Sprecher/innen wirkten diesmal Iris Sommer, Chantal Lamp, Denise Poličar und Matthias Baumann (alle 4AK), ihr Gesangstalent stellten Alois Meschnark und Stefan Haimburger (beide 4BK) unter Beweis.

Die Redaktion von Praxis-HAK 100 verabschiedet sich mit diesem Beitrag in die wohlverdienten Ferien und wünscht schöne Festtage.

Die aktuelle Folge auf YouTube:

Praxis-HAK startet mit gemeinsamer Feier in die Ferien

Mit einer Weihnachtsfeier der gesamten Schulgemeinschaft beschloss die Praxis-HAK Völkermarkt das ausgehende Jahr 2017. Nach wochenlanger Vorbereitung sorgte der von Prof. Tanja Kramer geleitete Schulchor für den würdigen Rahmen einer Feier, zu der auch zahlreiche Gäste begrüßt werden konnten. Für Wortbeiträge sorgten Direktorin Michaela Graßler, Prof. Daniela Wiedenbauer und Prof. Josef Zore und stimmten so auf das nahende Weihnachtsfest ein.

Mit dabei waren unter anderem Schulpsychologin Ulrike Baum, die Direktorinnen Theresia Volpe-Pühringer (Alpen-Adria-Gymnasium Völkermarkt), Elisabeth Ouschan (NMS Völkermarkt/Griffen), Silvia Pinter (VS Völkermarkt), die Schulsozialarbeiterinnen Simone Tschreschnig und Martina Miklau sowie frühere Mitglieder der Schulgemeinschaft, darunter der ehemalige Schulleiter Valentin Blantar, die Professoren Anton Schellander und Rudolf Zich sowie die langjährige Mitarbeiterin Herta Polainer.

Ermöglicht wurde die Feier durch zahlreiche helfende Hände, von Kolleg/innen, Schüler/innen, aber auch engagierten Eltern, etwa Bäckermeister Franz Haimburger. „In dieser stressigen Zeit diesen gemeinsamen Moment zu finden, bedeutet mir sehr viel. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diesen Tag ermöglicht haben“, so Direktorin Graßler. Nun gibt es die Möglichkeit für ein kurzes Durchschnaufen, ehe der stressige Jänner wartet. Graßler: „Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen und ihren Familien, natürlich aber auch allen Schülerinnen und Schülern und ihren Angehörigen ein frohes Fest – und freue mich bereits auf das Wiedersehen im Jänner.“


Weitere Bilder finden Sie auf hier:

Mit Selbstpräsentation zum Erfolg

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Expertin Edith Reitzl von der gleichnamigen Modell- und Persönlichkeitsschule gab den Schülerinnen und Schülern der Kurzform wertvolle Tipps für ein selbstbewusstes Auftreten. In einem zweistündigen Workshop trainierten die Jugendlichen Verhaltensweisen, die besonders im Bewerbungsgespräch oder bei wichtigen Ereignissen zum Erfolgskriterium zählen. Reitzl betonte die Bedeutung von zeitgemäßen Umgangsformen, die Jugendlichen deren Selbstwert stärken. Dieser verschaffe ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Eintritt ins Berufsleben.

In einer humorvollen und abwechslungsreichen Atmosphäre wurden Übungen absolviert, die die Teilnehmer/innen davon überzeugten, dass die Körpersprache einen entscheidenden Eindruck hinterlässt. Kleidung, Blickkontakt, Körperhaltung und Sprache sind ausschlaggebend für den Erfolg im beruflichen wie auch im privaten Leben.

Reitzl wusste zu überzeugen: In wenigen Augenblicken bildet man sich eine Meinung über einen Menschen. Es gibt daher keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Den Schülerinnen und Schülern wurde vermittelt, wie man mit Menschen spricht, sie grüßt, ihnen die Hand reicht und durch Körpersprache selbstbewusst auftritt. Dabei wurde aber auch deutlich: Mut zur Individualität zeigen, ihre/seine Meinung äußern und offen auf Menschen zugehen – auch das sind wesentliche Faktoren für den persönlichen Erfolg.

Berührender Abschluss eines Maturaprojektes für den guten Zweck

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Das von Chiara Ellensohn und Kea Metzler organisierte Maturaprojekt „Volksklang – ein Fest der Freude“ sorgte im Oktober im Campus AdFontes in Eberndorf für ein volles Haus und war ein großer Erfolg. Für das Projektteam war von Anfang an klar, dass der Reinerlös dieser Veranstaltung dem kleinen Elias (siehe dazu den Bericht in der Kärntner Woche) zugute kommen wird.

Die Summe von EUR 954,43 wurde nun von den Schülerinnen an Elias Mutter, Julia Prantl, übergeben. Sie zeigte sich von der Unterstützung, die ihrem Sohn zuteil wird, überwältigt. „Wir sind vom Engagement und der Solidarität dieser jungen Menschen begeistert und freuen uns über die finanzielle Unterstützung riesig“, so die gerührte Prantl am Rande der Scheckübergabe. Auch Schülerin Chiara Ellensohn war berührt: „Es ist für uns ein tolles Gefühl zu sehen, dass wir mit unserem Projekt helfen konnten und dass wir etwas wirklich Sinnvolles und Wichtiges damit geschafft haben.“

Elias wird in circa drei Monaten aus dem Krankenhaus nachhause zurückkehren. Dafür sind nun umfangreiche Umbauarbeiten am Haus notwendig, die dank weiterer zahlreicher Spenden aus ganz Kärnten bereits im vollen Gange sind.

„Die Übergabe des Schecks an Elias Mama war ein äußerst berührender und emotionaler Moment für uns, der die Bedeutung und Notwendigkeit sozialer Schulprojekte ganz deutlich hervorstreicht,“ so Projektbetreuerin Prof. Daniela Wiedenbauer.

Das gesamte Team der Praxis-HAK Völkermarkt wünscht dem kleinen Elias und seiner Familie trotz aller Herausforderungen besinnliche Feiertage, viel Glück und Kraft für das Jahr 2018.