Am gestrigen Dienstag fand die erste Aufsichtsratssitzung der Schülergenossenschaft Look@Us statt. Im Medienraum der Praxis-HAK zog der Vorstand um Romi Hobel (2BK) und Maximilian Riepl (2AK) Bilanz zu den ersten Monaten und präsentierte Ziele und Pläne für das Jahr 2023. Lehrkräfte, Schüler_innen und Karl Schnögl, Geschäftsführer der Raiffeisenbank Eberndorf, diskutierten die Perspektiven der Schülergenossenschaft lebhaft – und sind gespannt auf die kommenden Monate.

„Was die Schülerinnen und Schüler in den ersten Monaten auf die Beine gestellt haben, ist beeindruckend. Ich freue mich auf die nächsten Schritte in diesem Vorzeigeprojekt und bin stolz, diesen Prozess als Aufsichtsrat begleiten zu dürfen.“

– Karl Schnögl, Geschäftsführer der Raiffeisenbank Eberndorf


Der erste Schritt ist geschafft: Die Schüler_innen der Abschlussklasse der Handelsschule meisterten heute die Präsentation und Diskussion ihrer Abschlussarbeiten. Nicht nur präsentierten sie ihre Arbeiten, die sich u.a. den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitswelt sowie Merkmalen des stationären sowie des Online-Handels widmeten, sie stellten sich auch erfolgreich den Fragen der Projektbetreuerinnen Prof. Judith Laschkolnig und Prof. Ulrike Messner-Lasnik.

Zeit zum Verschnaufen bleibt kaum: Schon kommende Woche finden die schriftlichen Abschlussprüfungen in den Gegenständen Übungsfirma und Deutsch statt. Den krönenden Abschluss bilden schließlich die mündlichen Prüfungen Mitte Juni, ehe die erfolgreichen Kandidat_innen ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen dürfen.

Initiiert von Bianca Feichter, Jugendcoach an der Praxis-HAK Völkermarkt, gestalteten Gerald Dobernig und Simon Memmer vom Jugendcoaching Kärnten am heutigen Vormittag mit und für die 1BK einen spannenden Workshop.

In zahlreichen aktivierenden Übungen und Spielen galt es, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und knifflige Aufgaben zu lösen. Ebenso wichtig waren jeweils die anschließenden Reflexionen in der Gruppe mit den Coaches.

Ziel war es, die Klassengemeinschaft zu stärken, als Team noch mehr zusammenzuwachsen und die Motivation zur Erreichung der eigenen gesteckten Ziele für dieses Schuljahr vor den letzten Schulwochen nochmals zu aktivieren.

Ein rundum gelungenes Empowerment – das zeigte die gute Stimmung während des Workshops und das engagierte Mitmachen der Klasse sowohl bei den Spielen als auch bei den Reflexionen.


Der digi.check hak dient der Messung digitaler Kompetenzen an den kaufmännischen Schulen Österreichs. Die Besonderheit des digi.check hak besteht darin, dass dieser eine Lernstandserhebung und zugleich ein Wettbewerb ist. Er bietet den Handelsakademien die Möglichkeit, die digitalen Kompetenzen der Lernenden der vierten Jahrgänge, insbesondere in den Unterrichtsgegenständen Wirtschaftsinformatik sowie Office Management und angewandte Informatik, nachzuweisen.

Der digi.check hak umfasst fünf Bereiche:

  • Grundlagen (Betriebssystem und Netzwerk)
  • Tabellenkalkulation (Excel)
  • Datenbanken (Access)
  • Textverarbeitung (Word)
  • Präsentation (PowerPoint)

Auch die Schüler_innen der vierten Klassen der Praxis-HAK nahmen neben Schüler_innen fünf weiterer Handelsakademien in Kärnten im Frühjahr an diesem Wettbewerb teil und stellten sich den digitalen Herausforderungen.

Zahlreiche Jugendliche der Praxis-HAK wurden für ihre Leistungen mit einem Zertifikat des BMBWF belohnt und Christina Smolnik (4AK) konnte mit ihren Leistungen kärntenweit den ersten Platz erringen. Sie hat somit 211 andere Schüler_innen in Kärnten mit ihren Kompetenzen am digitalen Sektor übertrumpft. Die Praxis-HAK gratuliert ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung.

Die Übergabe der Siegesurkunde wird im Rahmen der Abschlussveranstaltung zum Projektmonat The Love Parade Ende Mai im Konzertsaal der Musikschule TonArt in feierlichem Rahmen stattfinden.


