Literaturwettbewerb_Plakat

Die letzten Wochen des Jahres 2017 stehen in der Kärntner Kulturlandschaft deutlich im Zeichen des 75. Geburtstags Peter Handkes. Neben den Aufführungen von Wunschloses Unglück im Klagenfurter Stadttheater und von Publikumsbeschimpfung in den Kammerlichtspielen (hier geht es zum Bericht der Völkermarkter Theaterfahrt) rief das Robert-Musil-Institut der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt junge Menschen unter dem Motto „Wieder Holen Handke“ zum Schreibwettbewerb auf. Melanie Suette, wortgewandte Schülerin der 5AK und wie Handke aus Griffen stammend, brachte trotz der Belastungen der immer näher rückenden Reifeprüfung die Kraft auf, einen Text einzureichen. Nun wurde sie im Rahmen einer Handke-Nacht im Musil-Institut in der Klagenfurter Bahnhofsstraße als Zweitplatzierte geehrt. „Die Nachricht von der Auszeichnung hat mich sehr überrascht und sehr gefreut. Gerade als Griffnerin bei einem solchen Wettbewerb eine Platzierung erreichen zu können, ist eine einmalige Sache.“

Für Suette, die auch die Glückwünsche von Griffens Bürgermeister Josef Müller entgegennehmen konnte, war es nicht der erste schriftstellerische Erfolg. Mit ihrer Klasse nahm sie einst als 1AK am Projekt „Literatur zum Schulraum“ teil und wurde dafür von Gabriele Heinisch-Hosek, zum damaligen Zeitpunkt Bundesministerin für Bildung und Frauen, ausgezeichnet, Suette selbst trat bereits wiederholt als Autorin in Erscheinung. Sie erreichte beim Literaturwettbewerb „ÖBB Literatour am Zug“ den 2. Platz (mehr dazu hier), nahm zwei Mal am Handke-Lesewettbewerb teil und wurde Dritte beim Junior-Bachmann-Wettbewerb. Sie schrieb bereits zahlreiche Kurzgeschichten und arbeitet derzeit, wie sie berichtet, an ihrem fünften Buch.

Abordnung der Praxis-HAK bei prominent besetztem Event

Suette_Handke_2017_klein

Begleitet wurde die junge Autorin auch von Michaela Graßler, Direktorin der Praxis-HAK Völkermarkt. „Ich möchte Melanie zu dieser Auszeichnung in diesem würdigen Rahmen herzlich gratulieren. Nicht nur ihre schriftstellerischen Fähigkeiten sind beeindruckend, sondern auch ihr Wille, in dieser intensiven Phase Zeit und vor allem Ideen für eine solche Leistung zu finden. Sie ist der beste Beweis, wie vielfältig die Talente sind, die bei uns ihren Platz finden.“

Die Verleihung der Preise durch Martin Hitz, Vizerektor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, bildete nur den Auftakt einer bunten Veranstaltung. Teatr Zora, das Jugendtheater des slowenischen Kulturvereines ROŽ, präsentierte den frühen Handke-Text Selbstbezichtigung, ehe zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft, Kunst, Kultur und Wissenschaft Textstellen aus dem Werk Handkes vortrugen, darunter Landeshauptmann Peter Kaiser, Universitätsprofessor Werner Wintersteiner, ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard und Kulturredakteur Horst Ebner, Landesmuseumsdirektor Igor Pucker sowie der frühere Griffner Amtsleiter und Handke-Wegbegleiter Valentin Hauser. Ebenso in Szene setzten sich Poetry Slammer wie die Musiker Janez Gregorič und Arthur Ottowitz.

Ein „verbales Rockkonzert“ nannte Peter Handke sein frühes Sprechstück Publikumsbeschimpfung einmal in einem Interview (mehr dazu hier), im Jahr seiner Uraufführung 1966 sollte der in Griffen geborene Schriftsteller auch dank der Veröffentlichung des Romans Die Hornissen und seines skandalträchtigen Auftritts bei der Autorenvereinigung Gruppe 47 in Princeton schlagartig zu einem Fixstern am Literaturhimmel werden; heute ist der unweit von Paris lebende Handke, mit einem Ehrendoktorat der Universität Klagenfurt ausgezeichnet und nun doch für den Goldenen Landesorden vorgesehen, ein Weltstar und regelmäßiger Kandidat für den Nobelpreis.

