Schulsozialarbeit_2021_JB

Komplexe Situationen gehören zu ihrem Alltag. Zu den Tätigkeitsfeldern der Schulsozialarbeit zählt die Auseinandersetzung mit sozialisations- und modernisierungsbezogenen Themen (Veränderungen in Gesellschaft, Familie, Freizeit, Schule, Beruf etc.) seit jeher. Und doch stellten die letzten eineinhalb Jahre auch Simone Tschreschnig und Martina Miklau, Schulsozialarbeiterinnen an der Praxis-HAK, vor große Herausforderungen.

„Die kontinuierliche Kooperation und Vernetzung war der Schlüssel, um unsere Arbeit im Pandemie-Alltag fortführen zu können. Dafür fanden wir rasch neue Kanäle“, erklären die beiden. Sie standen mit Schüler_innen telefonisch bzw. über verschiedene Kommunikationsplattformen weiterhin in Kontakt und erweiterten zudem ihr Angebot. „Selbst produzierte Videos und Beiträge über Facebook und Instagram boten den Schülerinnen und Schülern Aufmunterung und Abwechslung, forderten sie zum Mittun auf oder beinhalteten Tipps für die aktuelle Situation. Die neu zugewonnenen Kommunikationstools werden mit Sicherheit auch nach der Pandemie von der Schulsozialarbeit betrieben und genutzt werden.“

Seine digitalen Kompetenzen stellte das Duo wiederholt unter Beweis, Tschreschnig und Miklau nahmen auch an Veranstaltungen wie virtuellen Elternabenden oder dem Tag der offenen Tür, der Ende November online über die Bühne ging, teil. Doch damit nicht genug, initiierten sie auch das Projekt „Mei Vleck`l – Sozialraumorientierte Schulsozialarbeit“. Dieses wurde den Schüler_innen der 4. Klassen sowohl in Präsenz als auch via Online-Streaming digital vorgestellt und soll in Zukunft von einer Schüler_innengruppe in Kooperation mit der Schulsozialarbeit weitergeführt werden. Ziel ist es, eine App zu entwickeln. „Dieses Projekt soll den Kindern und Jugendlichen des gesamten Bezirks zugutekommen.“

Den gesamten Beitrag finden Sie im aktuellen Jahresbericht – und den können Sie in digitaler Form hier abrufen.