Die globale Corona-Pandemie hatte auch für den Schulbetrieb an der Praxis-HAK Völkermarkt vielfältige Folgen. Nicht nur sorgte der Lockdown für wochenlanges Distance Learning, das Lehrkräfte und Schüler/innen gemeinsam gut meistern konnten, sondern setzte auch manchen Praktikumsträumen ein Ende.

Und trotzdem: Auch der Sommer 2020 ermöglicht es vielen Jugendlichen, Berufserfahrungen zu sammeln, und zwar in den verschiedensten Branchen. Bereits zum Schulschluss schnupperten Schüler/inen der ersten Klassen Praxisluft, etwa Antonio Kopic (1BK), der beim A1-Shop in Völkermarkt eine Woche im Dienst stand – und davon auch via Blog berichtete.

https://www.facebook.com/A1shopVK/posts/339594580774900?xts%5B0%5D=68.ARBRbOcwTVWKwnCgb8B0VeUwNnCsP4GidoXmoGhQzKti0liFrdfn5Fruxacu3oGbIIvoCTa7dVcIQPDKEsWxp-HYjcjq0ByW2hrNyI0x3OyfljExAucEtw0lH-fHQTGnTe68QomSBZ1pE4wtzqmFNoXnjuuaNjdpsQ-GjUgA4ilVf-ol_qxdidA0Wg5JF0CjMgqa1qG8eMRNBPfaxsevxUmew_3D5JfOKK2HpQDrc-B_pNCTVNCpaKtWGXdlWfUAUa_q4N2CKfzwJADODnN3H14uDSQPLTYRRSywCWMYQzDgfPzKfThf8aiaJjhE4KIrMpvc0hj-_StS09388xlT8M0&tn=-R

Die Kleine Zeitung Völkermarkt besuchte nun sechs Praktikant/innen, darunter auch Lisa Schirnik (3AK) und Absolvent Alois Meschnark, der im Herbst ein Studium im Fach Technische Mathematik beginnen möchte.

Lesen Sie nachfolgend Auszüge aus dem Bericht, an dem auch HAK-Absolvent Alexander Jegart mitgearbeitet hat:


Für Alois Meschnark (21) war die Anstellung als Praktikant beim Entsorgungsdienst Gojer in Kohldorf aufgrund der Corona-Situation lange fraglich. „Es gab bereits eine voraussichtliche Absage. Umso mehr habe ich mich gefreut, als im Juli die Nachricht kam, dass ich doch arbeiten darf“, so Meschnark. Dabei reichen seine Aufgabe von Sortierungs- und Reinigungsarbeiten im Bauhof bis zum Beifahrer bei der Müllabfuhr. Im Herbst steigt der Praxis-HAK-Absolvent aus Völkermarkt in das Studium „technische Mathematik“ an der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt ein. Das Praktikum macht Meschnark, weil er damit sein Studium finanzieren und auch zusätzlich etwas für die Umwelt tun kann. „Wer diesen Job machen will, sollte sich auch lieber schnell an die harte Arbeit und das frühe Aufstehen gewöhnen, denn die Müllabfuhr startet bereits um 5 Uhr früh“, so Meschnark.

Da die meisten Firmen heuer keine Praktikanten aufnehmen, tat ich mir schwer, ein Unternehmen zu finden, in dem ich mein Pflichtpraktikum absolvieren kann“, sagt Lisa Schirnik, Schülerin der Praxis-HAK Völkermarkt. Schlussendlich fand die 17-Jährige doch noch eine Praktikumsstelle bei der Uster Installationen GmbH in Kühnsdorf. Dort macht sie so gut wie alle Stationen der Firma einmal durch. Vom Posteingang bis zur Personalverrechnung ist alles dabei. Für die Schülerin ist es sehr wichtig, heuer ein Praktikum zu absolvieren. „Für die Schule muss ich ein einmonatiges Praktikum machen“, so Schirnik. Im Herbst kommt sie in die vierte Klasse. Sorgen aufgrund der Corona-Krise macht sie sich keine. Sie hofft aber, dass es bis zu ihrer Matura keine Probleme mehr durch Corona gibt. Was Schirnik nach ihrer schulischen Ausbildung vor hat, lässt sie sich noch offen.

Den gesamten Bericht finden Sie hier.

