Erfolgsstory aus Südkärnten: Tamara Laßnig absolvierte im Frühjahr 2018 mit Auszeichnung die Reife- und Diplomprüfung an der Praxis-HAK Völkermarkt. Anschließend zog es die junge Bleiburgerin in die Steiermark, um Betriebswirtschaft an der Karl-Franzens-Universität in Graz zu studieren.

Seither geht es Schlag auf Schlag: Seit dem Frühjahr 2019 fungiert Laßnig als Mandatarin, mittlerweile als stellvertretende Vorsitzende der Studienvertretung an der Uni, seit September 2020 arbeitet sie bei der Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungskanzlei Rabel & Partner, zunächst als Buchhalterin, seit heute offiziell als Steuerberater-Berufsanwärterin – und an der Hochschule hat sie bereits den Bachelor in der Tasche. Im Oktober startet sie das Masterstudium im Bereich Wirtschaftspädagogik.

Tamara Laßnig im Interview bei whatchado

Nun ist Laßnig auf der Karriereplattform whatchado zu sehen. Das von Ali Mahlodji gegründete Onlineportal unterstützt junge Menschen bei der Berufsorientierung und präsentiert unterschiedlichste Berufe in kurzen Videos. Laßnig gibt im Interview Einblicke, worauf es in ihrer Arbeit als Buchhalterin bzw. Steuerberaterin ankommt.

„Am meisten an meinem Job gefällt mir, dass es eine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit ist und man sich mit gewissen Themen immer wieder neu auseinandersetzt. Man bekommt einen großen Einblick in viele verschiedene Branchen.“

– Tamara Laßnig, Absolventin und Steuerberater-Berufsanwärterin bei Rabel & Partner


Zum Video: https://www.whatchado.com/de/stories/tamara-lassnig


Mit der exakten und gewissenhaften Aufzeichnung der Geschäftstätigkeit startet die Berufslaufbahn in der #Buchhaltung….

Gepostet von Rabel & Partner – Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft am Dienstag, 31. August 2021

Titelbild: Rabel & Partner

Für unsere angehenden Maturant/innen sowie jene, die schon etwas weiterdenken: Die Wirtschaftsuniversität Wien informiert in den nächsten Tagen online über verschiedene Angebote. Bildungsberaterin Prof. Claudia Eberhard hat die Termine zusammengetragen.


Liebe Schülerinnen und Schüler der Praxis-HAK Völkermarkt,

die Wirtschaftsuniversität Wien lädt euch digital und kostenlos zu Online-Infosessions ohne Voranmeldung zu folgenden Themen ein:

1) Infosession Bachelor

Dauer: ca. eine Stunde

Studierende stellen die WU vor und beantworten Fragen wie:

  • Was kann ich an der WU studieren?
  • Wie funktioniert das Aufnahmeverfahren?
  • Wann kann ich mich bewerben?

Am Ende der Einheit stehen die Studierenden für Fragen zur Verfügung.

2) Vortrag „akademisches Schreiben“

Dauer: ca. eine Stunde

Dieser Vortrag ist für alle geeignet, die am Anfang der vorwissenschaftlichen Arbeit oder Diplomarbeit stehen. Folgende Themen werden behandelt:

  • Wie finde ich ein Thema?
  • Wozu brauche ich eine Forschungsfrage?
  • Wo suche ich nach passender Literatur?
  • Wie geht zitieren?

Nach dem Vortrag werden gerne individuelle Fragen beantwortet.

3) Chat-Sprechstunde

Dauer: ca. eine Stunde

In dieser Einheit berichten WU Studierende von ihren Erfahrungen im Studium, geben Tipps für den Übergang von der Schule an die Universität und beantworten all die Fragen, die den Schüler*innen unter den Nägeln brennen.

4) Workshop „Was ist Wirtschaft und worum geht’s an der WU?“

Dauer: ca. eineinhalb Stunden

In diesem interaktiven Workshop wird den Schüler*innen die Welt der Wirtschaft nähergebracht und die WU vorgestellt. Die Schüler*innen lernen die wichtigsten Wirtschaftsteilnehmer*innen, die Funktion eines Marktes und den Aufgabenbereich unserer Universität näher kennen. Zwischen den einzelnen Themenblöcken gibt es jeweils kleine Aufgaben zu lösen, die im Anschluss gemeinsam mit der Tutorin oder dem Tutor besprochen werden. Dieses Angebot richtet sich vor allem an jene Schüler*innen, die sich Basiswissen zum Themengebiet Wirtschaft aneignen möchten.


