„Nur ein Narr macht keine Experimente.“ Dieses Zitat wird dem bedeutenden Verhaltensforscher Charles Darwin (1809-1882) zugeschrieben – und an der Praxis-HAK Völkermarkt besitzt der Satz nahezu Leitbildcharakter. Demzufolge verwandelte auch Prof. Claudia Eberhard ihren Nawi-Saal einmal mehr in ein Versuchslabor und brachte den Schüler/innen aus 1AK, 1BK und 3BS die Potenziale des Wassers näher.

Eberhard erläutert: „Wasser ist die Quelle des Lebens und spielt schon seit Menschengedenken eine zentrale Rolle. Es ist im stetigen Kreislauf von der Atmosphäre zur Erde, über Boden, Flüsse und Ozeane zurück in die Lufthülle. Dabei erfüllt das Wasser lebenswichtige Aufgaben.“

Im Unterricht wurden die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Wasser besprochen und nun in praktischer Umsetzung erforschen. Eberhard: „Neben dem Spaßfaktor von Experimenten erhalten die Jugendlichen einen Informationsgewinn und lernen dabei so einiges.“  

Einige Aufgaben der Experimente waren es, Kühlpads herzustellen, eine Lavalampe nachzuahmen, ein Kartonboot zum Fahren zu bringen, ohne es zu berühren, oder auch einen Plastiksack mit Stäben zu durchstochern ohne dass dabei Wasser ausrinnt.  

Zu mehreren Blutattentaten kam es heute in der 3AK im Fach Naturwissenschaften. Die Schüler/innen präparierten in Kleingruppen Schweine- und Putenherzen sowie eine Schweinelunge.

Prof. Claudia Eberhard erklärt die Hintergründe des Workshops: „Das Thema Herz besitzt für jeden Menschen eine große Bedeutung. Die Jugendlichen kennen den theoretischen Aufbau des Herzens und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystem. Anhand der Präparate konnten sie ihr theoretisches Wissen überprüfen.“

Sie begannen mit der allgemeinen Betrachtung, der Erkennung der Blutgefäße und dem Abwiegen des Herzens. Danach schnitten sie geschickt mit Skalpell oder Rasierklingen die Herzen in Teile und untersuchten die verschiedenen Bestandteile. Verletzt wurde bis auf die Naturobjekte niemand.

Nachhaltig gestaltet sich auch die Weiterverarbeitung der Herzen, diese werden zu Hundefutter. Mahlzeit!

Seit wenigen Stunden läuft das Voting für den diesjährigen Starke-Schule-Award. Die Praxis-HAK Völkermarkt möchte dabei an die großen Erfolge des Vorjahres anknüpfen. Zur Erinnerung: Damals wurde auf Initiative der Maturantin Tamara Laßnig (ehemalige 5BK) kurzerhand ein Beitrag zum Engagement von Völkermarkts Handelsakademie um die Schule der Zukunft eingereicht, den die Expertenjury mit dem Bundeslandpreis für Kärnten auszeichnen sollte.

Heuer tritt die Praxis-HAK in der Kategorie „Starke Partnerschaft“ an. Dazu gestaltete Prof. Daniela Wiedenbauer gemeinsam mit Daniel Orasche von der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten ein Video, in dem Schüler/innen über verschiedene Projekte informieren. Wiedenbauer: „Die Kooperation ist eine sehr vielfältige. Der Beitrag erinnert an den mittlerweile traditionellen Tourismustag, die Suche nach dem Regionsmaskottchen Ente Elsa und das Blogprojekt zu Schätzen der Heimat. Das ist nur die Spitze des Eisbergs.

„Wir leben Praxis – gemeinsam gestalten wir unsere Region“

Vor der Kamera stehen neben Orasche und Wiedenbauer die angehenden Maturantinnen Julia Pfeifer (5AK), Alina Majstorović und Jasmin Pernjak (beide 5BK) sowie Selina Dumpelnik, Johannes Hobel und Melisa Malovčić (alle 4AK), die bereits umfassende Projekterfahrung mit der Tourismusregion sammeln konnten.