Viele Junge hatten in diesem Corona-Jahr Schwierigkeiten, ein Ferialpraktikum zu ergattern. Wir haben mit sechs Jugendlichen aus dem Bezirk Völkermarkt über Arbeit, Schule und Zukunftsängste gesprochen.

Gepostet von Kleine Zeitung Völkermarkt am Donnerstag, 20. August 2020

Die globale Coronapandemie durchkreuzte so manchen Plan, auch jene der Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt. Betroffen von Absagen sind nicht nur Veranstaltungen, sondern auch zahlreiche Auslandspraktika. Anna Lobnig, Schülerin der 4AK, hatte hingegen die Gelegenheit, Berufserfahrung im slowenischen Prevalje zu sammeln.

Lesen Sie selbst! Nachfolgend berichtet Lobnig über Ihre Erfahrungen:


Alles neu: Familie, Job, Kultur

Nach meinem vierwöchigen Aufenthalt in Slowenien bin ich nun wieder zurück in Österreich. Während meines Auslandspraktikums in der „Osnovna Šola“ (Grundschule) in Prevalje habe ich nicht nur meinen Wortschatz in der slowenischen Sprache verbessert, sondern auch viele positive Erfahrungen gesammelt.

Durch das Praktikum in Slowenien wollte ich mir einen Einblick ins Lehrerleben verschaffen. Es diente nicht nur dazu, meine Slowenischkenntnisse zu verbessern, sondern auch einen Beruf auszuprobieren, in dem ich mir vorstellen könnte, später selbst zu arbeiten.

Als ich in Prevalje angekommen war, wurde ich von meiner Gastfamilie, die zugleich auch zu meiner Verwandtschaft gehört, freundlich und offen aufgenommen. Durch sie konnte ich nicht nur die neue Kultur und die Traditionen Sloweniens, sondern auch neue Vokabeln sowie Redewendungen der Alltagssprache kennenlernen. Während meines Aufenthalts in Prevalje habe ich mich bei meiner Gastfamilie sehr wohl gefühlt, die wie eine zweite Familie für mich war.

Auch in der Schule, die für die nächsten Wochen mein Arbeitsplatz wurde, wurde ich mehr als herzlich empfangen. Die meiste Zeit arbeitete ich mit der 5. Klasse. Die Altersstufe der Klasse ist gleichzusetzen mit einer 1. Klasse der Sekundarstufe in Österreich, in Slowenien gibt es nämlich keine Trennung zwischen Volksschule und Neuer Mittelschule bzw. AHS-Unterstufe. Das bedeutet, dass die Schüler/innen neun Jahre dieselbe Schule besuchen. Grundsätzlich ist das Schulsystem in Slowenien ansonsten gleich wie in Österreich. Die Schulpflicht reicht vom sechsten bis zum 15. Lebensjahr. Danach können die Schüler/innen ein Gymnasium oder weitere Schulen wie Handels- oder Berufsschulen besuchen.

Die tägliche Jause steht fest im Stundenplan

Der Tagesablauf ist von der Struktur her ähnlich wie in Österreich. Um 08:15 Uhr in der Früh beginnt der Unterricht für die Schüler/innen. Gegen zehn Uhr vormittags gibt es eine Jause, die ins Klassenzimmer serviert und dort gemeinsam gegessen wird. Die Jause und auch das Mittagessen werden von der Küche, die sich direkt in der Schule befindet, zubereitet. Um 12:00 Uhr essen die Kinder das Mittagessen im Speisesaal. Nach dem Mittagessen wird der Unterricht fortgesetzt und endet ca. um 13:00 Uhr.

Nun zu meinen Arbeitsaufgaben: In den ersten Wochen bekam ich die Möglichkeit in ein paar Jahrgängen reinzuschnuppern und mir jeden Unterricht genau anzusehen. Dabei habe ich den Schülern/innen bei verschiedenen Aufgaben in Fächern wie Mathematik, Deutsch, Englisch und Slowenisch geholfen. Des Weiteren habe ich mit den Kindern Bücher gelesen, Lieder gesungen und Brücken gebastelt. Die Lehrer/innen integrierten mich in den Unterricht so oft es ging und ließen mich ebenso meine eigenen vorbereiteten Unterrichtsstunden durchführen.