Save the date:

Infosession Bachelor

Mittwoch, 27. Jänner 2021 | 15:00-16:00 Uhr

Freitag, 29. Jänner 2021 | 17:00-18:00 Uhr

Vortrag akademisches Schreiben

Dienstag, 19. Jänner 2021 | 16:00-17:00 Uhr

Workshop „Was ist Wirtschaft und worum geht’s an der WU?“

Donnerstag, 28. Jänner 2021 | 15:00-16:30 Uhr

Die Links zu den Vorträgen findet ihr unter folgendem Link: URL

Weitere hilfreiche Angebote

Titelbild: Bwag/CC-BY-SA-4.0

Am heutigen Vormittag erhielten die Digital-Expert/innen aus 3ABK im Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Informationstechnologie fachkundigen Besuch aus der Praxis. Nadja Kropp, Marketingleiterin der Kleinen Zeitung in Kärnten und Osttirol, und Christian Wetternig, Büroleiter der Kleinen Zeitung in St. Veit und Feldkirchen, gaben spannende Einblicke, wie sich der Redaktionsalltag, aber auch das Wirtschaftsmodell von Tageszeitungen in Zeiten der Digitalisierung rasant verändern – Corona-Effekte inklusive!

„Von der Postkutsche zur Eisenbahn“

So beschreibt Wetternig die Wandlung in der Medienbranche, die sich in der jüngsten Vergangenheit vollzieht. „1999 fingen einzelne Kollegen an, Inhalte der gedruckten Zeitung online bereitzustellen, und lange Zeit blieb es bei diesem Vorgehen. Heute sind wir eine Redaktion, die die Bereiche Print und Online gleichermaßen abdeckt. Doch mittlerweile gilt das Prinzip online first. Das erhöht den Druck auf die Mitarbeiter enorm.“ Seit 2016 wird in diesem Zusammenhang auf kostenpflichtige Onlineinhalte gesetzt, auch um die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens sicherzustellen.

Die vielschichtigen Tätigkeitsfelder der Mitarbeiter/innen der Kleinen Zeitung sind nicht nur vom digitalen Wandel bestimmt. Kropp, die nach der Matura ein Wirtschaftsstudium absolvierte und zunächst in Graz beim größten Medienunternehmen Südösterreichs anheuerte, gab Einblicke in den Eventbereich, den die Kleine Zeitung bedient. So geht das Unternehmen rund 300 Kooperationen jährlich ein, hinzu kommen zahlreiche eigene Events. „Im letzten Jahr waren das natürlich viele Livestreams, es ist uns aber auch wichtig, in die Bezirke zu gehen. Regionalität ist ein wichtiger Wert für uns.“

Deutlich wurde dadurch auch die Verwobenheit von Medien und Wirtschaft. „Unsere Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über den Lesermarkt sowie den Werbemarkt.“ Dabei kann die Kleine Zeitung weiterhin auf einen treuen Kreis an Leser/innen bauen, rund 90.000 Abos werden alleine in Kärnten abgesetzt. Im Steigen begriffen sind die Digitalabos, mittlerweile rund 50.000 – immer häufiger als digital only.

„Wer postet, ist Journalist“

Diskutiert wurden angeregt von Fragen der Schüler/innen auch die Bedeutung von Journalist/innen im Social-Media-Zeitalter, das Thema Fake News und die Zukunft des Berufsfelds. Wetternig: „Wir in der Medienbranche sind uns einig, dass diese Themen in die Schulen müssen. Wer postet, ist heute eine Journalist – dessen muss man sich bewusst sein. Damit hat sich Grundlegendes in der Gesellschaft geändert.“

