Es ist ohnehin eine Schattenseite unserer Zeit, doch gerade in Tagen wie diesen schießen die Fake News online regelrecht aus dem Boden: Totale Ausgangssperren, industriell hergestellte Viren im globalen Wirtschaftskrieg oder auch die Gerüchte um angeblich gefährliche staatliche Maßnahmen machen im Netz aktuell laufend die Runde. Hier ein Beispiel, dass die Aufdecker-Plattform mimikama.at aufgedeckt hat:

Faktencheck: „Nimm keine Maske aus dem Supermarkt an, sie hat Virus Spuren“Aktuell wird auf Social Media ein Sharepic…

Gepostet von mimikama am Samstag, 4. April 2020

In diesen besonderen Tagen besitzen Medien also eine Schlüsselrolle in der Gesellschaft, um die Bevölkerung verlässlich zu informieren. Daher machten sich die Schüler/innen der 3ABK im Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Informationstechnologie auf, um das Mediennutzungsverhalten in ihrem Umfeld mithilfe selbst entwickelter Fragebögen zu beleuchten. Was bei der Befragung dutzender Personen herausgekommen ist, präsentierten sie live als Onlinereferat im Unterricht von zuhause aus – eine gelungene technische Premiere.

Im Fake-News-Verdacht und doch im Fokus: Soziale Netzwerke

Gleich vierzig Personen befragten Sarah Holzer, Michelle Müller, Ramona Jann und Laura Urban (alle 3AK). Dabei zeigte sich, dass die Befragten vor allem klassischen Medien Glauben schenken: Fernsehen, Radio und Zeitung. Sozialen Netzwerken wird dagegen häufiger misstraut – und trotzdem nutzen viele vor allem Facebook, um einen Überblick über die Nachrichtenlage zu behalten.

Pia Benétik, David Grossauer, Melanie Uitz und Mic Wegner (alle 3BK) forschten in dieselbe Richtung. Sie hinterfragten insbesondere, wie die Leser/innen mit möglichen Fake News umgehen – und mehr als drei Viertel der Studienteilnehmer/innen gaben an, Nachrichten regelmäßig oder zumindest hin und wieder zu überprüfen. Ebenso setzte sich die Gruppe mit dem Umgang der Menschen mit den Maßnahmen der Bundesregierung auseinander. Erfreulich: Eine große Mehrheit hält sich an die Bestimmungen.

Weniger kritisch präsentierten sich die Befragten, deren Meinungen Dominik Robnik (3BK) vorstellte. Sie überprüfen Quellen seltener, vertrauen aber vor allem auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sowie die sogenannten Qualitätszeitungen, der ORF wird als besonders wichtige Informationsquelle in diesen Tagen angesehen. Ausländische Medien spielen dagegen eine geringe Rolle.

Neugierig, jedoch kritisch: Schüler verfolgen die Entwicklungen

Ausgehend von den Ergebnissen der Erhebungen wurde auch der eigene Medienkonsum beleuchtet. „Was mir klar war, ist, dass fast keiner zu dieser Zeit auf die sozialen Netzwerke vertraut, denn es kursieren viele Fake-News. Auch ich erkundige mich in der Krisenzeit sehr viel über Neuigkeiten, jedoch nur über Fernsehen wie ORF, in der Zeitung oder im Radio“, meint etwa Michelle Müller. „Ich bin zwar gerne auf den sozialen Plattformen unterwegs, jedoch nehme ich hier die Infos nicht so ernst, denn auch ich wurde schon mit Fake-News konfrontiert.“

Dominik Robnik schlägt in dieselbe Kerbe. Er folgt führenden Politikern im Netz aktiv, um sich zu informieren: „In diesen Zeiten sehe ich hauptsächlich die ZIB, um mich jeden Tag auf den neuesten Stand zu bringen. Ich lese auch ab und an die Kleine Zeitung oder online Die Presse, weiters folge ich auf Twitter dem Bundeskanzler und lese mir auch seinen Tweets durch.“