Entdeckungen über Entdeckungen

Während meines Aufenthaltes in Prevalje habe ich viel über die Stadt, aber auch über das Land selbst erfahren. In meiner Freizeit sind wir sehr viel gereist und haben uns einige Städte, unter anderem auch die Hauptstadt Ljubljana angesehen. Ljubljana ist eine sehr schöne Stadt, in der viele Cafes und Restaurants am Fluss „Ljubljanica“ angesiedelt sind.  Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten ist die Burg von Ljubljana, denn von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt.

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Alles in allem war dies eines der besten Praktika, das ich jemals hatte. Sprachlich hat mir mein Praktikum sehr geholfen und auch in beruflicher Hinsicht habe ich bemerkt, dass es mir wirklich viel Spaß bereitet, mit Kindern zu arbeiten.

Da unsere beiden Schülerinnen Anna-Sophie Diederich (5AK) und Christina Schorli (4CK) aufgrund schulischer Verpflichtungen am diesjährigen Empfang für Auslandspraktikant/innen durch den Bildungsreferenten und Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser im Konzerthaus Klagenfurt nicht teilnehmen konnten, bekamen sie gestern Abend im Rahmen der Infonight ihre Ehrenkunden zum erfolgreich abgeschlossenen Auslandspraktikum überreicht.

Anna-Sophie Diederich berichtete auch über ihren Aufenthalt, die wertvollen Erfahrungen, die sie in Cork gemacht hat und über die persönliche Entwicklung während und nach dem Praktikum.

Auch heuer: Den Mutigen gehört die Welt

Auch diesen Sommer werden sich zehn unserer Schüler/innen auf den Weg ins Ausland begeben. Aufgrund der tollen Arbeit, die unsere Schüler/innen in den letzten Jahren im Ausland geleistet haben, konnten wir auch dieses Jahr viele Schüler/innen in unseren Partnerunternehmen Irland und Slowenien unterbringen. Die Unternehmen freuen sich immer, wenn sie Schüler/innen der Praxis-HAK aufnehmen und ihnen einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen können. Vor allem die Schüler/innen der Business-Klassen entscheiden sich aufgrund des verkürzten Schuljahres im vierten Jahrgang oft für ein zweimonatiges Auslandspraktikum, um ihre Berufschancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. 

Im Sommer 2020 werden die Schüler/innen Johanna Huber, Johanna Krainz, Stephan Schmuck, Josef Pinter, Anna Lobnig, Diana Čaušević aus der 4AK, wie auch Lena Werkl, Ramona Jann, Michelle Poličar und Peter Skuk aus der 3AK den Schritt ins Ausland wagen.

Jedes Jahr finden österreich- und europaweit die #Erasmusdays statt – heuer vom 9. bis 12 Oktober 2019 – mehr dazu auf bildung.erasmusplus.at. Heute wurde in diesem Zusammenhang der Erasmus+-Tag Kärntens an der Kärntner Tourismusschule in Villach gefeiert. Viele prominente Gäste aus den Bereichen Bildung, Politik und Wirtschaft nahmen an der Feier teil und hoben hervor, wie wichtig ein Auslandspraktikum bereits während einer Schullaufbahn ist – um sich persönlich weiterzuentwickeln, seine Sprachkenntnisse zu verbessern, ein Netzwerk für die spätere berufliche Laufbahn aufzubauen und auch andere Kulturen kennenzulernen.

Sechs Praktikant/innen packen ihre Koffer

An der Praxis-HAK Völkermarkt ist Erasmus+ seit vielen Jahren ein Erfolgsmodell. Auch im Sommer 2020 möchten wieder sechs Schüler/innen diese einzigartige Chance, ein Auslandspraktikum zu absolvieren, nutzen und haben sich für Erasmus+ entschieden.

Vier Schüler/innen werden gemeinsam im Juni 2020 für zwei Monate den Weg nach Irland antreten, um dort ihre Sprachkenntnisse in einer Kinderbetreuungsstätte in Cork zu vertiefen, aber auch die Möglichkeit zu nutzen das Land zu erkunden – Johanna Huber, Johanna Krainz, Josef Pinter und Stephan Schmuck.