„Ihr seid die Champs der Zukunft!“

– Christian Wetternig über die Schüler/innen des Multimedia-Schwerpunkts

Sowohl für eine berufliche Karriere in der Medienbranche als auch im Umgang mit Informationen im Alltag sind digitale Kenntnisse heute das Um und Auf, darüber sind sich Kropp und Wetternig einig. „Die Anforderungen und das Tempo steigen in den verschiedensten Bereichen und wer hier einen Bezug zum Digitalen hat, ist enorm im Vorteil. Ihr Jugendlichen seid mit eurer Ausbildung die Champs der Zukunft.“

Für Wetternig war es übrigens eine virtuelle Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: Er maturierte 1994 an der Praxis-HAK Völkermarkt und begann im Anschluss ein Studium der Fächer Psychologie und Philosophie. Aus dem Zuverdienst als freier Mitarbeiter bei der Kleinen Zeitung wurde jedoch nach zwei Monaten eine Fixanstellung – ebenso eine Erfolgsstory.

Mutige Menschen braucht das Land! Katja Tscherteu aus Gallizien absolvierte im vergangenen Frühjahr souverän die Reife- und Diplomprüfung an der Praxis-HAK Völkermarkt und stieg anschließend ins elterliche Bauunternehmen ein. Doch nicht nur am Schreibtisch bringt sie ihre Kompetenzen ein, sondern auch am Steuer – und zwar von tonnenschweren LKWs.

Die Plattform vk24.at bat sie daher nun zum Interview und porträtierte die 19-Jährige – Schlagzeile: Sie zeigt 26 Tonnen, wo’s langgeht!

Dabei tritt Tscherteu auch aktiv gegen Klischees auf:

„Heutzutage gibt es selten etwas, was nur ‚Männersache‘ oder ‚Frauensache‘ ist. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass jeder das macht, was ihm Freude bereitet.“

– Katja Tscherteu, Absolventin der Praxis-HAK Völkermarkt 

Zum Interview geht’s hier: Das VK24-Interview: Sie zeigt 26 Tonnen, wo’s langgeht


„Das ist reine Männersache!“ – bei diesem Satz verdrehen viele Frauen stilvoll ihre Augen. Ist diese Aussage in der…

Gepostet von VK24 am Montag, 11. Januar 2021

Die Ausbildung an der Praxis-HAK Völkermarkt als Start für vielversprechende Karrieren: Die Wege unserer Absolvent/innen in unterschiedliche Sparten zeigen, wohin die Reise gehen kann. Um jungen Menschen dabei tatkräftig zu unterstützen, spielen eine praxisnahe Ausbildung sowie professionelle Beratung eine wesentliche Rolle.

Ab diesem Schuljahr nimmt sich Prof. Claudia Eberhard dieser Aufgabe an. Was sie vorhat, lesen Sie hier:


Habt ihr euch schon Gedanken über euren Weg nach der Praxis-HAK Völkermarkt gemacht? Oder habt ihr Probleme beim Lernen? 

Liebe Schüler und Schülerinnen der Praxis-HAK Völkermarkt,  

als zukünftige Bildungsberaterin werde ich euch ab 5. Oktober jeden Montag von der dritten bis fünften Schulstunde zur Bildungs- und Berufsberatung zu Verfügung stehen.  

Eure Berufs- und Bildungsorientierung = eure Lebensorientierung 

Eine Liste zum Reservieren von Terminen ist an der Türe des Raums I.20 (1. Stock) angebracht, bitte tragt euch mit vollständigem Namen und Klasse ein.  

Ich informiere 

… über Bildungs- und Berufswege 

… über aktuelle Termine 

… über Schulformen und Studien 

… über Fristen und Anforderungen 

Ich berate 

… zu Interessen und Fähigkeiten 

… bei (Lern)Problemen 

Ich unterstütze 

… bei der Informationsbeschaffung 

… durch Vernetzung und Vermittlung 

Bei konkreten Fragen kannst du mich auch gerne per E-Mail (ebe@hak-vk.at) oder montags zwischen der 3.  und der 5. Stunde im Raum I.20 im ersten Stock persönlich kontaktieren.

Mehr auf Seite zwei.

Für die diesjährigen Maturant/innen der Praxis-HAK Völkermarkt stellt sich spätestens jetzt die Frage, wohin ihr weiterer Weg führen soll. Während manche sich bereits erfolgreich um einen Job beworben haben, streben andere ein Studium an.