Die Richtung ist klar: Nach dem Sensationssieg im Vorjahr will die Praxis-HAK auch in diesem Jahr vorne mitmischen. Gevotet werden kann täglich – und zwar unter folgendem Link:

 

Mit diesen Fragen rund um die gesunde Ernährung beschäftigten sich heute die Schüler/innen der 1BK im Rahmen eines Ernährungsworkshops, durchgeführt von den Kärntner Seminarbäuerinnen. Das Erkennen österreichischer Lebensmittel beim täglichen Einkauf und die Kennzeichnung durch heimische Gütesiegel stand dabei im Fokus. Die Seminarleiterinnen machten die Jugendlichen auf die Vielfalt an heimischen Produkten aufmerksam und arbeiteten die Vorteile vom Genuss regionaler Erzeugnisse heraus.

Im praktischen Teil wurden gemeinsam Aufstriche, Brötchen, „Käsefüßchen“ und „Pizzabällchen“ zubereitet und im Anschluss genüsslich verspeist.

„Für unsere Schülerinnen und Schüler ist dieser Workshop eine gute Gelegenheit, sich mit der Herkunft ihres täglichen Essens auseinanderzusetzen und zu erkennen, wie sie ihren eigenen Beitrag zum nachhaltigerem Konsum leisten können“, betont Prof. Claudia Eberhard, die den Workshop im Rahmen des Unterrichtsfaches Naturwissenschaften organisiert hat.

„Weiter zusammenwachsen – das ist für eine gut funktionierende Klassengemeinschaft von großer Bedeutung. Dieser Workshop hat nicht nur wichtige Informationen zum Thema Ernährung vermittelt, sondern war auch eine gute zusätzliche Möglichkeit als Klasse, abseits des regulären Stundenplans, ein Miteinander zu leben“, so die Klassenvorständin der 1BK, Prof. Daniela Wiedenbauer.

Der 14. Wirtschaftstag der Praxis-HAK Völkermarkt bildete am vergangenen Mittwoch den krönenden Abschluss eines intensiven Semesters. Den Schüler/innen der fünf Jahrgänge und den zahlreichen Ehrengästen – mehr dazu hier – wurde dabei so einiges geboten: Die angehenden Absolvent/innen besuchten Bewerbungsworkshops bei Edith Reitzl und informierten sich über weitere Bildungswege an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie mehreren Fachhochschulen. Im Fokus standen aber die ausstellenden Unternehmen, die ihre Ideen und Konzepte zum diesjährigen Motto „Nachhaltig die Region gestalten“ präsentierten. Direktorin Michaela Graßler: „Im direkten Gespräch hatten die Jugendlichen wieder die Möglichkeit, Informationen aus erster Hand zu erhalten und selbst Netzwerke zu knüpfen.“

Das Organisationsteam der Klassen 3BK und 3CK aus dem Ausbildungsschwerpunkt Marketing, Tourismus und Eventmanagement fragte hinterher aber auch bei den Vertreter/innen der ausstellenden Unternehmen nach und holte Feedback zur Veranstaltung ein.

„Unsere Gäste haben uns ein gutes Zeugnis ausgestellt. Unsere Jugendlichen sind ihnen durchwegs als interessiert, höflich und hilfsbereit aufgefallen. Manche würden sich noch etwas mehr Neugier wünschen.“

– Prof. Daniela Wiedenbauer, Organisatorin

Besonders positiv äußerten sich die Vertreter/in von Holzbau Bijo und Holc Laßnig. Aufgrund der guten Erfahrungen erhielten die Schüler/innen bereits die Einladung, im Rahmen von Workshops hinter die Kulissen der beiden Unternehmen zu blicken. Wiedenbauer: „Dieser Einladung wollen wir demnächst folgen.“


Am morgigen Vormittag verwandelt sich die Praxis-HAK Völkermarkt bereits zum 14. Mal in ein Messezentrum. Beim längst traditionellen Wirtschaftstag wird den Jugendlichen wieder so einiges geboten: Sie absolvieren Bewerbungstrainings mit Society-Profi Edith Reitzl und erfahren von Kärntens tertiären Bildungseinrichtungen – Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Fachhochschule Kärnten und Pädagogische Hochschule – aus erster Hand, welche Wege sie nach der Reife- und Diplomprüfung einschlagen können.

