„Zwei Kriege sollen Mahnung sein!“: 5AK bei Friedensvortrag in Tainach

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Die Folgen des großen Krieges“ lautete der letzte Vortrag von Dr. Josef Till, der sich im Bildungshaus Sodalitas in Tainach in einer Vortragsreihe intensiv mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigt hat. Mit der Anwesenheit von 13 angehenden Maturant/innen der 5AK der Praxis-HAK Völkermarkt hatte er nicht gerechnet und war so positiv überrascht, dass er sie für ihr Interesse mehrmals vor und auch während des Vortrages lobte. „Es ist so wichtig, dass sich vor allem Jugendliche für Geschichte interessieren, denn sie sind unsere Zukunft.“ Till weiter: „Solange der Dialog gesucht wird, schweigen die Waffen.“

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In seinen eineinhalbstündigen Ausführungen sprach Till, der vor seiner Lehrtätigkeit an der PH ebenfalls an einer Handelsakademie unterrichtete, über Kindheit im Ersten Weltkrieg, die Gründung des SHS-Staates mit seinen gravierenden Folgen für Kärnten – der Kärntner Abwehrkampf -, den Nationalismus und Rassismus, den in unserem Raum vor allem die Kärntner Slowenen zu spüren bekamen. Weiters erwähnte er die einsame Friedensruferin Bertha von Suttner, zitierte Erich Maria Remarques Meisterwerk Im Westen nichts Neues und versuchte mit Hilfe des Gedichts Die Entwicklung der Menschheit von Erich Kästner Parallelen zur heutigen Zeit zu ziehen.

Nach den Ausführungen zeigte Till beeindruckende Bilder aus dem Weltkrieg und beantwortete Fragen aus dem Publikum. Er bedankte sich noch einmal bei den Jugendlichen, die vieles nicht nur für den Unterricht, sondern auch für ihr weiteres Leben mitnehmen konnten.