Prof. Claudia Eberhard und Prof. Bettina Pešec haben im Namen der Bildungsberatung der Schule noch einmal die wichtigsten Daten der drei großen Kärntner Bildungsinstitutionen zusammengesammelt.


Alpen-Adria-Universtät Klagenfurt

Die Alpen-Adria Universität Klagenfurt bietet ein Studienangebot von 18 Bachelor-, 27 Master, 13 Lehramts- und 5 Doktoratsstudien an.

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus findet keine direkte Beratung am Campus statt, und exakt aus diesem Grund haben wir dir wichtige Fakten zur Anmeldung deines Traumstudiums zusammengefasst:

Termine für das Wintersemester 2020/21:

  • Allgemeine Zulassungsfrist 13.07.2020 bis 30.09.2020
  • Nachfrist 01.10.2020 bis 30.11.2020

Auch die Aufnahmeverfahren sind schon im Gange und nochmals zur Erinnerung möchten wir hier auf Termine hinweisen:

  • Bachelorstudium Psychologie bis 29. Juli
  • Bachelorstudium für Lehramt vom 1. bis 14. August

Die Details zum Aufnahmeverfahren könnt ihr unter folgenden Links aufrufen:

Keine Aufnahmeverfahren sind notwendig für Betriebswirtschaft, Medien- und Kommunikationswissenschaft und Wirtschaft & Recht.

Genaue Schritte zur Zulassung inklusive notwendiger Zusatzprüfungen könnt ihr unter diesem Link abrufen.

Falls ihr euch noch nicht sicher seid welches Studium zu euch passt, wo-wann-wie man sich anmelden muss, etc. gibt es die Möglichkeit über eine WhatsApp-Beratung unter der Nummer +43 664 963 31 09 Fragen zu stellen Mehr: https://www.aau.at/studium/service/studienberatung/

FH Kärnten

Die FH Kärnten bietet neben unzähligen Angeboten von Bachelor- und Masterstudiengängen auch die Möglichkeit berufsbegleitend zu studieren. Am 30. Juni findet von 14 bis 18 Uhr eine Online-Info-Session statt, es ist keine Anmeldung erforderlich.

Ebenso findet am 14. Juli eine Online-Session zu den Bachelorstudien statt. Über diesen Link kommt ihr zu den Online-Sessions.

Bewerbungsfristen:

  • 16.05.2020 bis 15.07.2020
  • 16.07.2020 bis 30.09.2020

Ebenso bietet die FH Kärnten Beratung über Skype oder das Telefon +43 5 90500 7700 an.

Studienangebot, Zulassungsvoraussetzungen und weitere wichtige Termine könnt ihr unter diesem Link nachlesen.

Hier ein kurzer Beitrag zum berufsbegleitenden Studium von einem Kärntner, der in Graz arbeitet und an der FH Kärnten berufsbegleitend studiert.

Pädagogische Hochschule Kärnten

Wer Interesse für die Ausbildung zum Lehrer für die Primar- und Sekundarstufe Allgemeinbildung hat, hat die Möglichkeit sich bei folgenden Terminen anzumelden:

  • Lehramt Primarstufe: 1. bis 5. Juli 2020
  • Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung: 1. bis 14. August 2020

Für weitere Informationen zum Aufnahmeverfahren ruft diesen Link auf.

Ebenso bietet die Homepage der pädagogischen Hochschule eine FAQ-Liste mit vielen Fragen zur Inskription, Aufnahmeverfahren, Terminen, etc. an. Mehr hier.

Für weitere Fragen kann man Kontakt über die E-Mail-Adresse aufnehmen: office@ph-kaernten.ac.at.

Informationen zu Studien in ganz Österreich gibt’s auf studiversium.at.

Dietmar Ruhdorfer, Verkaufsleiter der Donau Versicherung und Vanessa Karisch, Absolventin der Praxis-HAK Völkermarkt, Mitarbeiterin im Außendienst in Völkermarkt informierten die Schülerinnen und Schüler der 4AK über Karrieremöglichkeiten in einer Versicherung.

