Im Rahmen ihres Abschlussprojekts „Eat-Train-Win“ beleuchten Amin Husić, Abdu Redžić und Marcel Zohar, Schüler der 3BS der Praxis-HAK Völkermarkt, die Themen Sport und Ernährung. Dafür befragten sie in den letzten Wochen die Mitglieder der Praxis-HAK Völkermarkt und werteten diese Ergebnisse für ihre schriftliche Abschlussarbeit nun aus.

Im Folgenden präsentiert die von Prof. Ulrike Messner-Lasnik betreute Gruppe ihre Analyseergebnisse.

An dieser Befragung nahmen 63 weibliche und 34 männliche Jugendliche der Praxis-HAK Völkermarkt teil. Der größte Teil der Antworten, das sind 21, stammt von Schülern/innen im Alter von 17 Jahre. Darauf folgt mit 20 Einträgen die Altersgruppe der 15-Jährigen und der 19+-Jährigen. Die restlichen Befragten verteilen sich mit 16 abgegebenen Antworten auf die 16-Jährigen und zwölf geben an, 18 Jahre alt zu sein. Der kleinste Anteil ist mit neun jener der 14-jährigen Schüler/innen.

Bei den Fragen zum Thema Ernährung geben 63 Personen an, dass sie auf die Ernährung besonders achten. 83 Befragte essen zwei bis drei Mal am Tag und 60 Jugendliche holen sich Essen vom Fast-Food-Restaurants. Einige kochen selbst, vor allem Nudeln mit verschiedenen Saucen, Lasagne und Gemüsegerichte. 70 Teilnehmer/innen gaben an, meistens Wasser als Getränk zu konsumieren. Die tägliche Kalorienzählung wird von der Mehrheit nicht verfolgt.

Bei den Fragen zum Thema Sport kann man erkennen, dass 42 Befragte zwei bis drei Mal Sport in der Woche ankreuzten und 26 Jugendliche vier bis fünf Mal. 25 Schüler/innen gaben an, gar nicht oder nur einmal pro Woche Sport zu betreiben. Fünf Personen machen Sport jeden Tag in der Woche. Als häufigsten Sportarten wurden Laufen, Krafttraining, Workouts, Schifahren, Radfahren, Schwimmen, Eislaufen u.a. genannt. 15 kreuzten an, schon bei einem Box-Training dabei gewesen zu sein. Von 98 Antworten gaben elf an, Mitglied bei einem Fußballverein in der Region zu sein.

Auf die Fragen „Haben sich deine Sportgewohnheiten seit dem ersten Lockdown im März verändert? Wenn ja, wie?“ gab es die unterschiedlichsten Antworten, wie hier eine Auswahl zeigt: “habe jetzt mit Sport begonnen“, „mache jetzt regelmäßig Sport von zu Hause“ „ich mache weniger Sport, da die Motivation, alleine Sport zu betreiben, sinkt und weniger Möglichkeiten“.

Man kann erkennen, dass für junge Menschen Ernährung und Sport wesentliche Elemente des modernen Lebens sind und als Lifestyle begriffen werden.

Der Großteil der Befragten stammt, wie die Grafik zeigt, aus der Stadt Völkermarkt. Eine weitere große Gruppe kommt aus Eberndorf. Die restlichen Teilnehmer verteilen sich auf die umliegenden Orte. Anhand des Kreisdiagrammes lässt sich erkennen, dass Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen (I bis V = 9. bis 13. Schulstufe) an der Umfrage teilgenommen haben.

Marco Sommer, Präventionsbeauftragter der Schuldnerberatung Kärnten, besuchte auch heuer wieder die vierten Klassen im Unterrichtsfach Recht. Er brachte den Schüler/innen in einem Online-Vortrag interessante und lehrreiche Informationen über seine Tätigkeit näher und gab hilfreiche Tipps im Umgang mit Geld. Um Überschuldung von Beginn an zu vermeiden, riet er z.B. zur Führung eines Haushaltsbuch, der verstärkten Verwendung von Bargeld und sich bei Anschaffungen bewusst Zeit für die Entscheidung zu nehmen.

Laut aktuellen Studien und Umfragen sind in Österreich speziell Menschen unter 35 Jahren immer stärker konsumgetrieben und können ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen. Auch unzählige Werbetouchpoints im Internet und den Sozialen Medien, die zielgerichtete Werbung an die Konsumenten/innen weitergeben, tragen zu diesem irrationalen Konsumverhalten bei. Sommer betonte daher auch die Notwendigkeit sich in der Schule stärker und bewusster mit dem Thema Geld auseinanderzusetzen und Geldthemen nicht als Tabu anzusehen.