Anlässlich seines 75. Geburtstags wurde in den Klagenfurter Kammerlichtspielen die Publikumsbeschimpfung von Ute Liepold neu inszeniert. Eine geplante Aufführung in Handkes Heimat Griffen hatte der Autor abgelehnt, um die Bewohner davor zu beschützen, von der Bühne herab angesprochen und in ihrer Neugier entlarvt zu werden. Die schwierige Beziehung zwischen der ländlichen Heimat und dem Weltliteraten diskutierten zuletzt auch die Schüler/innen von 3AK und 5BK der Praxis-HAK Völkermarkt.

Eine Gruppe von Schüler/innen besuchte als Abschluss des Projekts die Aufführung in der Landeshauptstadt und erlebte ein Stück der besonderen Art. „Sie werden kein Schauspiel sehen. Ihre Schaulust wird nicht befriedigt werden. Sie werden kein Spiel sehen. Hier wird nicht gespielt werden.“ Mit diesen Worten eröffneten die vier Darstellerinnen den Abend, ehe sie sich unters Publikum mischten, um ihm zu zeigen, selbst ein Teil der Inszenierung zu sein. Johannes Hobel und David Krassnig (beide 3AK) bewiesen dies durch einen Kurzauftritt auf der Bühne, bei dem sie sich von den Schauspielerinnen beklatschen ließen. „Das Stück hat den Jugendlichen wohl sehr deutlich gezeigt, dass Literatur und Theater nicht verstaubt sind. Es war ein eindrucksvoller Abend“, so Prof. Martin Erian als Deutschlehrer der beiden Klassen.

Ein richtungsweisender Schritt in Völkermarkt gelang 2007 mit der Einrichtung der Mediathek, die von der Stadtgemeinde, der Volksschule und der Praxis-HAK gemeinsam betrieben wird. Frühzeitig erkannten die Entscheidungsträger die Notwendigkeiten einer sich verändernden Welt und schufen eine Einrichtung, die Traditionen fortführt und zugleich den Anforderungen eines digitalen Zeitalters gerecht wird. Dies hob Direktorin Michaela Graßler in ihrer Ansprache im Rahmen eines von Prof. Maria Mrčela organisierten Festakts zum zehnjährigen Jubiläum hervor: „Die Stadtbibliothek stellt als Teil der Bürgerschule seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts einen wesentlichen Baustein höherer Bildung in Völkermarkt dar. Bücher sind es bis heute, die Gedanken entstehen lassen, die uns neue Ideen vermitteln. Eine Bibliothek dient dabei als ein Reisebüro, von hier aus erfährt man die Welt.“

Anlässlich des Jubiläums kehrte auch Mag. Dietmar Innerwinkler, zwischen 1978 und 2013 Professor an der Praxis-HAK Völkermarkt und ehemaliger Schulbibliothekar, an seine frühere Wirkungsstätte zurück. „Diese Räumlichkeiten waren immer ein Ort der Begegnung, gerade für interkulturelle Projekte. Unvergessen ist mir ein Workshop zu afrikanischer Kultur.“ Besonders am Herzen liegt Innerwinkler die kontinuierliche Weiterentwicklung. „Die ständige Weiterentwicklung ist das Um und Auf – und genau das gelingt dem Team. Seit ich vor zwei Jahren zuletzt hier war, ist schon wieder vieles passiert.“

In dieselbe Kerbe schlug Mag. Werner Molitschnig vom Bibliotheksverband Kärnten: „Die Völkermarkter Mediathek ist österreichweit ein Paradebeispiel. Das betrifft nicht nur den Umfang des Medienbestands, sondern vor allem auch die Arbeit der Beteiligten vor Ort. Wie hier verschiedene Institutionen zusammenhelfen, ist einzigartig.“ Und dass das Erzählen von Geschichten heute nicht nur noch immer allergrößte Bedeutung in der zwischenmenschlichen Kommunikation besitzt, sondern auch die Zuhörer fesseln kann, bewies Bibliothekarin Heide Bolt, die die Feierlichkeiten mit einem Märchen beschloss.