Gertrud Drobesch | Foto: Klaus Vhynalek

Gertrud Drobesch, ebenfalls Absolventin unserer Schule, Mitglied des erweiterten Vorstandes und Leiterin der Personalabteilung der Donau Versicherung in Wien, hat es bereits bewiesen.

„Türklinken-Putzer-Dienst“ beim genervten Kunden?

Mit dieser Frage wurden die beiden Gäste in der 4AK begrüßt.

Diese Frage wurde mit einem eindeutigen Nein beantwortet. Vanessa hat durch ihr zweimonatiges Praktikum, das sie im vierten Jahrgang in der Praxis-HAK zu absolvieren hatte, die spannende Welt der Versicherung kennen- und lieben gelernt. Dieses Praktikum wurde auch damals durch Hofrat Mag. Klaus-Peter Haberl, jetzt Leiter des Pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion Kärnten, und Theresia Müller als Praxis-Koordinatorin zur Sicherung der Ausbildungsqualität hinterfragt, mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Mag. Andreas Schaller, Bestandsmanager der Donau Versicherung, lobte nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern zeigte auch die möglichen beruflichen Perspektiven in ihrem Unternehmen auf. Diese Chance hat Vanessa Karisch wahrgenommen.

Karisch_Haberl Donau_August2017

Unmittelbar nach der Matura hat sie sich bei der Donau Versicherung beworben und wurde als Mitarbeiterin im Außendienst sofort aufgenommen. In den ersten sechs Monaten hat Vanessa die Grundausbildung durch den Besuch zahlreicher Seminare in ganz Österreich absolviert. In diesen Seminaren wurden alle Versicherungsarten im Detail aufbereitet und zusätzlich wurde sie auf das Führen von Kundengesprächen gezielt vorbereitet. In einem Verkaufscheck, einem simulierten Verkaufsgespräch, das sie mit Bravour bestanden hat, war sie bereit, Kunden zu beraten und hat begonnen ihren eigenen Kundenstock aufzubauen. Im Fokus des Kundengespräches steht jedoch nicht der Hochdruckverkauf von Produkten, damit gab sie auch eine Antwort auf die anfänglich gestellte Frage in Richtung „Türklinken-Putzer“, sondern die Kundin und der Kunde mit all ihren/seinen Bedürfnissen. Dieser Vertrauensaufbau, dieses Gefühl den Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten, zu beraten, Sicherheit zu geben, das macht diese Arbeit so schön und wertvoll.

Vanessa hat jedoch noch viele weitere berufliche Ziele. Sie wird in einem Jahr die BÖV-Prüfung (Bildungsakademie der Österreichischen Versicherungswirtschaft) ablegen und möchte dann berufsbegleitend das Bachelor-/Masterstudium an der Karl-Franzens-Universität in Graz im Bereich Versicherungskauffrau bzw. Finanzdienstleister absolvieren.

Ein spannender Weg liegt noch vor ihr – eine Versicherung und somit ein Arbeitgeber mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir freuen uns schon auf nächsten Besuch Vanessas zum Thema „Umgang mit Risiken von Jugendlichen“.

Nur vor einer Woche, am 10. Dezember, wurde der Tag der Menschenrechte gefeiert. Dies ist der Gedenktag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde.

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde geboren. Sie … sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Artikel 1, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Die Schüler/innen der vierten Klassen haben sich im Fach Recht ausführlich mit diesem Thema beschäftigt und herausgefunden, dass die Bedeutung der Menschenrechte und auch der Einsatz für die Wahrung dieser wichtiger sind denn je.

Weiterführend wurden im Unterricht das Asylverfahren in Österreich und die Verteilung von Flüchtlingen in der Europäischen Union thematisiert. Um Informationen aus der Praxis zu erhalten, wurde Mag. Manuela Augustin vom Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA) an die Schule eingeladen. Sie gab ihr Wissen zum Thema Asylverfahren in Österreich an die Schüler/innen weiter und beantwortete fachkundig zahlreiche Fragen. Sie hat auch das ein oder andere Vorurteil gegenüber Flüchtlingen, das sich oft in den Köpfen der Bevölkerung manifestiert, diskutiert und mit Fakten und rechtlichen Grundlagen unseres Rechtsstaates widerlegt.

