Professionelle Marketingtipps für Wellax

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Im winterlich verschneiten Völkermarkt nahm die 2AK, Patenklasse der Raika Eberndorf, an einem vierstündigen Marketing-Workshop unter der Leitung von Mag. Anita Kosic, Leiterin der Web-Bank, und Mag. Anja Aleschko, Mitarbeiterin der Web-Bank und Verantwortliche für Marketing, teil. Spannend war es für die Junior-Unternehmer/innen, den engen Zusammenhang zwischen den marketingpolitischen Überlegungen der Raika Eberndorf und jenen ihres Juniorunternehmens Wellax wahrzunehmen.

Den Jugendlichen wurde bewusst, wie viele Aufgaben dieses kleine Team mit Mag. Kosic und Mag. Aleschko zu erfüllen hat und wie viele Planungs- und Abstimmungsaufgaben in der Bank notwendig sind, um das Marketingpaket zu schnüren. Abgesehen von der Planung, Entwicklung und Vorbereitung vertriebsfördernder Maßnahmen und Schwerpunktaktivitäten während des gesamten Wirtschaftsjahres müssen Kundenveranstaltungen organisiert, Werbeartikel eingekauft, alle Werbemaßnahmen nachbereitet, Marktforschung betrieben werden und vieles mehr. Vor allem das Arbeiten in den sozialen Medien verlangt das ständige Präsentsein mit interessanten Beiträgen. Wichtig dabei ist jedoch auch das rasche Reagieren auf Beiträge seitens der Leser. Es wird nichts dem Zufall überlassen.

Im Anschluss daran präsentierten Kevin Enze und Sofie Haslacher, die Geschäftsleitung der Wellax Junior Company, ihr Marketing-Konzept und erhielten wertvolle Tipps von Kosic und Aleschko. Auch für die Jungunternehmer ist es wichtig festzulegen, wie die Abteilung Marketing in die Gesamtorganisation des Unternehmens eingebettet wird und welche Aufgaben diese zu übernehmen hat. Dies war für Wellax ein wichtiger Schritt. Die Marketingabteilung ist der Geschäftsleitung direkt unterstellt und für den Verkauf und die Produktentwicklung zuständig. Für die Social-Media-Arbeit sowie die Betreuung der Homepage ist eine eigene Abteilung, die eng mit dem Marketingteam zusammenarbeitet, vorgesehen.

Den Abschluss bildete dann die Murmelgruppe der 2AK, die verschiedene Fragen diskutierte und interessante Hinweise für das Marketing der Raika Eberndorf für das Kundensegment Jugendliche gab. Spannend war die Rückmeldung der Jugendlichen, dass sie ein Jugendkonto lediglich als Drehscheibe für ihren Zahlungsverkehr sehen, auf das regelmäßig ihr Taschengeld bzw. bei Ferialjobs ihre Gehälter überwiesen werden. Die Nebenleistungen bei Jugendkontos wie Gutscheine etc. sind eigentlich für sie nicht wichtig.

Was wurde deutlich? Die Juniors bekamen wertvolle Tipps für ihr Unternehmen und die Raika interessante Hinweise auf die Sichtweisen von Jugendlichen – eine klassische Win-Win-Situation für beide Seiten.