Seit vielen Jahren beeindruckt Franz Kukovica Kärntner Schüler/innen mit einprägsamen Erzählungen aus seinem Leben und insbesondere aus seinen Jugendjahren als Angehöriger der slowenischsprachigen Minderheit in den Tagen des Nationalsozialismus. Auch heuer besuchte Kukovica auf Einladung von Prof. Andrea Knauder die Praxis-HAK Völkermarkt – einmal mehr, und doch ist es immer wieder eine besondere Rückkehr, war Kukovica schließlich in den Siebzigerjahren auch als Lehrer an der Schule aktiv (mehr dazu unter Mitgestalter seit 1975).

Anfang dieser Woche traf er auf die Schüler/innen der 1BS sowie der 3AK und berichtete zwei Stunden über politisch erzwungene Namensänderungen, militärischen Drill in der Schule und das Leben am Rande des Krieges.

Für uns Schülerinnen und Schüler war der Vortrag eine spannende Begegnung und eine angenehme Abwechslung zum normalen Geschichtsunterricht, da sie die Geschichten aus einer ganz anderen Perspektive sehen konnten, als sie in den Geschichtsbüchern stehen.

Als Zeitzeuge erzählte Herr Kukovica, wie es war, während des Krieges aufzuwachsen, und wie es ihm und seiner Familie erging. Insgesamt war der Alltag damals anders als heute, aber der Krieg brachte viele Veränderungen mit sich, vor allem in den Schulen. Später wurden sie zum Teil zu Kasernen umgewandelt.

– Selina Persche, 3AK

Am Donnerstag, dem 9. November 2017, fand im Konzerthaus in Klagenfurt die Ehrung der Auslandspraktikant/innen statt. Insgesamt haben 389 Kärntner Schüler/innen aus den berufsbildenden Schulen im Jahr 2017 im Rahmen des Erasmus+-Förderprogrammes ein Praktikum in Europa absolviert.

Seitens der Praxis-HAK Völkermarkt nahmen an der Ehrung Melanie Suette und Alois Meschnark teil. Melanie absolvierte – sie legte in eindrucksvollem Bericht Zeugnis davon ab – ihr Auslandspraktikum in Brighton in England in einem 4-Sterne-Hotel und Alois in Omagh in Nordirland in einer sozialen Einrichtung. Beide kehrten begeistert von ihrem Auslandspraktikum zurück und bauten im Vereinigten Königreich vor allem ihre Sprachkenntnisse aus. Weiters knüpften sie neue Freundschaften und konnten auch persönlich und beruflich wachsen.

Beide wurden mit einer Urkunde vom Bildungsreferent Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, dem amtsführenden Landesschulpräsidenten Rudolf Altersberger und dem Landesschulinspektor OStR Mag. Klaus-Peter Haberl für das erfolgreich abgeschlossene Praktikum geehrt. Alois stand auf der Bühne noch dem Radio-Kärnten-Moderator Mike Diwald zu seinem Aufenthalt in Nordirland Rede und Antwort.

Für das Jahr 2018 haben sich bereits sieben Schüler/innen der Praxis-HAK für ein Auslandspraktikum entschieden. Julia Pfeifer und Denise Poličar werden ihr Praktikum in einem Kindergarten in Irland absolvieren, Laureen Dreier und Iris Sommer in einer Sozialeinrichtung in Nordirland und Sabrina Kolier, Verena Reinwald und Michaela Uran in einer Bank in Slowenien.

Den Nachbericht der Kärntner Landesregierung finden Sie hier.

Titelfoto: LPD/Bauer

Die Schüler/innen der Handelsschule der Praxis-HAK Völkermarkt waren gemeinsam mit den Klassen der Polytechnischen Schule am 11. Oktober 2017 vom Mädchenzentrum Klagenfurt und von der Frauen- und Familienberatung WIFF eingeladen, sich dem Thema Frauenarmut in Kärnten zu stellen. Im Turnsaal des Schulzentrums Völkermarkt konnten die Jugendlichen die niederösterreichische Künstlerin Sarah Pfeiffer bei ihren akrobatischen Kunststücken am Vertikalseil beobachten und dabei in die Lebensrealität von armutsgefährdeten Frauen eintauchen. Pfeiffer informiert auf ihrer Homepage über die Zielsetzung ihrer Darbietung:

Da es immer schwierig ist, ein Tabuthema/unangenehmes/kniffliges/problematisches Thema mittels Öffentlichkeitsarbeit zu transportieren, entstand die Idee, ein clowneskes Bühnenstück zu entwickeln. Mit diesem lustvoll-komischen, sinnesfreudigen Stück haben wir die Möglichkeit, eine größere Zielgruppe anzusprechen, „ins Theater zu locken” und Schulprojekte zu gestalten.