Zwei Schülerinnen haben sich für das benachbarte Slowenien entschieden: Anna Lobnig wird einen Monat an einer Schule in Prevalje arbeiten und Diana Čaušević für einen Monat in einem Hotel in Bled.

Somit wird die Praxis-HAK bereits zum achten Mal in Folge einen Projektantrag Erasmus+-Mobilität einreichen, um den Schüler/innen ihren Traum vom Auslandspraktikum mit Hilfe der EU-Förderung auch erfüllen zu können.

Nicht nur Christina Schorli, auch Anna-Sophie Diederich hatte sich diesen Sommer für ein Auslandspraktikum mit dem Förderprogramm Erasmus+ entschieden. Ihre Reise ging nach Irland nach Cork. Dort absolvierte sie erfolgreich ein siebenwöchiges Praktikum in der Kinderbetreuungsstätte Newbury House Family Centre.

Den ersten Kontakt zu dieser gemeinnützigen Organisation konnten im Vorjahr die beiden Schülerin Julia Pfeifer und Denise Poličar herstellen, welche bereits im Sommer 2018 dort ihr Praktikum genossen und begeistert aus Irland zurückkehrten.

Nachfolgend ein Kurzbericht von Anna-Sophie Diederich über ihren Aufenthalt in Irland und die wertvollen Erfahrungen, die sie mit nach Kärnten gebracht hat.


Ireland – only a few green meadows with sheep

Wieder zurück in Österreich hatte ich genug Zeit, meine Erfahrungen zu verarbeiten und meine Erlebnisse zusammenzufassen.

Angekommen in Irland erwartete mich Regen – typisch irisches Wetter! 🇮🇪 🌧️Jedoch ließ ich mir meine Vorfreude davon nicht vermiesen. Ich machte mich auf den Weg in meine Unterkunft und hatte zwei Tage Zeit, mich einzugewöhnen.

In dem Kindergarten, der für die nächsten Wochen mein Arbeitsplatz wurde, wurde ich mehr als herzlich empfangen und alle waren sehr hilfsbereit. Kommunikationsschwierigkeiten bereitete nur der irische Dialekt, doch diese wurden mit Händen, Füßen und Umschreibungen überwunden.

Nun zu meinem Arbeitstag und Arbeitsablauf: Gegen neun Uhr morgens trudelten die ersten Kinder ein und jedes war für sich eine Herausforderung. Einige mussten getröstet und beruhigt werden, der Rest musste jedoch auch beschäftigt werden. Gegen 13 Uhr wurden die Kinder wieder abgeholt und meine Freizeit begann.

Alles in allem war dies eines der besten Praktika, die ich jemals hatte. Ich konnte meine Kenntnisse in Englisch verbessern, konnte für mich sehr gute persönliche Erfahrungen sammeln und eignete mir auch einen kleinen Wortschatz in Irisch an.

Anna-Sophie Diederichs Fazit zum Irland-Abenteuer

Irland wird seinem Namen als „grüne Insel“ wirklich gerecht. 🍀 Wohin man blickt, sieht man grüne Wiesen und Bäume. Natürlich bietet die Insel auch einige Attraktionen, wie alte Schlösser, Museen und natürlich Pubs. Während der regenfreien Stunden war ich unterwegs, um mir dies alles anzusehen. Cork fällt vor allem durch die vielen Kathedralen und Kirchen auf. Andererseits gibt es auch viele Shopping-Möglichkeiten, Restaurants, etc. Es ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei.

Zuletzt konnte ich mich sogar noch über einen Besuch von Frau Prof. Müller freuen. 🙂

Neben der Begeisterung an der irischen Landschaft gewann auch das irische Volk mein Herz. Sie sind ein herzliches Volk, unvoreingenommen und immer hilfsbereit.

Am Ende flog ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge wieder nach Hause. Ich wusste, ich würde die positive Lebenseinstellung und die Herzlichkeit meiner Arbeitskollegen vermissen, aber ich freute mich auf Zuhause und alles, was mich in der Zukunft noch erwarten wird.


Künftig mehr Praxisplätze in Irland

Anna-Sophie Diederichs Bericht macht deutlich: Die „Grüne Insel“ war eine Reise wert und auch die Sprachkompetenz in Englisch konnte vertieft werden.

