Michelle Müller und Ramona Jann, Schülerinnen der Praxis-HAK Völkermarkt, bekamen in der letzten Woche vor den Semesterferien die Möglichkeit, im Rahmen einer Veranstaltung des Umweltbildungszentrum Steiermark (UBZ) und der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK)  im JUFA Bleiburg eine dreitägigen Lehrgang zum Jugendgesundheits-Coach zu besuchen, um ihr Bewusstsein und Wissen zu erweitern. Die fachlich-methodische Ausbildung beinhaltet Themen der Umwelt (Klima, Lärm, Lebensmittel), der psychischen und physischen Gesundheit sowie Konsum- und Medienwelt.

Mithilfe dieser Ausbildung werden die SchülerInnen ausgewählte Gesundheitsthemen in Form von Workshops oder Vorträgen Inhalte an jüngere SchülerInnen vermitteln, um ihr Zertifikat als Jugendgesundheitscoach zu erhalten. Begleitet werden die Schülerinnen von den Lehrpersonen Prof. Claudia Eberhard, Prof. Tanja Kramer und Schulärztin Dr. Johanna Mayr.

„Die dreitägige Ausbildung war sehr abwechslungsreich und anschaulich gestaltet. Wir bekamen viel Inputs für die Gestaltung von Workshops und freuen uns schon unser Wissen umzusetzen“, so Michelle Müller und Ramona Jann.

65.000 Menschen der Österreicher/innen sind von der Krankheit Epilepsie betroffen. Ein epileptischer Anfall kann von wenigen Sekunden bis zu wenigen Minuten andauern und äußert sich durch Krampfen oder Zucken des Körpers. Wie man beim Ernstfall damit umgeht und was man als Betroffene/r tun kann, haben die Schüler/innen der 1BK heute durch einen Vortrag von Dr. Johanna Mayr erfahren. Die Jugendlichen lernten Fälle von Epilepsie, ihre Ursachen, Symptome und Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen.

Die Schulärztin berichtete aus dem Alltag und wiederholte bzw. übte die stabile Seitenlage. Prof. Claudia Eberhard: „Damit sind unsere Schülerinnen und Schüler für den Ernstfall gewappnet und können im Notfall richtig reagieren und Erste Hilfe leisten.“  

Die ersten Klassen der Praxis-HAK Völkermarkt besuchten im Rahmen des Religions- und Naturwissenschaftsunterrichtes das Stadtmuseum in Villach. Die auslaufende Sonderausstellung widmet sich der kärntnerisch-steirischen Braukunst. Dabei wurden geschichtlich-kulturelle Aspekte ebenso wie physikalisch-chemische Aspekte erläutert.  

Der Schwerpunkt dieser Exkursion widmete sich dem Thema Suchtprävention. Dabei wurden Jugendliche in ihrer Lebensrealität abgeholt und die Problematik von Alkohol als Genuss- und nicht als Rauschmittel diskutiert.

Neben interessanten Faktenwissen über die Braukunst versuchten die SchülerInnen einen Hindernislauf mit einer sogenannten „Promille-Brille“ zu überwinden. Zusammenfassend ein informativer Vormittag mit viel Input für Diskussionen. 

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Gepostet von Museum der Stadt Villach am Mittwoch, 12. Juni 2019

Die Schüler/innen der 4BK und 4CK besuchten im Rahmen des naturwissenschaftlichen Unterrichts heute in Klagenfurt den Reptilienzoo Happ und das Wörtherseestadion, um das umstrittene Projekt „For Forest“ zu begutachten. 

Im Reptilienzoo Happ lernten die Jugendlichen etwas über unsere heimischen Reptilien kennen – und die besonders Mutigen unter ihnen legten sich eine Schlange um den Hals. In den Terrarien konnten sie Reptilien aller Welt bestaunen und sich Hintergrundwissen über die Tiere anhand der Ausstellungstafeln aneignen. 