Eine Heimkehr an die alte Wirkungsstätte

Besonders erfreulich war der Besuch Augustins, da sie selbst Absolventin der Praxis-HAK Völkermarkt ist und sehr gerne wieder an ihre ehemalige Ausbildungsstätte zurückgekehrt ist. Es gab auch die Gelegenheit sich mit ihren damaligen Lehrern/innen auzutauschen und sich über ihre Zeit an der Schule zu unterhalten.

„Für mich ist es besonders wichtig, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Wissen von Personen aus der Praxis zu erhalten. Außerdem ist es mir gerade beim Thema Menschenrechte so ein großes Anliegen, dass wir offen und vorurteilsfrei auf andere zugehen. Daher stehen das wissens- und faktenbasierte Argumentieren für mich im Vordergrund, denn die Menschen laufen oft Gefahr, sich aus Angst oder Unwissenheit heraus eine Meinung zu bilden und daraus die falschen Schlüsse zu ziehen“, so Prof. Daniela Wiedenbauer, die den Workshop organisiert hat.

Markus Slamanig ist nach der Reife- und Diplomprüfung an der Praxis-HAK Völkermarkt in die weite Welt gezogen. Heute lebt er in den Vereinigten Staaten und arbeitet als Unternehmensberater. Längst ist dabei SAP seine technologische Heimat geworden – ein System, das nun auch in der Ausbildung an der Praxis-HAK Einzug hält.

Im Interview gibt Slamanig Einblicke in seine Biografie und gibt der nächsten Generation wertvolle Tipps.


Völkermarkt – Klagenfurt – Wien – Hollywood: Bitte benennen Sie Etappen Ihres beruflichen Werdegangs.

Ich wurde in Völkermarkt geboren und bin dort aufgewachsen. Nach der Matura an der HAK habe an der Klagenfurter Universität Angewandte Betriebswirtschaft und Wirtschaft und Recht studiert. Während meines Studiums absolvierte ich ein Joint-Study-Programm bei der UWF. Dies war der Wendepunkt, an dem ich versuchte, das Leben in den USA, konkret in Florida, Wirklichkeit werden zu lassen.

Nach dem Abschluss bin ich nach Wien gezogen, wo ich drei Jahre für die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young gearbeitet habe. Danach bekam ich ein Stellenangebot bei Coca Cola, wo ich zum ersten Mal mit SAP in Berührung kam. Ich war im SAP-Implementierungsprojekt.

Da es nicht einfach war, sich direkt für einen Job in den USA zu bewerben, habe ich meinen MBA an der FIU (Florida International University) in Miami erworben. Während meiner einjährigen OPT (Optional-Practical-Training) wechselte ich in eine Festanstellung nach Fort Lauderdale. Diese Firma hat schließlich meine Greencard gesponsert. Ich bin heute immer noch bei der gleichen Firma beschäftigt.

In Amerika Fuß fassen zu können, ist auch organisatorisch nicht leicht. Warum wollten Sie es trotzdem unbedingt dorthin?

Ganz ehrlich, ich liebe den Sommer und Florida war der Ort für Leute, die den Wintermonaten entfliehen wollen.

Ich wusste von Anfang an, dass es angesichts der strengen Visa-Bestimmungen nicht einfach werden würde, mich in den USA niederzulassen, aber ich hatte Glück, dass es für mich geklappt hat.

Beruflich sind Sie permanent global vernetzt. Wie darf man sich einen typischen Arbeitstag vorstellen?

Angesichts der Spezifik des Beratungsgeschäfts bestehen Reiseanforderungen für die Standorte der Kunden vor Ort. Das heißt, ich reise ungefähr zwei bis drei Wochen pro Monat. Den Rest des Monats arbeite ich fern von Zuhause.

Obwohl wir einen Bürostandort in Fort Lauderdale haben, treffen wir uns nur an zwei Tagen pro Woche, wenn man nicht gerade beruflich unterwegs ist. Das erlaubt mir die Flexibilität, von jedem Ort aus zu arbeiten.