Prof. Martin Erian, der die Jugendlichen per Distance Learning betreut, hält fest: „Die Umfragen sind natürlich nicht repräsentativ für ganz Österreich, verdeutlichen aber doch zwei Dinge: Auch Schülerinnen und Schüler konsumieren Nachrichten auf Facebook & Co. durchaus kritisch – und sie greifen in schwierigen Zeiten immer noch gerne auf klassische Medien zurück.“

„Still ruht der See“ ist der Titel eines Heimatkrimis, der von einem engagierten Völkermarkter Filmteam unter Beteiligung zweier Schulen – der Praxis-HAK Völkermarkt und des Gymnasiums Ravne na Koroskem – sowie des Filmclubs Völkermarkt über zwei Jahre hindurch in Südkärnten realisiert wurde.

Der 78-minütige Spielfilm feierte vergangenen September seine Premiere im Stadtkino Villach und wurde nun bei der diesjährigen Landesmeisterschaft der Kärntner Filmautoren – ausgetragen vom Filmclub Villach – als bester Film bzw. Landesmeister 2020 ausgezeichnet.

„Im Namen der gesamten Filmcrew mit über 60 Beteiligten freuen wir uns ganz besonders, dass der enorme Aufwand, den wir über zwei Jahre betrieben haben, von der Jury honoriert wurde“, zeigt sich Regisseur und Hauptdarsteller Daniel Zivkovic, selbst früherer HAK-Schüler, überwältigt. Er zeichnet auch gemeinsam mit Andreas Oven und Marina Mang für das Drehbuch, die Grundlage eines guten Films, verantwortlich.

Neben dem Landesmeister-Titel und der Auszeichnung mit Gold – Filmclub-Mitglied Edwin Wiegele gewann mit seiner Dokumentation „500 Meter Luftlinie“ übrigens ebenfalls Gold – erhielt der „No-Budget-Film“ einen Sonderpreis für die bemerkenswerte Kameraarbeit von Mario Kraiger, der sich diese Funktion mit Nik Gradisnik teilte und auch als „Cutter“ und Produzent fungierte: „Ich bin stolz, dass wir mit unserer Arbeit ein international kinotaugliches Werk geschaffen haben und kann nur jedem Beteiligten – ob vor oder hinter der Kamera – sowie allen Unterstützern dafür danken.“

Dass ein solches Projekt überhaupt umsetzbar ist, ist natürlich auch den zahlreichen ehrenamtlichen Darstellern in Haupt- oder Nebenrollen geschuldet: Neben Kommissarin Simone Leski, die mittlerweile am Next Liberty in Graz tätig ist, Werner Wulz, als Theater-Darsteller international gefragt, Alfred Aichholzer, unter anderem tätig bei der Neuen Bühne Villach, oder Uros Zavodnik, der im Film den skurrilen Ortspfarrer spielt, tritt auch Völkermarkter Lokalmatador Franz Wank vor der Kamera in Aktion. Der besondere Aufwand, der bei diesem Projekt betrieben wurde, zeigt sich beispielsweise ebenso in der akustischen Gestaltung: Iris Wallner aus Wien komponierte eigens die Filmmusik für dieses Werk.

Der Plot: Am idyllischen Seeufer eines Bergdorfes wird die Leiche eines 17-jährigen Mädchens (gespielt von Anna Diederich von der Praxis-HAK Völkermarkt) aufgefunden. Sofort machen sich Kommissar Hannes Egger (Daniel Zivkovic) und seine Kollegen von der Mordkommission auf die Suche nach dem Mörder. Die eingeschworene Gemeinschaft scheint etwas zu wissen. Doch das Dorf schweigt.

Der Krimi geht nun weiter zur Staatsmeisterschaft, die Ende Mai in Kärnten im Kino Millstatt stattfindet. Einreichungen bei zahlreichen internationalen Filmfestivals sind ebenso geplant wie den Film demnächst für ein breites Fernseh- und Kinopublikum verfügbar zu machen.

Bereits Tradition besitzt die Arbeit der Jugendlichen der Praxis-HAK mit Schüler/innen der Neuen Mittelschule Völkermarkt anlässlich des weltweiten Safer-Internet-Aktionsmonats. In diesem Jahr gestalteten Schüler/innen des Ausbildungsschwerpunkts Multimedia und Informationstechnologie interaktive Workshops rund um Instagram, Snapchat und Tiktok.