Kronen Zeitung, 15. Mai 2022

Die Ende März veröffentlichten Daten unterstreichen: Die Kleine Zeitung ist in Kärnten und der Steiermark unter den Tageszeitungen die klare Nummer eins. In diesen beiden Bundesländern erreicht sie 627.000 tägliche Leser und damit eine Reichweite von 40,3 Prozent. Parallel dazu setzt das Medium seit langem stark auf seine Onlinepräsenz, wie Schüler_innen im Vorjahr bei einem Workshop erfuhren.

Nun aber wechselten Jugendliche gänzlich die Seiten – weg von der Rolle der Leser_innen, rein in jene der Journalist_innen. Die Praxis-HAK Völkermarkt bewarb sich mit Erfolg um die Teilnahme am Projekt Schüler machen Zeitung, sieben Mitglieder der 2AK schlüpften begleitet von Klassenvorstand Prof. Martin Erian in die Rolle der Redakteure. Angeleitet wurden sie dabei vom erfahrenen Journalisten Jochen Bendele.

Gearbeitet wurde zum Überthema Arbeitswelt der Zukunft. Bereits beim ersten Workshop in der Schule definierten die Schüler_innen individuelle Schwerpunkte, sie widmeten sich dem historischen Wandel der Arbeitswelt, dem Gender Pay Gap sowie konkreten Fragen rund um den Weg zum Traumjob – von der Berufsorientierung, Eignungstests und Ausbildungswegen bis hin zu veränderten Anforderungsprofilen, ob in Bereichen der Verwaltung, in der Anwaltsbranche, im Handel, der Design- oder auch IT-Branche.

Nach zahlreichen Recherchen, Interviews und Textentwürfen wurden die Beiträge schließlich vergangene Woche in den Redaktionsräumen der Kleinen Zeitung in Klagenfurt finalisiert – und liegen mit der heutigen Ausgabe nun gedruckt vor:


Das sagen die Beteiligen

Christopher Kummer: „Ich habe das Projekt total interessant gefunden, das Arbeiten war sehr spannend, aber auch entspannt. Ich hätte mir zum Beispiel die Redaktionskonferenz viel strenger vorgestellt, doch die Gespräche laufen sehr offen. Durch das Recherchieren zu meinen eigenen beruflichen Zielen habe ich sehr viel gelernt und bin mir auf meinem Weg nun noch sicherer. Es macht mich stolz, dass ich mit dabei sein durfte.”

Laurenz Petschnig: „Ich hätte erwartet, dass man daheim am Schreibtisch sitzt und eben seinen Artikel schreibt, alleine. Doch man hat dann mit vielen Menschen Kontakt, auch die Teilnahme an der Redaktionskonferenz war sehr interessant. Es war eine sehr spannende Erfahrung.”

Julian Ograjensek: „Es war eine gute Erfahrung, die mich doch auch prägen wird. Ich weiß jetzt nicht nur, wie eine Zeitung entsteht, ich habe bei der Recherche auch für mich gelernt, wie ich beruflich meinen Weg finden kann. Herr Bendele war eine sehr nette und kompetente Ansprechperson. Wir können uns glücklich schätzen, für das Projekt ausgewählt worden zu sein.”

Laura Kogoj: „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viele Ansprechpartner für meine Artikel benötigen würde, das Anrufen war zuerst schon eine Überwindung. Nicht immer wusste man, was man sagen oder fragen sollte. Aber auch bei mir ist es so, dass sich mein Berufswunsch durch die Recherche noch verstärkt hat. Die Arbeit in der Redaktion war ein Erlebnis. Ich hätte gedacht, das Zuhören bei der Redaktionskonferenz würde langweilig werden, doch es war sehr spannend.“

Alexander Juratsch: „Zeitungsberichte zu erarbeiten, ist deutlich aufwendiger, als man sich das als Schüler erwarten würde. Man muss über vieles nachdenken, vieles hinterfragen. Ich habe auch für mich herausgefunden, dass ich für meine berufliche Zukunft noch mehr Gas geben möchte, um meine Ziele zu erreichen.”

Maximilian Riepl: „Ich habe die Arbeit an sich sehr spannend gefunden, da sie eine große Abwechslung zum Schulalltag darstellt. Das Projekt sehe ich als Bereicherung für mich, ich würde sofort wieder mitmachen, würde sich die Chance bieten. Außerdem habe ich etwas dazuverdient, weil ich einen Kollegen beim Schreiben unterstützt habe (lacht).”