Heuer war auch erstmals die 3. Klasse der Handelsschule im Fach BWRR (Betriebswirtschaft, Wirtschaftliches Rechnen und Rechnungswesen) mit dabei. Gerade für die Schüler/innen der Abschlussklasse sind die Appelle und Hinweise von Experten Sommer von besonderer Bedeutung, da sie schon bald ins Berufsleben einsteigen werden und so in der Lage sein müssen, sich einen guten Überblick über ihre Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen und ihr Geld eigenständig zu verwalten.

Wie in vielen anderen Bereichen hinterlässt die allgegenwärtige Pandemie auch im täglichen Geschäft von Sommer und seinen Kolleg/innen in der Schuldnerberatung Kärnten seine Spuren. Sie rechnen, sobald die staatlichen Corona- Unterstützungssysteme auslaufen, mit einem enormen Anstieg an Personen, die in den nächsten Monaten bei ihnen um Beratung und Unterstützung anfragen werden. Bei derzeit über 500.000 Menschen ohne Job in Österreich müssen viele bereits den Gürtel enger schnallen und immer mehr Menschen haben immer weniger zum Leben.

Im Rahmen ihres Projekts für ihre Abschlussarbeit „Future of farming“ organisierten Lea Majstorovic, Markus Hartl, Thomas Hartl, Fabian Koch und Pascal Wurmitzer, Schüler/innen der Abschlussklasse der Handelsschule, einen Livestream zum Thema „regionale Land- und Forstwirtschaft in Österreich“ für die gesamte Klasse 3BK.

Gabriel Meusburger vom Österreichischen Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum präsentierte das normalerweise als Wanderausstellung konzipierte Themenfeld rund um die Land- und Forst­wirtschaft. Im ersten Teil rückte dieser die Forstwirtschaft in den Mittelpunkt, die – wie in auch in anderen hochentwickelten Volkswirtschaften – mit 1,4 % nur einen geringen Teil am BIP ausmacht, dennoch von zentraler Bedeutung auch für das Gemeinwohl ist, hat der Wald neben seiner Ertragsfunktion für die betroffenen Betriebe auch wichtige Funktionen für alle Menschen.

Monokulturen durch den Anbau der schnell wachsenden und gut zu verarbeitenden und vermarktenden Fichte (Borkenkäfer) führten in letzter Zeit gemeinsam mit den Folgen der Klimakrise (trockene Böden) zu enormen Schäden für die Forstwirte, auch weil das Überangebot an Schadholz die Preise sinken ließ.

Im zweiten Teil ging es um den für die Ernährung jedes Landes zentralen Wirtschaftszweig der Landwirtschaft. Trotz drastischem Strukturwandel durch Technisierung und Globalisierung, der auch mit enormen Preissenkungen für landwirtschaftliche Produkte einherging, sichern österreichische Betriebe auch heute zu 90 % den Nahrungsmittelbedarf.

Strenge Auflagen und Kontrollen in Österreich sorgen für hohe Qualität der Lebensmittel, welche auch durch verschiedene Gütesiegel dokumentiert wird. Außerdem hat Österreich mit 25 % den größten Anteil an Biobetrieben in der Landwirtschaft.

Zahlreiche Maßnahmen der GAP (Gemeinsamen Agrarpolitik) in der EU unterstützen eine nachhaltige Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen. Dennoch stehen landwirtschaftliche Betriebe und die Menschen, die davon leben, aufgrund des Klimawandels und der anhaltenden Globalisierung vor ständig neuen Herausforderungen.

Die Ausführungen machten deutlich, dass auch Unternehmen in der Land- und Forstwirtschaft ständig auf die sich wandelnden Umfeldfaktoren reagieren müssen und in ihren Entscheidungen hinsichtlich Produktion, Investitionen, Vermarktung, Logistik usw. vor ähnlichen Herausforderungen stehen wie andere Unternehmen auch.

Die Informationen boten somit auch für die Schüler/innen der HAK einen interessanten Einblick im Fach Betriebswirtschaft nicht explizit behandelte Wirtschaftszeige. Herzlichen Dank für die interessanten Ausführungen!