Wegen der großen Nachfrage seitens unserer Schüler/innen betreffend Auslandspraktikum in Irland, werden im Sommer 2020 sogar vier ihr Auslandspraktikum in der Kinderbetreuungsstätte in Cork antreten können. Verdanken dürfen wir diese Anzahl an Praktikumsplätzen dem vorbildlichen Verhalten und Einsatz unserer bisherigen drei Schülerinnen und der Leiterin Rosella, welche sich bereits auf die nächsten Schüler/innen freut.

Auch wenn in diesen Stunden Kärnten in tiefwinterliches Weiß gehüllt ist, kommt der nächste Sommer bestimmt – und mit ihm auch wieder die Zeit der Praktika für die Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt. Die Tourismusregion Klopeinersee – Südkärnten bietet in diesem Zusammenhang den jungen Expert/innen aus den Bereichen Marketing und Multimedia eine einmalige Chance: Gesucht werden in diesem Jahr gleich zwei Social-Media-Reporter/innen, die Tag für Tag die Highlights Südkärntens erkunden. Daniel Orasche, scheidender Geschäftsführer der Tourismusregion, erklärt, worum es geht.

Daniel Orasche Tourismusregion Klopeiner See-Südkärnten

Der Job als Social-Media-Reporter/in verspricht einen aufregenden Sommer. Welche Highlights warten?

Der Sommer 2019 wird für den Social-Media-Reporter sportlich und aufregend. Bereits am 11. Mai findet ein Schwimm-Wettbewerb, die Austria Swim Open, am Klopeiner See statt. Ein weiterer sportlicher Einsatz des Social-Media-Reporters findet dann am 19. Mai beim Südkärntner Lebenslauf statt. Hier würden sich Drohnen-Videos bestens eignen, wenn er den Zieleinlauf live mitverfolgt und diesen auf Facebook postet. Der Social-Media-Reporter soll dann mit Anfang Juni beim Rennradcamp Leo Hillinger interviewen und die Rennradprofis mit der Vespa begleiten. Aufregend wird es dann am 5. Juli beim See in Flammen, mit dem Wasserrettungs-Motorboot soll der Social-Media-Reporter die Highlights des Feuerwerks auf Instagram posten.

Im Juli und August finden viele Musikveranstaltungen statt, der Social-Media-Reporter sollte bei den Events vor Ort sein und darüber berichten. Zeit zum Relaxen am See findet er tagsüber, entweder am Stand-Up Paddeling-Board oder beim Chillen am Steg.

Sportlich wird es dann beim Sommer-Abschluss, denn am 15. September steigt der 2. Südkärntner Triathlon. Der Social-Media-Reporter kann die Triathleten entweder mit der Vespa begleiten oder als Beifahrer im Audi Cabrio. Wichtig sind gute Fotos und Videos.

Essentiell ist, dass der Social-Media-Reporter 2019 Spaß am Leben hat. Denn nur mit Freude und Spaß kommen die Fotos und Videos in den sozialen Medien authentisch in den Zielgruppen der Tourismusregion an.

Social Media soll bei den Bewerber/innen in der DNA stehen. Welche Aufgaben haben sie zu meistern?

Die Aufgaben sind vielfältig und ergeben sich aus den vielen Events und den Angeboten unserer Region. Seefeste und Kulturveranstaltungen werden besucht, Erlebnisse in Berichten verarbeitet. Der Social-Media-Manager gibt Einblicke, wie er die Platzreife im Golfpark Klopeiner See – Südkärnten erwirbt oder den längsten Flow-Country-Trail Europas per Mountainbike bezwingt. Das ist aber nur eine erste Auswahl aus vielen Highlights.

Die Frage aller Fragen: Wie erhält man diese Stelle?

Wichtig ist, je kreativer die Bewerbung ist desto besser. Ein aufregendes Video hat Patrick Riepl im vorjährigen Bewerbungsprozess eingereicht und den Job erhalten. Mehr zum Bewerbungsprozess findet ihr hier.


Alle Informationen zur Ausschreibung, die bis 18. März 2019 läuft, finden Sie hier.

Längst sind die diesjährigen Sommerferien in die Zielgerade eingebogen, nach den Wochen des Durchatmens startet in wenigen Tagen das neue Schuljahr. Für die Schüler/innen der 4AK war der Sommer 2018 jedoch nicht nur eine Erholungsphase vor dem Maturajahr, sondern auch die Zeit der ausgiebigen Praktika im In- und Ausland.