Das Thema Armut wird oft mit der Schuldfrage diskutiert, es fallen Stichworte wie „soziale Hängematte” und Eigenverantwortung; sozialpolitische/gesellschaftspolitische Hintergründe werden dabei oft nicht mitbedacht, die Menschen seien selbst für ihre Armutssituation verantwortlich. Dem wollen wir mit Aufklärungsarbeit in lustvoller Form entgegenwirken und eine differenzierte Diskussion fördern. (www.frauenseilakt.at)

Der eindrucksvolle Auftritt sowie die Nachbereitung durch die Fachfrauen der einzelnen Referate – unterstützt mit sehr aussagekräftigen Tabellen und Grafiken – trugen zur kritischen Auseinandersetzung mit diesem Thema bei. Es bleibt zu hoffen, dass diese wichtigen Informationen in den Köpfen der Schülerinnen haften bleiben und sie dazu veranlassen, doch eine Berufswahl abseits von schlechtbezahlten „Frauenjobs“ zu suchen!

Auch im Schuljahr 2017/18 wird das Englischteam der Praxis-HAK Völkermarkt durch eine Muttersprachlerin aus den USA, Haley Ritzert, unterstützt. Ritzert freut sich darauf, den Schüler/innen die englische Sprache und Kultur aus erster Hand näherzubringen und möchte vor allem die mündlichen Kompetenzen der Jugendlichen stärken.

Ein kurzer Steckbrief:

Haley Ritzert was born in Toledo, USA and began studying German there in 2009, while in high school. She then attended The Ohio State University, where her major fields of study were history and German, with Slavic studies as a minor field.

She has also studied in Budapest and Vilnius and conducted research at the Österreichisches Staatsarchiv in Vienna. Her areas of academic interest include German-English translation, Central European cuisine, and the culture and diplomacy of the Austrian Empire. In her free time, Haley enjoys cooking, baking, and biking through the Lavanttal. She lives in Wolfsberg.

Im Rahmen von „Österreich liest“, einer Aktion des BVÖ (Büchereiverband Österreichs), die heuer zwischen dem 16. und 22. Oktober stattfindet, gab es die Option, einen Schriftsteller für eine Schreibwerkstatt zu verpflichten. Diese Möglichkeit nutzte Schulbibliothekarin und Deutschlehrerin Prof. Maria Mrčela, um den Schülerinnen und Schülern der 2BK die Möglichkeit zu eröffnen, vom Jugendbuchautor und Schauspieler Christoph Wortberg Tipps und Tricks zu lernen.

So wurde in dem halbtägigen Workshop sehr intensiv und kreativ gearbeitet: Man dachte sich Charaktere aus, stellte diese in eine Situation und ging daran, in Kleingruppen am Gesamtwerk zu arbeiten. Es war sehr interessant zu hören, wie bei der abschließenden Lesung die einzelnen Teile auf Zuruf von Schreibprofi Christoph Wortberg zusammengefügt wurden und tatsächlich ein Ganzes ergaben.

Man darf schon gespannt sein, wie die Geschichte sich liest, nachdem der Profi die Übergänge geglättet und die Reihenfolge der einzelnen Texte festgelegt hat. Wir verraten nur so viel: Die Geschichte spielt am Bleiburger Wiesenmarkt.

Ein Schüleraustausch ist der schnellste und kostengünstigste Weg, nicht nur neue Kontakte im Ausland zu knüpfen, sondern vor allem auch Fremdsprachenkenntnisse aufzubauen und zu verbessern. Im Zeichen des Alpen-Adria-Gedankens fand so vom 1. bis 7. Oktober 2017 an der Praxis-HAK zum dritten Mal in Folge ein Schüleraustausch mit der italienischen Schule I.S.I.S. „Vincenzo Manzini“ aus San Daniele del Friuli statt. Die italienischen Schüler/innen erlebten vormittags den österreichischen Schulalltag und wurden den Rest des Tages ins Familienleben der jeweiligen Partnerschüler/innen eingebunden. Ein gemeinsamer Ausflug zum St. Veiter Wiesenmarkt brachte den Jugendlichen viel Spaß und verlieh dem Aufenthalt noch eine besonders folkloristische Note. Der Gegenbesuch in Italien ist für Februar 2018 geplant.