Bericht: Prof. Ulrike Messner-Lasnik, Prof. Felizitas Wedenig und Prof. Daniela Wiedenbauer


So sieht es aus, wenn das Abschlussprojekt online geht! 🚀 Ein Bild von Markus Hartl, Mitglied der Gruppe unserer…

Gepostet von Praxis-HAK Völkermarkt am Dienstag, 26. Januar 2021

Die 3BS, die Abschlussklasse der Handelsschule, nimmt heuer am Projekt „KONSUMENT in der Schule“ des Vereins für Konsumenteninformation teil. Dabei handelt es sich um eine Zusammenarbeit des VKI (Vereins für Konsumenteninformation) und des „Europäischen Verbraucherzentrums Österreich“, das vom IZOP-Institut Aachen pädagogisch und organisatorisch betreut wird.

Ziele dieses Projektes sind die Förderung der Verbraucherkompetenz und der Medienkompetenz. Jugendliche sollen in ihrer Rolle als mündige Verbraucher gestärkt und in ihrem kritischen Denken durch Lesen und Verstehen von Informationen gefördert werden.

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Gepostet von KONSUMENT am Dienstag, 1. Dezember 2020

 

Die Durchführung findet im Wirtschaftsgegenstand „Betriebswirtschaftliche Übungen einschließlich Übungsfirma, Projektmanagement und Projektarbeit (BWUP)“ statt und wurde in der Distance-Learning-Phase auf E-Paper-Zugang umgestellt. Weiters erhalten die teilnehmenden Schüler/innen eine Ausgabe der Zeitschrift „KONSUMENT“, dem unabhängigen österreichischen Testmagazin. Der teilnehmenden 3BS stehen acht Ausgaben sowie die E-Paper-Nutzung, beginnend mit dem Heft 11/2020 bis zum 06/2021, zur Verfügung.

Es werden diverse Arbeitsaufträge, z.B. eine „Ralley durch das aktuelle Heft“, in Partnerarbeit bearbeitet und im Unterrichtsgespräch verglichen. Außerdem sollen für die Abschlussarbeiten der Lernenden durch Recherche Testergebnisse gefunden sowie viele neue und bereichernde Themen entdeckt werden. Durch den Einsatz der Zeitschrift KONSUMENT wird ein Bezug zum Konsumverhalten der Jugendlichen hergestellt, da viele Inhalte (Tests, Reports, Trends und Tipps) ihren  Alltag betreffen.

Die Abschlussarbeit „Handelsschule einst und jetzt“ von Brahim Gashi, Franz Haimburger und Michael Sommer aus der 3BS wurde am 08. März 2020 mit der Organisation eines Handelsschulabsolventen-Stammtisches gekrönt. Im City-Cafe des Handelsschulabsolventen Franky Wastl in St. Michael ob Bleiburg tauschte man bei einem gemütlichen Kaffeekränzchen Anekdoten und Erinnerungen an die Schulzeit aus.

Zum ersten Treffen dieser Art konnte das Projektteam ehemalige Absolventinnen und Absolventen sowie bereits im Ruhestand befindliche und aktive Professorinnen begrüßen. Da die Projektidee beim Absolventenverein der Praxis-HAK Völkermarkt sogleich großen Anklang gefunden hatte, fungiert dieser als Projektaufftraggeber und unterstützte diese erstmalige Veranstaltung auch finanziell.

Franky Wastl und seine Frau Monika, ebenfalls Absolventin des Jahrgangs 2004/05, freuten sich über den Besuch und hoffen auf eine Wiederholung des gelungenen ersten HAS-Tags mit Stammtisch.

Bericht: Prof. Ulrike Messner-Lasnik und Prof. Maria Mrčela

Eine Projektgruppe der 3BS besuchte am 17. Dezember 2019 die Volksschule St. Margarethen ob Töllerberg und am 7. Jänner 2020 die Neue Mittelschule Völkermarkt, um Kindern und Jugendlichen das Thema Plastikvermeidung näher zu bringen.

Schwerpunkt des Vortrags von Adriana Zivkovic, Katharina Woltsche und Yasmin Vaegler in der Volksschule war es, alternativen Möglichkeiten zum Plastikgebrauch im eigenen Lebensbereich aufzuzeigen. Am Ende der altersgerechten Präsentation gab es ein Gewinnspiel, bei dem – nach erfolgreicher Beantwortung einiger Fragen – die drei Besten eine selbst designte Glas-Trinkflasche erhielten. Und weil alle Volksschulkinder so fleißig mitgemacht hatten, gab es für jeden eine kleine, gesunde Süßigkeit in nachhaltiger Verpackung.

In der NMS war das Ziel des Vortrags, die Schülerinnen und Schüler für das Thema Plastikverschwendung und Maßnahmen zur Reduzierung zu sensibilisieren. Nach dem sehr anschaulich gestalteten Vortrag wurde das Wissen – zur Freude der Jugendlichen – mit Hilfe des Smartphones durch die App Kahoot „abgeprüft“. Auch hier gab es für die Besten selbst designet Glasflaschen zu gewinnen. 

