Festakt anlässlich des Zehn-Jahr-Jubiläums der Mediathek

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Ein richtungsweisender Schritt in Völkermarkt gelang 2007 mit der Einrichtung der Mediathek, die von der Stadtgemeinde, der Volksschule und der Praxis-HAK gemeinsam betrieben wird. Frühzeitig erkannten die Entscheidungsträger die Notwendigkeiten einer sich verändernden Welt und schufen eine Einrichtung, die Traditionen fortführt und zugleich den Anforderungen eines digitalen Zeitalters gerecht wird. Dies hob Direktorin Michaela Graßler in ihrer Ansprache im Rahmen eines von Prof. Maria Mrčela organisierten Festakts zum zehnjährigen Jubiläum hervor: „Die Stadtbibliothek stellt als Teil der Bürgerschule seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einen wesentlichen Baustein höherer Bildung in Völkermarkt dar. Bücher sind es bis heute, die Gedanken entstehen lassen, die uns neue Ideen vermitteln. Eine Bibliothek dient dabei als ein Reisebüro, von hier aus erfährt man die Welt.“

Anlässlich des Jubiläums kehrte auch Mag. Dietmar Innerwinkler, zwischen 1978 und 2013 Professor an der Praxis-HAK Völkermarkt und ehemaliger Schulbibliothekar, an seine frühere Wirkungsstätte zurück. „Diese Räumlichkeiten waren immer ein Raum der Begegnung, gerade für interkulturelle Projekte. Unvergessen ist mir ein Workshop zu afrikanischer Kultur.“ Besonders am Herzen liegt Innerwinkler die kontinuierliche Weiterentwicklung. „Die ständige Weiterentwicklung ist das Um und Auf – und genau das gelingt dem Team. Seit ich vor zwei Jahren zuletzt hier war, ist schon wieder vieles passiert.“

In dieselbe Kerbe schlug Mag. Werner Molitschnig vom Bibliotheksverband Kärnten: „Die Völkermarkter Mediathek ist österreichweit ein Paradebeispiel. Das betrifft nicht nur den Umfang des Medienbestands, sondern vor allem auch die Arbeit der Beteiligten vor Ort. Wie hier verschiedene Institutionen zusammenhelfen, ist einzigartig.“ Und dass das Erzählen von Geschichten heute nicht nur noch immer allergrößte Bedeutung in der zwischenmenschlichen Kommunikation besitzt, sondern auch die Zuhörer fesseln kann, bewies Bibliothekarin Heide Bolt, die die Feierlichkeiten mit einem Märchen beschloss.