Im Stadion, das zuletzt auch Schüler/innen der 5BK besucht hatten, fielen gleich zu Beginn ein paar Statements zu diesem Projekt:

„Es ist ein wichtiges Projekt für den Klimaschutz und ein Beweis, dass die Kunst in Kärnten noch wertgeschätzt wird.“

– Florian Stojec (4BK)

„Im Stadion hat der Wald eine wertschätzendere Rolle als im Alltag. Der Wald ist lebensnotwendig und wenn man sich diesen Wald im Stadion ansieht, kann man nicht verstehen, wieso Menschen ihn weiterhin verschmutzen.“

– Sascha Frantar (4BK)

„Die Bäume sind hier eingesperrt, wie Tiere im Zoo.“

– Anonym

„Traurig, dass so viel über dieses Projekt gelästert wird. So kann und wird unsere Zukunft aussehen. Klagenfurt setzt ein Zeichen.“

– Leon Hobel (4CK)

„Es ist eine gute Werbung für das Stadion.“

– Laura Piwater (4BK)

Titelbild: For Forest/Gerhard Maurer

… und zwar im NAWI-Saal: Die Zelle ist als Grundbaustein jeglichen Lebens nur wenige µm groß. Sie leistet als biologische Organisationseinheit mit ihren zahlreichen Organellen Unglaubliches.

Prof. Claudia Eberhard hat diese Inhalte den Schüler/innen der 1BK mittels Versuchen nahegebracht. Sie erklärt: „Die vielen neuen Begriffe wie Endoplasmatisches Retikulum, Mitochondrium etc. und deren verschiedenen Aufgaben sind für Schüler und Schülerinnen immer wieder schwer greifbar. Das Bauen eines Modells ist ein guter Weg, hier ein Verständnis zu schaffen.“

Im Rahmen des Naturwissenschaftsunterrichts hatten sie die Aufgabe zum Thema „Zellbiologie“ eine Zelle mit verschiedensten Materialien zu kreieren. Die anschauliche Gestaltung diente der besseren Vorstellung der Zelle.

Neben dem Lerneffekt trainierten die Jugendlichen ihre Feinmotorik und ihre Kreativität, aber vor allem können sich die Modelle sehen lassen.

Das Schneckentempo dominierte den heutigen Vormittag an der Praxis-HAK Völkermarkt. Schüler/innen aller Jahrgänge absolvierten einen Workshop mit Lisa Mayer und Pamela Mayer-Prutsch von Vulkanland Schneck. Die beiden züchten die Steirische Vulkanlandschnecke und präsentierten ihr Projekt auf Einladung von Prof. Claudia Eberhard der Völkermarkter Jugend – von der Idee über die Firmengründung bis zur erfolgreichen Umsetzung.

„3, 2, 1“ – Mut war Trumpf

Pamela Mayer-Prutsch berichtete in einem kurzweiligen Vortrag nicht nur über ihre nebenberufliche Gründung, sondern auch über die Geschichte der Schnecken als Nahrungsmittel. Und diese ist lang! Unter anderem verzehrten auch Mönche Schnecken, wenn es ihnen untersagt war, Fleisch oder Fisch zu sich zu nehmen.

Heutzutage sind sie vor allem in Umweltfragen interessant. Schnecken besitzen einen wesentlich kleineren ökologischen Fußabdruck und sind so eine interessante Alternative auf dem Ernährungssektor. Vom Geschmack konnten sich im Anschluss auch die Schüler/innen überzeugen – auch wenn dabei zunächst durchaus Mut gefragt war. Es wurden köstlich zubereitete, in Panier verfeinerte Schneckenfilets serviert – und für diejenigen, die sich das nicht zumuteten, gab es Weinbergschnecken zum Streicheln.

„Schnecken sind eine Delikatesse in vielen Ländern und sie den Schüler/innen kulinarisch anzubieten und dabei das Thema Umwelt und Fleischkonsum einzubinden, war ein tolles Erlebnis.“

– Prof. Claudia Eberhard

„Nur ein Narr macht keine Experimente.“ Dieses Zitat wird dem bedeutenden Verhaltensforscher Charles Darwin (1809-1882) zugeschrieben – und an der Praxis-HAK Völkermarkt besitzt der Satz nahezu Leitbildcharakter. Demzufolge verwandelte auch Prof. Claudia Eberhard ihren Nawi-Saal einmal mehr in ein Versuchslabor und brachte den Schüler/innen aus 1AK, 1BK und 3BS die Potenziale des Wassers näher.