Diese Glasflaschen wurden in Eigenregie designt, mit Glasstiften bearbeitet und mit den Schülerinnen und Schülern der Kooperativen Kleinklasse unter der Leitung von NMS-Lehrerin Petra Paulitsch im schuleigenen Ofen gebrannt.

Die Projektbetreuerin Prof. Messner-Lasnik freut sich schon auf die Abschlussarbeit dieser sehr aktiven Gruppe und bedankt sich bei den Direktorinnen Monika Ouschan von der VS St. Margarethen o.T. und Mag. Evelin Mossegger von der NMS Völkermarkt für ihre Bereitschaft, unseren Schülerinnen diese Möglichkeit geboten zu haben. Herzlicher Dank gilt auch den Klassenlehrerinnen Alexandra Kazianka sowie Jasmina Wuttej (VS) und Katja Wutte (NMS).  

Bericht: Prof. Ulrike Messner-Lasnik und Prof. Maria Mrčela

Erstmals seit vielen Jahren gelang es, die Absolvent/innen der Handelsschule sowie der Handelsakademie gemeinsam gebührend zu feiern: Im Konzertsaal der Musikschule tonART wurde jenen Jugendlichen, die sich in den letzten Tagen erfolgreich den verschiedensten Prüfungen gestellt haben, ihre Reife- und Diplomprüfungs- bzw. Abschlusszeugnisse überreicht. Bei einer stimmigen Feier samt ausgiebigem Ausklang im festlich dekorierten Schulinnenhof sorgte nicht nur der gnädige Wettergott für eine besondere Atmosphäre, sondern auch das Quartett AnTaMiNa, das zum wiederholten Male diesen besonderen Tag im Schuljahr musikalisch veredelte.

Mit dabei waren zahlreiche Ehrengäste, darunter Bürgermeister Valentin Blaschitz, Vizebürgermeisterin Edeltraud Gomernik-Besser, Bezirkshauptmann Gert-André Klösch sowie Jovita Trummer als regional verantwortliche Vertreterin der Bildungsdirektion – und allen voran die frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen der Praxis-HAK Völkermarkt, die von Direktorin Michaela Graßler sowie von ihren Klassenvorständinnen Prof. Maria Mrčela (3BS), Prof. Ulrike Messner-Lasnik und Prof. Heike Straßer in die Welt entlassen wurden.

Weitere Bilder gibt’s auf Facebook:

Den heutigen Tag nutzten die Schüler/innen der 2BS, um dem Arbeitsmarktservice einen Besuch abzustatten. Mag. Thomas Zankl, selbst Absolvent der Handelsakademie Völkermarkt, schilderte beeindruckend seine eigene Laufbahn und wies auf die Bedeutung der Berufsorientierung als Lebensplanung hin. Sehr überzeugend argumentierte er, wie wichtig es ist, sich rechtzeitig mit der beruflichen Laufbahn auseinanderzusetzen.

Zankl betonte: Jeder Einzelne sollte sich Gedanken darüber machen. „Was tue ich gerne, was fällt mir leicht, was kann ich gut? Diese Fragen muss man sich selbst beantworten.“

Das AMS ist nicht nur Servicestelle für Arbeitssuchende und Arbeitgeber, sondern bietet über das „BIZ“ Informationen über 1.800 Berufe, Ausbildungen nach der Handelsschule, Jobchancen, Trends am Arbeitsmarkt sowie Hilfestellungen bei Bewerbungen an. Mit dem Onlinedienst www.ams.at werden Berufe zudem filmisch vorgestellt, u.a. wird gezeigt, welche geistigen, körperlichen und charakterlichen Voraussetzungen jeweils erforderlich sind.

Lebenslanges Lernen ist angesagt

Eine Statistik besagt, dass 44% der Schulabgänger/innen des BMS-Bereiches eine weitere Ausbildung entweder in Form einer Lehre oder eines Aufbaulehrganges an einer HAK machen. Zankl: „Eine gute Ausbildung ist etwas Fundamentales.“ Welche Möglichkeiten warten also auf unsere zukünftigen Absolventen/innen nach der Abschlussprüfung der Handelsschule?

  • Einstieg in das Arbeitsleben, wobei die Schüler/innen auf ein gutes Zeugnis hinarbeiten sollten.
  • Aufbaulehrgang an einer Handelsakademie zur Erlangung der Reife- und Diplomprüfung.
  • Lehre mit Matura berufsbegleitend (Dauer: vier Jahre) oder eine Berufsreifeprüfung.