Im Vordergrund steht jedoch das Kennenlernen unterschiedlicher Unternehmen, die vor allem in der Region aktiv sind. Dank des organisatorischen Einsatzes von Prof. Daniela Wiedenbauer und den Schüler/innen des Ausbildungsschwerpunkts Marketing, Tourismus und Eventmanagement der Klassen 3BK und 3CK gastieren morgen passend zum Jahresthema „Nachhaltig die Region gestalten“ jene Unternehmen an Völkermarkts Berufsbildender Höherer Schule, die das Projektteam hier gekonnt ins Bild gesetzt hat:

Los geht’s um 8:30 Uhr, der Eintritt ist für alle Interessierten frei.

Die Praxis-HAK Völkermarkt lädt heuer zum bereits 14. Mal regional und international tätige Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen ein, die sich den interessierten Schülern/innen und der Öffentlichkeit präsentieren. Das Schuljahresmotto „Nachhaltig die Region gestalten“ steht auch am Wirtschaftstag im Vordergrund und wird durch die Tätigkeitsfelder der ausstellenden Unternehmen unterstrichen.

Für die Organisation des Wirtschaftstages 2019 sind die Schüler/innen der 3BK und 3CK aus dem Ausbildungsschwerpunkt Marketing, Tourismus und Eventmanagement gemeinsam mit Prof. Daniela Wiedenbauer verantwortlich. Darüber hinaus haben die Jugendlichen aller Jahrgänge die Gelegenheit, mit den Unternehmer/innen ins Gespräch zu kommen und so wesentliche Erfahrungen und Perspektiven für die Berufswelt zu sammeln.

„Die Praxis-HAK Völkermarkt versucht ihre Ausbildung an die Bedürfnisse der Region anzupassen und will die Schülerinnen und Schüler für die Begrenztheit der Ressourcen sensibilisieren. Außerdem möchten wir als Bildungseinrichtung unseren Jugendlichen bewusstmachen, welchen Beitrag Unternehmen zu einer nachhaltigen und sozial gerechteren Zukunft leisten können“, erklärt Direktorin Michaela Graßler.

Der 14. Wirtschaftstag findet am 6. Februar 2019 zwischen 8:30 und 12:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.


Impressionen aus dem Vorjahr:

Am heutigen Vormittag wurde der NAWI-Saal der Praxis-HAK Völkermarkt zum Schauplatz eines spannenden Workshops eines Experten im Auftrag von AUVA und GKK. Lorenz Plötz brachte Schüler/innen aus gleich mehreren Jahrgängen nahe, welche Auswirkungen Lärm auf die Gesundheit des Menschen besitzt. Alltägliche Fragen standen dabei im Mittelpunkt.

Welchen Einfluss hat laute Musik oder ein Musikkonzert auf meine Gesundheit?

Wie und wann soll ich mein Gehör schützen?

Plötz veranstaltet seit 2011 Workshops in Schulen und klärt Schüler/innen über das Gehör und die Auswirkungen von Lärm auf das Gehör auf. Anhand von Videos, Audiobeispielen und Geschichten aus dem Alltag eines Messtechnikers veranschaulichte er die Gefahren für unsere Gesundheit.

Die AUVA und GKK veranstalten diese Workshops im Zuge des Projektes „Gesunde Schule“ und kürte Selina Jessernig zur 10.000 Schülerin, die an diesem Workshop teilnahm und bedankte sich mit einem Paket der AUVA. Organisiert wurde der Workshop von Prof. Claudia Eberhard, die selbst viel mitnehmen konnte: „Gerade das Hören von lauter Musik via Smartphone spielt für die Jugendlichen eine enorm wichtige Rolle. Daher sollen sie auch über die damit verbundenen Gefahren aufgeklärt werden. Was viele nicht wissen: Schädigungen des Gehörs sind irreparabel.“

Die Jungunternehmer Lisa Schaden und Andreas Koitz von der Wurmfarm begeisterten heute die Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt mit ihrem Workshop zum Thema Ernährung durch Insekten.