Heute prägt die Unternehmenssoftware SAP Ihren Alltag. Wie erklären Sie Laien, was die globale Bedeutung SAPs ausmacht? Ist es Ihrer Meinung nach wesentlich, auch die Jugendlichen einer kaufmännischen Schule mit SAP zu konfrontieren?

SAP ist im Allgemeinen mehr als nur eine Buchhaltungssoftware. Es ist sehr komplex und deckt im Wesentlichen alle Geschäftsbereiche ab, vom Verkauf bis zum Kundenbeziehungsmanagement, von der Produktionsplanung bis zur Ausführung und Lieferung der Produkte. Die Hauptkomponenten sind das Rechnungswesen (Finanz- und Managementwesen). Das Verstehen der SAP-Logik ist von Vorteil und der Kontakt mit SAP in der frühen Schulungsphase verschafft jemandem einen Wettbewerbsvorteil.

Aus Ihrer Erfahrung: Welche Skills sind heute unverzichtbar – und welche Werte sind heute am Arbeitsmarkt wichtig?

IT-Kenntnisse sind heutzutage ein Muss. Darüber hinaus sind aber auch soziale Kompetenzen wichtig. Ich würde nicht unbedingt sagen, dass sich die Kompetenzkategorien selbst geändert haben, wenn man IT im Vergleich zu sozialen Kompetenzen betrachtet, aber mit Sicherheit hat sich der Kontext geändert. IT war früher nur MS Office, aber heutzutage bedeutet IT ebenso soziale Netzwerke und andere Tools.

Eine weitere wichtige Fähigkeit ist es, flexibel und offen für Veränderungen zu sein. Denn Veränderung ist die einzige Konstante in der heutigen Geschäftswelt.

Flexibilität zählt: „Veränderung ist die einzige Konstante in der heutigen Geschäftswelt.“

Aus der Sicht des Profis: Wie muss die Schule mit dieser Entwicklung umgehen?

Universitäten und Hochschulen müssen die sich ändernden Geschäftsumgebungen in ihr Bildungsprogramm einbeziehen. Um die Schüler auf die Zukunft vorzubereiten, ist es erforderlich, sich von den Standardmethoden für die Ausbildung abzuwenden und die Projektarbeit mit festgelegten Zielen zu ermöglichen.

Auch die Sensibilisierung für die Kultur ist von Vorteil, wenn wir uns in einer globalisierten, integrierten Belegschaft bewegen. Beispielsweise arbeitete ich während meines Studiums und arbeite auch jetzt noch mit Menschen aus Indien, China, Lateinamerika usw. zusammen. Daher erleichtert es mir die Zusammenarbeit erheblich, zumindest die jeweilige Kultur zu verstehen.

Sie selbst haben auf die Matura – mit Auszeichnung – an der Praxis-HAK Völkermarkt gleich zwei Abschlüsse an der Universität Klagenfurt sowie weitere Studien in den USA draufgesetzt. Welche Ziele hatten Sie damals vor Augen?

Das Hauptziel meines Studiums war es, Grundkenntnisse in verschiedenen Geschäftsbereichen zu erwerben. Und ganz ehrlich, ohne Abschluss ist es heutzutage sehr schwierig, einen anständigen Job zu finden. Lernen ist ein kontinuierlicher Prozess während der gesamten Karriere.

Abgesehen davon, dass ich den Abschluss gemacht hatte, hatte ich zu Beginn kein klares Ziel vor Augen. Es hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt und ich bin schließlich zu SAP gewechselt. Das ist, was ich jetzt noch mache, aber es ist nicht in Stein gemeißelt, dass ich dies für immer tun werde. Wenn sich neue Möglichkeiten ergeben, werde ich mich entsprechend anpassen.

Sie kennen das Bildungssystem in Österreich und den Vereinigten Staaten. Wo liegen die Parallelen und Unterschiede?