Bei einem abschließenden Kahoot-Quiz glänzten die Schüler/innen mit sensationellen Ergebnissen, was beweist, dass sie bereits jetzt schon über viele Kompetenzen verfügen und diesen Vortrag mit großem Interesse genossen haben.

Nach den Kandidat/innen der Reife- und Diplomprüfung haben heute auch die Schüler/innen der Handelsschule mit der Präsentation und Diskussion der Abschlussarbeiten die erste Hürde am Weg zum erfolgreichen Abschluss genommen.

Die Jugendlichen der 3BS setzten sich in zwei Gruppen mit wirtschaftskundlichen Themenstellungen auseinander. Ein Quintett brachte den Schüler/innen der Volksschule Völkermarkt betreut von Prof. Ulrike Messner-Lasnik Grundzüge der Wirtschaft näher, ein Quartett analysierte unter Aufsicht von Prof. Judith Laschkolnig Völkermarkter Kleinunternehmen.

Weiter geht es für die angehenden Absolvent/innen der Handelsschule mit den schriftlichen Klausuren, ehe am 18. Juni die finalen mündlichen Prüfungen anstehen.

Das heutige Landesfinale des Quiz Politische Bildung in Villach brachte ein Sensationsergebnis für die Praxis-HAK Völkermarkt. Florian Stojec (3BK) sicherte sich als Schüler der Handelsakademie einen Platz im Siegerteam. Gemeinsam mit Schüler aus verschiedensten Schultypen konnte er die Konkurrenten auf die Plätze verweisen. Doch damit nicht genug: Franz Haimburger (2BS) wurde als Vertreter der Handelsschule Dritter.

Das Team Politische Bildung war per ÖBB unterwegs

#FridaysForFuture einmal anders

Zwar haben unsere Schüler am letzten Freitag nicht an den Demonstrationen für den Klimaschutz teilgenommen, aber sie haben trotzdem etwas zur positiven Weiterentwicklung ihrer persönlichen Zukunft beigetragen. Florian Stojec (3BK) und Franz Haimburger (2BS) haben am Freitag, 4. April im Congresscenter Villach beim Quiz Politische Bildung – Europaquiz 2019 die Praxis-HAK Völkermarkt mehr als würdig vertreten.

Aus mehr als 2000 Teilnehmer/innen kärntenweit haben sich die einzelnen Schulsieger/innen aus den unterschiedlichen Schultypen in Villach getroffen und sich der Konkurrenz gestellt. Um neun Uhr mussten die Kandidaten/innen sechzehn Fragen rund um die Geschichte Österreichs und aktuelle nationale und internationale politische Themen beantworten. In dieser Vorauswahl hat sich Florian Stojec gegen alle anderen durchgesetzt und ging als Sieger des Schultyps Berufsbildende Höhere Schulen hervor. Franz Haimburger hat in seiner Klasse, Berufsbildende Mittlere Schulen, den zweiten Platz belegt.

Die besten drei aus jeder Schulform kamen danach in den Hauptbewerb weiter und die Gruppen wurden, nach Platzierung aus der Vorauswahl, aus den unterschiedlichen Schultypen zusammengestellt.

Gespielt wurden drei Runden und die Schüler stellten ihr Wissen großartig unter Beweis. Die mitgereisten Schlachtenbummler und Unterstützer, Brahim Gashi, Jakob Haimburger, Kevin Svetnik und Prof. Daniela Wiedenbauer, fieberten im Publikum mit und hielten ganz fest die Daumen.

Und tatsächlich konnte die Gruppe rund um Florian Stojec mit zwei Punkten Vorsprung den Sieg für sich verzeichnen. Franz Haimburger erreichte mit seinem Team den hervorragenden dritten Platz. Die beiden Preisträger wurden unter anderem von Landtagspräsident Reinhart Rohr und Bildungsdirektor Robert Klinglmair beglückwünscht.

„Das Interesse von Florian und Franz für Geschichte und Politik hat mich sehr beeindruckt. Sie haben sich beide ganz gezielt auf diesen Bewerb vorbereitet und umso mehr freut es mich, dass ihre Bemühungen Früchte tragen. Das Strahlen und die Freude unserer Sieger und auch der zu spürende Zusammenhalt in dieser Gruppe hat mich sehr berührt. So viele Emotionen, die hier bei den Schülern hochkommen. Ein unvergesslicher Vormittag für mich als betreuende Lehrerin“, so Prof. Daniela Wiedenbauer.