Eberhard erläutert: „Wasser ist die Quelle des Lebens und spielt schon seit Menschengedenken eine zentrale Rolle. Es ist im stetigen Kreislauf von der Atmosphäre zur Erde, über Boden, Flüsse und Ozeane zurück in die Lufthülle. Dabei erfüllt das Wasser lebenswichtige Aufgaben.“

Im Unterricht wurden die chemischen und physikalischen Eigenschaften von Wasser besprochen und nun in praktischer Umsetzung erforschen. Eberhard: „Neben dem Spaßfaktor von Experimenten erhalten die Jugendlichen einen Informationsgewinn und lernen dabei so einiges.“  

Einige Aufgaben der Experimente waren es, Kühlpads herzustellen, eine Lavalampe nachzuahmen, ein Kartonboot zum Fahren zu bringen, ohne es zu berühren, oder auch einen Plastiksack mit Stäben zu durchstochern ohne dass dabei Wasser ausrinnt.  

Nawi hautnah: Um sich die Vorgänge eines komplexen Ökosystems zu veranschaulichen, bauten die Schüler/innen der 1AK ihr eigenes unabhängiges Ökosystem im kleinen Maßstab. Prof. Claudia Eberhard betreute das Unterfangen: „Das selbsterstellte Modell eignet sich als ideales Versuchsmodell, mit dem die Kreisläufe des Ökosystems widergespiegelt werden können.“

Wie funktioniert dieses verschlossene Ökosystem?

Pflanzen betreiben Photosynthese. Hierfür benötigen sie Kohlenstoffdioxid, Wasser und Sonnenlicht. Das Wasser beziehen die Pflanzen mit ihren Wurzeln aus dem Boden. Der Wasserkreislauf, der auch im Ökosystem der Erde eine wichtige Rolle spielt, sorgt dafür, dass der Boden stets genug Feuchtigkeit enthält. Die Pflanzen transpirieren im Laufe der Photosynthese Wasser, das sich an der Glaswand niederschlägt, in den Erdboden zurückfließt und somit den Pflanzen wieder zur Verfügung steht. 

Der Flaschengarten kann ohne äußeres Eingreifen bis zu drei Jahre gedeihen und ist neben dem Dekoeffekt im Klasseraum eine schöne Abrundung zum Thema Ökologie.  

Wenige Tage nach den Schüler/innen der 3AK konnten auch die Jugendlichen aus 3BK und 5AK im Nawi-Saal das Skalpell schwingen. Untersucht wurden unter der Aufsicht von Prof. Claudia Eberhard Putenherzen, Schweineherzen und Schweinelungen. Einerseits galt es, die Scheu vor rohem Fleisch und den tierischen Organen zu verlieren, andererseits verfolgte der Workshop aber auch das Ziel, ergänzend zu den theoretischen Grundlagen aus dem Unterricht eigene Eindrücke sammeln zu können.

Eberhard erläutert: „Im Mittelpunkt standen der Aufbau des Herzens und der Lunge sowie der Weg des Blutes in unserem Körper. Genauso haben wir uns genauer angesehen, welche wichtige Rollen diese Organe für den Organismus besitzen.“

Zu mehreren Blutattentaten kam es heute in der 3AK im Fach Naturwissenschaften. Die Schüler/innen präparierten in Kleingruppen Schweine- und Putenherzen sowie eine Schweinelunge.

Prof. Claudia Eberhard erklärt die Hintergründe des Workshops: „Das Thema Herz besitzt für jeden Menschen eine große Bedeutung. Die Jugendlichen kennen den theoretischen Aufbau des Herzens und Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystem. Anhand der Präparate konnten sie ihr theoretisches Wissen überprüfen.“

Sie begannen mit der allgemeinen Betrachtung, der Erkennung der Blutgefäße und dem Abwiegen des Herzens. Danach schnitten sie geschickt mit Skalpell oder Rasierklingen die Herzen in Teile und untersuchten die verschiedenen Bestandteile. Verletzt wurde bis auf die Naturobjekte niemand.

Nachhaltig gestaltet sich auch die Weiterverarbeitung der Herzen, diese werden zu Hundefutter. Mahlzeit!