Nachdem Michaela Uran schon über zwei Monate in Ljubljana Bericht abgelegt hat, blicken nun auch Laureen Dreier und Iris Sommer auf ihre Zeit auf der britischen Insel, die gerade erst zu Ende gegangen ist, zurück.

Laureen und Iris absolvierten ihr dreimonatiges Sommerpraktikum in Nordirland. Sie arbeiteten am Camphill in Clanabogan. Dabei handelt es sich um eine Community mit fünf Häusern, einer Farm und einigen Workshops. Dort werden Menschen mit Beeinträchtigung betreut. Je Haus leben rund sechs „residents“. Diese werden auf der Farm, in den Häusern beim Kochen und in den Workshops eingebunden.

Morgens und abends bereiteten beide in den jeweiligen Häusern, zu denen sie „attached“ waren, das Essen zu. Camphills gibt es auf der ganzen Welt, in New York zum Beispiel ist eines der größten, mit 25 Häusern. Man betrachtet das nicht als einen normalen Arbeitsplatz, sondern eher als eine große Familien-Community. Daher spricht man auch nicht von einer 40-Stunden-Woche. Ein normaler Arbeitstag für Co-Worker dauert rund zehn Stunden. Am Wochenende ist man immer ans Haus gebunden. Entweder man hilft im Haushalt, oder man fährt mit den „residents“ auswärts essen. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Kinobesuch. Im Gegenzug bekommt man während der Woche eineinhalb Tage frei und da kann man andere schöne Orte in Nord-/Irland besichtigen.

Jeden Mittwoch gibt es in der nächsten Stadt eine Disco für Beeinträchtige. Dort kaufen sie Snacks, Getränke und können zu toller Musik tanzen. Co-, und Support-Workern und jedem anderen wird einfach warm ums Herz, wenn man diese Menschen so lieb mit Spaß und Freude zusammen tanzen sieht. Natürlich machen auch die Co-Worker am Abend oder ihren freien Tagen oft Ausflüge an schöne Strände zum Surfen oder sie machen sich zu Hause in der Community einen schönen Abend mit Kartenspielen, Musik und sich dem gegenseitigen Kennenlernen, da sie aus der ganzen Welt zusammenkommen.


Eindrücke aus einer aufregenden Zeit

Ich, Iris Sommer, arbeitete in diesen Wochen als Vollzeitgärtnerin in den Gewächshäusern und auf den Feldern der Community. Am Anfang war ich alleine für alles zuständig, da mein Workshopleiter für zwei Wochen nicht da war.

Dadurch gewann ich sehr an Selbstständigkeit und lernte unter Druck zu arbeiten. Diese Erfahrung war etwas Neues für mich, aber ich bin sehr froh darüber es alleine geschafft zu haben.

Iris Sommer (4AK), Gärtnerin auf eigenen Beinen

An den Wochenenden arbeitete ich im Haus, indem ich auch aß. Wir putzten es und halfen den Beeinträchtigten ihre Zimmer zu säubern. An manchen Samstagen unternahmen wir sogenannte „Outings“, in welchen wir durch Irland fuhren, um besondere Orte zu besuchen und auch auswärts zu essen.

Ich würde dieses Praktikum beziehungsweise diese Erfahrung auch anderen weiterempfehlen, da es wirklich gut für unsere weiteres Leben ist und man auch die Chance erhält zu sehen, wie es in fremden Ländern ist und welche Unterschiede es zu Österreich gibt.

Ich kann von mir behaupten, dass ich viel selbstständiger geworden bin. Nun weiß ich, wie ich meinen eigenen Standpunkt vertrete und wie es sich anfühlt, zum ersten Mal über 10.000 Kilometer weg von zu Hause zu sein, denn so muss man seine Probleme selbst lösen – und das ist einer der wichtigsten Punkte für unser weiteres Leben!