Durchgeführt wurden die eineinhalbstündigen Einheiten am heutigen Vormittag mit den vier dritten Klassen. Diskutiert wurden gelungene und misslungene Postings, die Bedeutung persönlicher Daten und die Möglichkeiten, die Sicherheitseinstellungen den Usern bieten.

Der Vormittag bot nicht nur den Schüler/innen der NMS auf spielerische Art wichtige Informationen zum Umgang mit sozialen Netzwerken, sondern ermöglichte auch den HAK-Multimedia-Expert/innen wertvolle Erfahrungen. Simon Benetik fungierte als Referee beim Schere-Stein-Papier-Best-of-Three, Verena Buch und Sarah Plösch organisierten kurzerhand Ersatz für das vergessene Plakatpapier. Insgesamt war es einmal mehr ein gelungenes Unterfangen. Lena Werkl: „Es hat viel Spaß gemacht, weil die Kinder von Anfang aktiv mit bei der Sache waren. Es war eine spannende Erfahrung, einmal vor der Klasse zu stehen. Wir haben aber auch gemerkt, dass der Lehrerjob kein Zuckerschlecken ist.“ Nachsatz Michelle Poličars: „So etwas könnten wir öfter machen. Wir konnten der nächsten Generation wirklich Sinnvolles mitgeben.“

Prof. Martin Erian begleitete die Schüler/innen: „Unsere Jüngsten im Ausbildungsschwerpunkt Multimedia haben im Stress der letzten Semesterwochen diese Workshops vorbereitet und mustergültig durchgeführt. Dazu kann ich nur gratulieren!“

Als Workshopleiter/innen fungierten Simon Benetik, Verena Buch, Maximilian Dumpelnik, Nicolas Lube, Nico Petrac, Sarah Plösch, Michelle Policar und Lena Werkl aus der 3AK bzw. 3BK.

Der heutige Vormittag stand für die Schüler/innen der dritten Klassen im Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Informationstechnologie ganz im Zeichen eines Workhops mit Isabell Koinig. Die gebürtige Lavanttalerin leitet an der Alpen-Adria-Universität mit Media und Convergence Management ein englischsprachiges Masterstudium an der Schnittfläche von Kultur, Wirtschaft und Technik.

Im Vordergrund der eineinhalbstündigen Einheit standen Fragen rund um die Themenbereiche Medienmanagement und Medienkonvergenz – aus technischer, kultureller, aber auch wirtschaftlicher Perspektive. So wurden nicht nur Wertschöpfungsketten und die Anzeigen-Auflagen-Spirale diskutiert, sondern auch Medienunternehmen wie YouTube oder Disney analysiert, die den klassischen Medienmarkt gehörig durcheinanderbringen.

Anhand aktueller Zahlen zeigte Koinig nicht nur die globale Bedeutung von Medienunternehmen als wertvollste Großkonzerne auf, sondern thematisierte auch veränderte Konsumgewohnheiten und Werbestrategien im Streamingzeitalter.

Was besonders hängen blieb: Nur fünf Prozent der täglich wahrgenommenen Informationen bleiben bei den Konsument/innen tatsächlich hängen, zwei Prozent der Werbeeinschaltungen. Die betreuenden Lehrkräfte Prof. Martin Erian und Prof. Mario Kraiger im Ausbildungsschwerpunkt hoffen, der Unterricht erzielt etwas mehr Wirkung.

In der vergangenen Woche feierte die Erasmus+-Produktion „Still ruht der See“ im Villacher Stadtkino seine umjubelte Weltpremiere. Projektleiter Prof. Mario Kraiger durfte – wie berichtet – dabei zahlreiche Gäste begrüßen.