Ein herzliches Dankeschön richtet sich traditionell an alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen, die mit ihrem Engagement diesen Austausch zu so einer gelungenen Veranstaltung gemacht haben!

Hier einige Meinungen und Eindrücke:

Prof. Theresia Müller-Tschischej (Gastmutter und Kollegin): „Dieses Projekt mit San Daniele kann ich nur voll und ganz befürworten. Jugendliche können ohne großartigen finanziellen Aufwand eine spannende Sprachwoche erleben. Wenn man am Ende der Woche hört, dass alle noch länger bleiben wollen, wenn man die herzliche Verabschiedung sieht, dann hat sich dieses Projekt gelohnt.“

Silvana Weißnegger (Schülerin der 5BK): „Ich nehme nun schon zum zweiten Mal teil und bin auch dieses Jahr vollkommen begeistert. Mit meiner Partnerschülerin habe ich eine enge Freundschaft geschlossen. Ich kann den Austausch wirklich nur jedem empfehlen, weil man dadurch nicht nur für die Schule, sondern auch fürs Leben lernt. Auch meine Eltern sind von den Vorteilen des Austausches absolut überzeugt und haben sich über den Besuch gefreut.“

Prof. Cornelia Konrad (Projektkoordinatorin): „Es ist jedes Jahr eine große Freude zu sehen, wie schnell und unkompliziert sich die Jugendlichen miteinander anfreunden und in der jeweiligen Fremdsprache kommunizieren. Auf so viele Arten stärkt dieses Projekt die jungen Menschen. Anfangs fordert die Teilnahme am Schüleraustausch bestimmt eine gewisse Portion Mut, die Praxis-HAK hofft jedoch, dass in Zukunft noch mehr interessierte Schüler/innen sich trauen werden und diese einzigartige Chance in ihrem Leben ergreifen.“

Für einige schöne Herbsttage führte der Weg der Schüler/innen der Italienischgruppen der vierten Jahrgänge begleitet von Prof. Ulrike Messner-Lasnik und Prof. Anton Rabitsch nach Triest. Die Reise gab nicht nur die Gelegenheit, die Klassengemeinschaft weiter zu verbessern und die Reize der oberitalienischen Hafenstadt kennenzulernen, sondern auch um die eigenen Kenntnisse in der zweiten lebenden Fremdsprache zu vertiefen. Standesgemäß liegt der ausführliche Bericht daher auf Italienisch vor.


Settimana linguistica e culturale delle classi 4AK, 4BK a Trieste

Dal 25 al 29 settembre 2017 gli studenti delle classi 4ABK della Praxis-HAK Völkermarkt hanno trascorso una settimana linguistica a Trieste, il capoluogo della regione Friuli-Venezia Giulia, accompagnati dai docenti Mag. Ulrike Lasnik e Mag. Anton Rabitsch.

La sistemazione all’albergo Filoxenia, in via Mazzini, era ideale per scoprire la città a piedi. La maggior parte dei monumenti ed edifici importanti si trovano nel centro della città. Una visita di questa città in settembre è ideale perché ci sono delle belle giornate di sole e non fa freddo.

Ogni giorno gli studenti hanno frequentato un corso di lingua italiana, tenuto da un insegnante di madrelingua italiana. I partecipanti del corso hanno approfondito le loro abilità linguistiche e sviluppato un rapporto positivo con la lingua italiana.

Il programma culturale, programmato ed eseguito dall’istituto “Euroculture“ sotto la guida di Dott. Andrea Gilli, ha compreso i seguenti punti:

Visita guidata della città di Trieste – Il porto di Trieste; Il museo Rivoltella – un museo di arte moderna; Il castello di Miramare con il giardino botanico, costruito per volere di Massimiliano d’Asburgo, arciduca d’Austria; Visita guidata della Risiera di San Sabba, l’unico campo di concentramento sul territorio italiano; Fare lo shopping a Trieste

Questo soggiorno ha anche arricchito l’orizzonte personale dei nostri studenti nel senso della convivenza pacifica di diverse culture, religioni e razze.