Ich, Laureen Dreier, kochte vormittags mit David, einem Autisten, und nachmittags arbeitete ich im Woodworkshop mit anderen „residents“ zusammen. Viele von ihnen sind sehr kreativ und arbeiten sehr selbstständig. Nach zehn bis fünfzehn Minuten schauten wir immer wieder, wo sie Hilfe benötigen könnten. Einige machten eine Statue, Skulptur oder eine kleine Holzschüssel. Man kann sich das wie eine kleine Tischlerei vorstellen. Auch Kochlöffel, Kettenanhänger und Lampenständer sind Meisterwerke des Workshops. Es war auch meine Aufgabe, Caroline, einem „resident“, am Abend die Füße einzucremen, da sie das nicht mehr alleine kann.

Mit der Zeit baute ich mit manchen „residents“ auch immer eine stärkere Bindung und Kommunikation auf. Oft waren sie schwer oder gar nicht zu verstehen, aber je mehr Zeit man mit ihnen verbringt, desto mehr weiß man, wie sie ticken.

Da man so weit von zu Hause weg war, musste man sich um vieles selbst kümmern und schauen, wie man wo hinkommt. Es gab mir ganz sicher ein größeres Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit und eine Erweiterung in meinem englischen Sprachgefühl.

Eigentlich wollte ich großteils nur mein Englisch verbessern, doch im Nachhinein bin ich so froh, dass ich so einen sozialen Job für drei Monate gemacht habe. Es war eine riesige Bereicherung für mein Leben.

Laureen Dreier (4AK) fertigte nicht nur Kochlöffel an

Außerdem kann ich heute sagen: Auch wenn man Fehler in der Sprache macht – wenn man sie braucht, verwendet man sie und es funktioniert. Man braucht keine Angst haben, dass man etwas Falsches sagt, sondern einfach reden!

Ich kann so ein Praktikum jedem empfehlen!


Weitere Bilder auf Facebook:

Bevor der Alltag zurückkehrt – noch einmal in die weite Welt: Laureen Dreier und Iris Sommer haben dank Erasmus+ ein dreimonatiges Nordirlandabenteuer hinter sich. Ihr Bericht: http://bit.ly/hakvkgoescamphills

Gepostet von Praxis-HAK Völkermarkt am Dienstag, 4. September 2018

Die umfangreichen Praktika sind eines von mehreren Merkmalen der Business-Klassen der Praxis-HAK Völkermarkt. Ein Schulversuch ermöglicht ein verkürztes viertes Schuljahr – jedoch nicht fürs ausgiebige Urlauben, sondern um mit voller Kraft in die Arbeitswelt zu starten. Auch in diesem Jahr waren die Jugendlichen wieder bei Betrieben aus unterschiedlichsten Branchen aktiv – dank Erasmus+ häufig auch im Ausland. Übrig bleiben oft zumindest ein kleines Taschengeld, vor allem aber wertvolle berufliche wie persönliche Erfahrungen.

Michaela Uran, Schülerin der 4AK, zog es gleich für zwei Monate in die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Im folgenden Bericht blickt sie auf diese wertvolle Erfahrung zurück:


BKS_Erasmus+_062018 (4)

Im Juni und Juli absolvierte ich ein Auslandspraktikum in der BKS Bank in Laibach. Auch wenn ich anfangs ziemlich aufgeregt war, konnte ich meine Nervosität rasch ablegen, da sich meine Kollegen als freundlich, geduldig und sehr hilfsbereit erwiesen. Aus diesem Grund fühlte ich mich in der Bank von Anfang an gut aufgehoben. Mit der slowenischen Sprache hingegen hatte ich länger zu kämpfen. Doch durch Übung fiel es mir mit der Zeit immer leichter, mich in Slowenisch zu verständigen.

Zur Stadt Laibach selbst muss ich sagen, dass sie eine kleine, aber unglaublich schöne Stadt ist, die meiner Meinung nach auch einiges zu bieten hat. So darf man sich Sehenswürdigkeiten am Prešeren-Platz, den Tivoli-Park oder die Burg keinesfalls entgehen lassen. Auch das Flair der Innenstadt ist etwas ganz Besonderes, welches mir eine unvergessliche Zeit bescherte. In Gedächtnis bleiben mir auch lustige Erinnerungen, beispielsweise als mich beim Radfahren ein Mopedfahrer überholte, der am Gehsteig (!) fuhr.

