16 Jahre nach der bestandenen Reife- und Diplomprüfung an der Praxis-HAK Völkermarkt erntet Gernot Fleiss als Gesellschafter und Head of Sales des IT-Unternehmens Symvaro die Früchte innovativer Arbeit. Für die digitalen Lösungen im Bereich Abfall- und Wasserwirtschaft und die App Waterloo wurde das Kärntner Start-up zuletzt in das Umweltcluster Bayern aufgenommen und für den europäische CESA Award in den Kategorien „Start-up des Jahres“ und „Beste Smart-City-Lösung“ nominiert. Nun folgte die Auszeichnung als „Austrian Start-up of the Year 2017“. Für Fleiss auch ein Anlass, an die schulischen Wurzeln zurückzudenken. „Ich bin mächtig stolz auf unseren Erfolg. Als Völkermarkter Absolvent kann man also vieles aus sich machen.“

Die Auszeichnungen bilden den Höhepunkt eines langen Weges, der Fleiss nach der Matura an die Wirtschaftsuniversität Wien, aber auch zum ORF, ins Parlament und ins Staatssekretariat für Wirtschaft geführt hat. „Nach sieben Jahren in Wien packte mich dann das Heimweh und ich ging zum Alpenländischen Kreditorenverband in Klagenfurt.“ Nach einem Auslandseinsatz mit dem österreichischen Bundesheer in Pristina stieg er Ende 2013 bei Symvaro ein. „Alles Weitere ist eine Erfolgsgeschichte, die nun international weitergehen soll.“

Gernot Fleiss

Internationale Erfolge im Blick: Absolvent Gernot Fleiss

Als innovativer Unternehmer, der sich für Fragen der Nachhaltigkeit interessiert, kann Fleiss viele Inhalte seiner schulischen Laufbahn heute in der Praxis umsetzen, zugleich dient er als ein mögliches Vorbild für aktuelle Schüler/innen. Für sie hat er auch klare Empfehlungen parat: „Weg aus der Komfortzone und Erfahrungen sammeln. Seid authentisch und steckt euch eure eigenen Ziele!“ Was von der Zeit an der Praxis-HAK bleibt? „Fachkompetenz und viele schöne und tiefe Freundschaften, auch zum Lehrpersonal. Und ganz oben stehen die Erinnerung an die tolle Crew der Kantine und das Schinkenstangerl von der Hanni.“

In den intensiven letzten Wochen des Schuljahres arbeiteten viele Schüler/innen und vielleicht auch die eine oder andere Lehrkraft den nahenden Ferien gezielt entgegen. Anders hielten es die Absolvent/innen der 3C des Jahrgangs 1976/77, die sich Anfang Juli zum Klassentreffen an ihrer alten Wirkungsstätte wiedertrafen. Sie wurden nicht nur von Direktorin Michaela Graßler empfangen und durch das in vier Jahrzehnten doch leicht veränderte Gebäude geführt, auch die einstige Klassenvorständin Prof. Gerlinde Hofmayer-Wüster und der langdienende Administrator OStR Gustav Jessernig trafen auf ihre ehemaligen Schützlinge.

Wir haben anlässliches dieses freudigen Termins ins Schularchiv geblickt und nicht nur das Klassenbuch gefunden. Die Erzählungen haben den vergilbten Dokumenten neues Leben eingehaucht.

Besonderer Dank gilt den Initiatoren dieses Wiedersehens!