Samuel Peketz: „Das Projekt war wesentlich vielfältiger als erwartet, die Arbeit hat Spaß gemacht. Man bereitet Fragen vor, ruft Expertinnen und Experten zu seinem Thema an, liegt dabei daheim im Bett, spricht mit ihnen, notiert – und liegt noch immer im Bett.”

Prof. Martin Erian: „Dieses Projekt ist in vieler Hinsicht eine sehr wertvolle Erfahrung. Jugendliche misstrauen Medien heute sehr oft ohne Unterschied und daher ist es umso wichtiger zu erleben, wie hochwertiger Journalismus tatsächlich funktioniert. Für diese Einblicke und die intensive Zusammenarbeit danken wir Jochen Bendele. Dass die Jugendlichen selbst immer wieder zum Hörer greifen mussten, um Expertinnen und Experten zu interviewen, war zudem eine kleine Reifeprüfung und ein wichtiger Entwicklungsschritt. Und zu guter Letzt: Sie hatten die Chance, zu ihren eigenen Traumberufen zu recherchieren und ein genaueres Bild zu entwickeln. Was will man mehr?”


Nicht nur beruflich mobil sein und sicher ans Ziel kommen: Auch in diesem Jahr bietet die Fahrschule Janesch, unser langjähriger Kooperationspartner, in den Sommerferien sowohl für künftige Moped- als auch Autofahrer/innen Intensivkurse an, um die unterrichtsfreie Zeit effektiv zu nutzen.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich – weitere Informationen finden Sie hier.


Dass eine Online-Präsenz für Unternehmen sehr wichtig ist, haben auch Wirtin Margarete Schatzer und ihr Koch, Neffe Rok Tratar, in den vergangenen Monaten der Pandemie festgestellt. Die beiden betreiben seit 3. Juni 2021 das Speiselokal „Meti´s Hittn“ in Gösselsdorf (ehemalig Tina´s Mostschenke). 

Immer mehr Menschen holen ihre Informationen online ein. Um dabei potenziellen Kunden aufzufallen, ist es erforderlich, im Internet vertreten sein. Eine Webseite bietet hier die erste Gelegenheit, um ein Unternehmen von seiner besten Seiten zu zeigen. 

Da Meti´s Hittn bisher im Internet nicht aktiv vertreten ist und noch keine Webseite besessen hat, hat es sich ein Maturaprojektteam der Praxis-HAK Völkermarkt, bestehend aus David Schludermann, Miriam Seifert, Michelle Weilharter, Nico Weiss und Samuel Weiss (alle 4AK) zur Aufgabe gemacht, für „Meti´s Hittn“ eine Homepage ins Leben zu rufen und die Präsenz in den sozialen Medien zu steigern. Das Ziel ist es, die Sichtbarkeit des Speiselokals im Internet zu erhöhen und so die Zielgruppe anzusprechen und zu erweitern.

Die Webseite wird mithilfe eines Content-Management-Systems realisiert. Die Schüler_innen haben sich dabei für WordPress entschieden, da damit relativ einfach und kostengünstig Webseiten gebaut werden können. Wichtig ist dem Team dabei auch, dass die Webseite ab Herbst von Margarete Schatzer und ihrem Neffen selbst aktualisiert und gewartet werden kann. Um für diese künftige Aufgabe den Gastronomen eine Hilfestellung zu geben, wird gerade an einem Leitfaden zum Umgang mit WordPress gearbeitet.

Neben allgemeinen Informationen zum Unternehmen soll auf der Webseite vor allem Aktuelles wie zum Beispiel die sich wöchentlich ändernde Speisekarte präsentiert werden. Wirtin Margarete Schatzer setzt dabei bewusst auf eine kleine Speisekarte mit ergänzend ein bis zwei Tagesempfehlungen. Zusätzlich fließen auch Elemente aus der Crossover-Küche mit ein, wie zum Beispiel chinesische Teigtaschen gefüllt mit heimischen Produkten. Geachtet wird neben der Regionalität der Zutaten vor allem auch auf eine frische Zubereitung. Chutneys & Co. werden selbst hergestellt. 

Weiters soll die Webseite über aktuelle Projekte und geplante Events informieren. Es werden hier unter anderem Koch-Workshops, Projekte für Schulen und spezielle Angebote für Familien angedacht. 