Wenn man österreichische und US-amerikanischen Universitäten vergleicht, gibt es große Unterschiede. Zunächst müssen Studierende in den USA den GRE/GMAT (Graduate Record Examination/Graduate Management Admission Test) als Zugangsvoraussetzung bestehen. Danach sind die Studienkosten in den USA natürlich sehr hoch. Abhängig von den jeweiligen Universitäten kann der Preis für das gesamte Programm zwischen 30.000 und 200.000 US-Dollar liegen. Ein weiterer großer Unterschied ist die Prüfungskultur, die hauptsächlich auf Multiple-Choice-Prüfungen basiert. Schriftliche Aufsatzprüfungen sind eher die Ausnahme.

Welche Rolle spielen Österreich und Kärnten in Ihren weiteren Planungen?

Österreich und Kärnten sind für mich immer noch „Heimat“. Sag niemals nie! Aber ich gehe davon aus, dass ich noch mindestens ein paar Jahre in den USA bleiben werde.

Wenn Sie an Ihre HAK-Zeit in Völkermarkt zurückdenken: Welche Momente bleiben unvergessen?

Ich würde sagen Freunde, bestimmte Lehrer und das „Stadtcafé“.

Welchen Rat würden Sie den Jugendlichen geben?

Haben Sie ein Ziel und einen Plan für dieses Ziel! Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie gerne tun! Dann arbeiten Sie auf dieses Ziel hin!

Aber genießen Sie auch das Leben und die schöne Natur Kärntens, denn es kann vorkommen, dass Sie es erst wiedersehen, wenn Sie in Ihrer „Heimat“ Urlaub machen. Seien Sie froh, in einem reichen Land wie Österreich aufzuwachsen und nehmen Sie nicht alles als selbstverständlich hin. Freunde von mir mussten aufgrund der instabilen politischen Lage und der schwachen Wirtschaftslage aus ihrer Heimat fliehen.

Übersetzung: Prof. Verena Hornbogner

Kurz vor dem Start ins neue Schuljahr erscheint es wie der perfekte Abschluss zum auslaufenden Jahresthema Nachhaltig die Region gestalten: Absolventin Verena Mischitz veröffentlichte zuletzt gleich zwei Beiträge am Blog flow des Energiekonzerns Verbund in der Serie „ichkannklimaschutz“. Mischitz formulierte dabei ihre Gedanken, wie jede/r im Alltag, beim Einkauf oder auf Reisen durch verantwortungsvollen Konsum einen Beitrag zu einer gesunden Umwelt beisteuern kann:

Konsumgewohnheiten tragen dazu bei, wie und in welche Richtung sich eine Gesellschaft entwickelt. […] Menschen, die minimalistisch leben, treffen Kaufentscheidungen bewusst, übernehmen diese Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Natur und leisten somit einen Beitrag zum Klimaschutz.

Verena Mischitz‘ Plädoyer für den Minimalismus

Dabei möchte die Studentin Menschen nicht zum Verzicht zwingen, sondern die Lust darauf entfachen, dass etwa im Kleiderschrank anstelle von Massenware nur ausgewählte Lieblingsteile hängen könnten. „Man kann und soll sich durchaus Dinge leisten – nur weniger, dafür qualitativ hochwertiger und nachhaltiger.“

Mischitz, die 2017 an der Praxis-HAK Völkermarkt maturiert hat, absolvierte zuletzt ein zweimonatiges Praktikum in der Kommunikationsabteilung der Verbund AG, die, so Wikipedia, 40 Prozent des österreichischen Strombedarfs deckt und nach eigenen Angaben mittlerweile fast ausschließlich mit klimafreundlicher, erneuerbarer Wasserkraft Energie erzeugt. Mischitz war Teil des Social-Media-Teams und konnte auch thematisch einige Akzente setzen: „Nachhaltigkeit spielt im Unternehmen eine große Rolle. Da konnte ich mich ein wenig einbringen und auch andere Themen als grünen Strom aufgreifen.“

Die Praxis-HAK-Absolventin studiert an der Universität Wien Publizistik und Politikwissenschaften. In Publizistik ist mit dem Wintersemester der Bachelorabschluss geplant, Masterstudien in beiden Fächern sollen folgen. Beruflich ist der Journalismus ihr großes Ziel – und Mischitz sammelt weiter Praxiserfahrung. Bei HeartOut Clothing, der Gründung ihres einstigen Mitschülers Stefan Robinig, kümmert sie sich um den Bereich Kommunikation.