Rückblickend bin ich froh, diesen Schritt gewagt zu haben. Mir bleiben zwei tolle Monate in Erinnerung und daher kann ich jedem nur dazu raten, ins kalte Wasser zu springen und diese einmalige Chance zu nutzen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Prof. Lukan als Erasmus-Koordinator für seine Unterstützung bedanken.

Die Sommerzeit ist auch 2018 für die Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt wieder die klassische Zeit der Praktika. Insbesondere für die Jugendlichen der 4AK, für die das Schuljahr bereits Anfang Juni zu Ende gegangen war, hieß es in den letzten Wochen kräftig anpacken.

Einige von ihnen verschlug es dank Erasmus+ ins Ausland, andere arbeiteten in heimischen Betrieben in den unterschiedlichsten Sparten. Jüngst überzeugte sich auch Landesschulinspektor OStR Klaus-Peter Haberl gemeinsam mit Direktorin Michaela Graßler und Praxiskoordinatorin Prof. Theresia Müller-Tschischej von den Leistungen sowie den Arbeitsbedingungen der Praktikant/innen überzeugen.

Wichtig ist es, dass die Jugendlichen erste Schritte in der Arbeitswelt absolvieren und dabei wirklich auf eigenen Beinen stehen. Die Rückmeldungen zeigen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Wichtig ist allerdings auch, dass sie sinnvolle Arbeiten bekommen, um sich einbringen und etwas mitnehmen zu können. Dafür danke ich den engagierten Praxisgebern.

Prof. Theresia Müller-Tschischej, Praxiskoordinatorin

Bereits im Juli besuchten Haberl und Müller Vanessa Slamanig bei der Sparkasse Völkermarkt. Filialleiter Kevin Müller strich im Gespräch nicht nur das wirtschaftliche Fachwissen der jungen Mitarbeiterin hervor, sondern auch ihre hohe Sozialkompetenz. Ebenfalls als Praktikantin im Dienst stand die diesjährige Maturantin Semina Malovčić, die nach erfolgreichem Praktikum im vergangenen Sommer neben ihrem Studium weiter für die Sparkasse arbeitet.

Nun statteten Haberl, Graßler und Müller der Kärnten Netz GmbH einen Besuch ab. Hier versahen Matthias Baumann und Lisa-Marie Krutner ihren Dienst. Auch sie konnten, wie Peter Pirtscher als Standortleiter betonte, die Erwartungen der Praxisgeber vollends erfüllen und sich als vollwertige Mitarbeiter einbringen.

Gleich neun Schülerinnen der 4AK sind in diesen Tagen dank der Unterstützung von Erasmus+-Koordinator Prof. Aleksander Lukan zu ihren Auslandspraktika aufgebrochen. Aus diesem Grund hat Prof. Theresia Müller-Tschischej einen ersten Rundruf gestartet und durchwegs positive Rückmeldungen erhalten. Ein Überblick:

Schifferl_Brighton_062018Alexandra und Margarita Schifferl wandeln auf den Spuren Melanie Suettes und verbringen die kommenden Wochen in Brighton an der englischen Südküste. „Wir leben bei einer tollen Gastfamilie und auf uns wartet eine interessante, aber auch anstrengende Arbeit. Das gute Klima im Team wird uns dabei helfen.“ Ebenfalls auf die Vorerfahrungen von Jahrgangskollege Alois Meschnark (4BK) können Laureen Dreier und Iris Sommer zurückgreifen, die sich auf den Weg nach Omagh in Nordirland gemacht haben.

Policar, Pfeifer_Cork_062018 (1)In Cork in Irland wiederum gut eingetroffen sind Julia Pfeifer und Denise Poličar, erste Anpassungsschwierigkeiten konnten bereits überwunden werden. „Uns geht es sehr gut. Am Anfang war alles sehr ungewohnt, aber jetzt haben wir uns schon eingelebt.“

Sabrina Kolier, Verena Reinwald und Michaela Uran hat es nach Ljubljana verschlagen, sie arbeiten in den kommenden Wochen bei der BKS. Uran bleibt gleich für acht Wochen in der slowenischen Hauptstadt. „Ich bin von meinen Kollegen sehr nett aufgenommen worden, das erleichtert den Start. Es bleibt aber auch genügend Freizeit, ich habe mir zum Beispiel die Burg angesehen und war im Tivoli-Park. Das war schon unheimlich schön.“