Sie präsentierten Einblicke ihrer Selbstständigkeit und Arbeit am Hof, erklärten die Entwicklungsstadien der Käfer und deren Fütterung und arbeiteten interaktiv mit den Schüler/innen. Dabei regten sie sie erfolgreich an, über die Ernährung durch Insekten nachzudenken und zu diskutieren.

Zu guter Letzt durften die Schüler/innen kosten, riechen und sich alles aus der unmittelbaren Nähe ansehen. Die Scheu schwand mit dem ersten Bissen und den Schüler/innen hat’s geschmeckt. Buffallomehlwürmer, gefriergetrocknete Mehlwürmer, Chilimehlwürmer, Heuschrecken u.v.m. standen am Speiseplan.

Prof. Claudia Eberhard als Professorin für Naturwissenschaften war erfreut über den intensiven Vormittag: „Ein gelungener Workshop zum Thema regionale Nachhaltigkeit an der Praxis-HAK Völkermarkt mit der Familie Koitz/Schaden – und wir freuen uns auf ein Wiedersehen!“

Weitere Informationen zur Wurmfarm finden Sie hier.


Die beiden Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Eberndorf, Mag. Karl Schnögl und Mag. Gerhard Wolf, gestalteten gemeinsam mit ihrer Patenklasse, der 3AK, einen spannenden Workshop zum Thema „Change Management – Den Wandel führen“.

Die einleitenden Gedanken „Wenn du erkennst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab“ und die sinnlosen Strategien, die entwickelt werden, die Mühe und Energien, die Menschen in das tote Pferd stecken, um dieses wiederzubeleben, anstatt nach neuen Wegen Ausschau zu halten, führte die Klasse auf lustige Weise in die Besonderheit des Change Managements ein.

In sogenannten Murmelgruppen diskutierten die Schüler/innen über Veränderungen, mit denen sie persönlich konfrontiert waren und wie sie mit diesen umgegangen sind. Sie erkannten, dass sie teilweise leicht damit umgehen konnten, sicherlich aber nicht immer. Damit wurde ihnen klar vor Augen geführt, dass Veränderungen zum Teil durch Druck von außen passiert sind und eher seltener durch die eigene innere Sehnsucht nach einem Wandel.

Change Management als Herausforderung für Unternehmen

Die sich dramatisch verändernde Umwelt bedroht Geschäftsmodelle von heute. Ein Unternehmen, das sich diesen Veränderungen nicht stellt, keine Unternehmenskultur entwickelt, die dem Wandel etwas Positives abgewinnen kann, die Mitarbeiter/innen keinen Raum lässt, selbst mitzugestalten und dabei auch Fehler zu machen, wird über kurz oder lang nicht mehr am Markt bestehen können. Ehemalige Weltmarktführer wie Kodak, Olivetti, Blackberry und Nokia haben den Wandel nicht rechtzeitig erkannt und sind vom Markt nahezu verschwunden.

Anhand der Theorie des Change Managements nach John P. Kotter wurden die acht Schritte zum erfolgreichen Wandel besprochen und an Beispielen reflektiert.

  1. Wecken Sie ein Gefühl der Dringlichkeit.
  2. Stellen Sie ein Leitungsteam zusammen.
  3. Entwickeln Sie eine Zielvorstellung und eine Strategie für die Veränderung.
  4. Werben Sie um Verständnis und Akzeptanz.
  5. Sichern Sie anderen Handlungsspielräume.
  6. Sorgen Sie für kurzfristige Erfolge.
  7. Lassen Sie nicht nach.
  8. Entwickeln Sie eine neue Kultur.

Eines wurde klar: Will man Veränderungen kommunizieren, dann muss die Botschaft klar und leicht verständlich sein.