Neben den organisatorischen und technischen Aufgaben hat das Projektteam, betreut von Prof. Manuela Pinter, auch Fotos von den Räumlichkeiten des Speiselokals, dem Außenbereich und den Speisen für die Homepage gemacht. Im Rahmen dieses Fotoshootings wurden die Schüler_innen von der Wirtin zu einem Essen eingeladen, um sich selbst von der Qualität der Speisen und der Gemütlichkeit des Lokals überzeugen zu können. 

Die Webseite von Meti´s Hittn geht im Juni online.

Bereits beim Besuch von Journalist Jochen Bendele an der Schule vor zwei Wochen begann für sieben Schüler_innen der 2AK ein Projekt, das sie heute in die Klagenfurter Redaktionsräume der meistgelesenen Tageszeitung Südösterreichs führte. In den vergangenen Tagen wurden im Rahmen des Projekts Schüler machen Zeitung zahlreiche Expert_innen interviewt, Fakten recherchiert und Themen aufbereitet. Nun ging es für Alexander Juratsch, Laura Kogoj, Christopher Kummer, Julian Ograjensek, Samuel Peketz, Laurenz Petschnig und Maximilian Riepl darum, die einzelnen Texte unter gemeinsamen Schlagzeilen zu bündeln und angeleitet von Experten Bendele die eigenen Arbeiten weiterzuentwickeln.


Zudem hatten die Jugendlichen die Chance, an der Redaktionskonferenz mit den einzelnen Ressortleiter_innen teilzunehmen und hautnah zu erleben, wie eine Tageszeitung Stück für Stück entsteht. Diskutiert wurde die aktuelle Ausgabe, die Topstorys der nächsten Tage sowie momentane Entwicklungen, über die noch gar nicht erst berichtet werden darf.

Auch die Texte der Völkermarkter Schüler_innen sind erst auf der Zielgeraden, erscheinen sollen sie am 11. Mai. Es bleibt spannend!

Das frühlingshafte Wetter nutzten die Schüler_innen der vierten Klassen gemeinsam mit Sportlehrerin Prof. Margit Ragger für einen Nachmittag am Reithof Peteln in Sankt Kanzian am Klopeiner See.

Keinen hat es noch gereut,
Der das Ross bestiegen,
Um in frischer Jugendzeit
Durch die Welt zu fliegen.

– Ludwig Tieck (1773 – 1853), deutscher Dichter

Quasi direkt beim Aufsatteln in der Reithalle sammelte Prof. Ragger bereits erste Schnappschüsse:


Im Unterrichtsgegenstand Business Behaviour liegt der Fokus im Anwenden und Üben von typischen beruflichen Situationen. Die zweiten Klassen haben sich in den letzten Monaten mit dem Erstellen ihrer Bewerbungsunterlagen beschäftigt. Denn nur wer sich gut verkauft und bei der Bewerbung einen guten Eindruck hinterlässt, hat auch Chancen den ersehnten Job zu bekommen.

Prof. Manuela Pinter und Prof. Daniela Wiedenbauer, die die 2. Klassen in BB2 unterrichten, holten sich dazu von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten Unterstützung aus der Praxis. Martina Bacher-Brunner, Kommunikationstrainerin am WIFI-Kärnten, gab ihr Wissen an die Schüler_innen auf interaktive und humorvolle Weise weiter. Sie lieferte Tipps, wie man sich auf den ersten Kontakt mit potentiellen Arbeitgeber_innen vorbereitet, die wichtigsten Benimmregeln und Umgangsformen wurden erarbeitet und diskutiert, wie man sich als Bewerber_in von der Masse abheben kann.

Es wurden Bereiche wie der erste Eindruck, das passende Outfit oder auch gepflegte Sprache und Konversation thematisiert. Wesentlich ist auch die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch. Dafür müssen sich die Bewerber_innen über das Unternehmen informieren und sich für mögliche Fragen im Bewerbungsgespräch wappnen.

Bacher-Brunner erzählte auch einige Anekdoten aus ihrer alltäglichen Berufspraxis, die bei den Schüler_innen für Schmunzeln sorgten. Um nicht ins Fettnäpfchen zu treten und sich peinliche oder negative Erlebnisse im Zuge des Bewerbungsverfahrens zu ersparen, gibt es folgende Tipps von der Expertin:

  • über das Unternehmen informieren
  • herausfinden, wer meine Ansprechperson ist
  • Interesse und Motivation zeigen
  • aktuelle, lückenlose und übersichtliche Unterlagen übermitteln
  • höfliche und respektvolle Umgangsformen mit der Gesprächspartnerin bzw. dem Gesprächspartner