Bei der Erstaufführung mit dabei war aber auch ein Team des ORF Kärnten. Der Beitrag ist nun in der täglichen Informationssendung „Kärnten heute“ ausgestrahlt worden:

Im vollbesetzten Saal 1 des Villacher Stadtkinos im Zentrum der Stadt fand am gestrigen Abend die Weltpremiere des Heimatkrimis „Still ruht der See“ statt. Die 78-minütige Produktion entstand als Erasmus+-Projekt zwischen der Praxis-HAK Völkermarkt und dem Gymnasium Ravne na Koroškem, als Gesamtkoordinator fungierte Prof. Mario Kraiger. Ihm zur Seite stand der frühere HAK-Schüler Daniel Zivkovic, der unter anderem als Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Erscheinung trat.

Bei einer Premiere, die in Erinnerung bleibt, mit dabei waren nicht nur zahlreiche Schüler/innen der kooperierenden Schulen, die beiden Schulleiter, Lehrkräfte und Darsteller/innen, sondern auch viele Angehörige. Ebenfalls begrüßt werden konnten seitens der Praxis-HAK unter anderem der frühere Direktor Valentin Blantar sowie der frühere Administrator Prof. Harald Ebner.

An der zweijährigen Produktion waren Schüler/innen wie auch Professionisten beteiligt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Auf die erstmalige Vorführung folgt Mitte November die Premiere in Ravne, weitere Kino- oder auch TV-Ausstrahlungstermine sind aktuell in Verhandlung.

Alles begann im Oktober 2017 und wird am 27. September 2019 im Stadtkino Villach seinen würdigen Abschluss mit der Kino-Weltpremiere finden. Die Rede ist vom zweijährigen länderübergreifenden Spielfilmprojekt der Praxis-HAK Völkermarkt, das in Kooperation mit dem Gymnasium Ravne na Koroškem dank der Unterstützung von Erasmus+ realisiert wird.

Bei vorliegendem Projekt „Freund – Prijatelj“ geht es um einen 78-minütigen Krimi. Als Kulisse wurden verschiedene Südkärntner Locations wie der Turnersee, Eberndorf, Zell Pfarre bzw. das Koschutahaus, St. Margarethen am Kömmel oder die Pathologie des Krankenhauses Slovenj Gradec herangezogen. Da es sich um ein schul- und länderübergreifendes Jugendprojekt unter der Leitung von Prof. Mario Kraiger handelt, versteht sich das überregionale Filmprojekt als hervorragendes Mittel, den filmischen Nachwuchs in Kärnten und seiner Grenzregion zu Slowenien zu fördern und zu motivieren. Dies gelingt beispielsweise auch dadurch, dass die beteiligten Jugendlichen mit regionalen Professionisten aus der Film- und Tonbranche im Zuge des Projekts zusammenarbeiten.

„Am idyllischen Seeufer eines Bergdorfes wird die Leiche eines 17-jährigen Mädchens (gespielt von Anna-Sophie Diederich, 5AK) aufgefunden. Sofort machen sich Kommissar Hannes Egger (HAK-Absolvent Daniel Zivkovic) und seine Kollegen von der Mordkommission auf die Suche nach dem Mörder. Die eingeschworene Gemeinschaft scheint etwas zu wissen. Doch das Dorf schweigt.“
– Der Plot

Den Trailer gibt’s bereits auf YouTube:

Professionelle Arbeit vor und hinter der Kamera

Zudem zeichnet sich diese Filmproduktion durch ein hohes Niveau, ein originelles Drehbuch und darstellerische Qualitäten aus (nahezu alle Darsteller/innen sind Absolvent/innen der Filmschule Klagenfurt). Projektleiter Kraiger erklärt das weitere Vorgehen: „Nach der Premiere sind zahlreiche internationale Filmfestival-Teilnahmen und Ausstrahlungen geplant.“

Doch nicht nur die große Aufmerksamkeit für die künstlerischen Leistungen besitzen besonderen Stellenwert. Kraiger: „Ein wesentliches Ziel des Projektes war es etwa, die beteiligten Schülerinnen und Schüler aus beiden Schulen im Zuge von Workshops mit Professionisten aus der Film- und Audiobranche zu vernetzen.“ Besonders stolz darf die angehende Maturantin Anna-Sophie Diederich sein: Sie hat auch vor der Kamera eine wichtige Rolle inne.

Premiere: Freitag, 18:30 Uhr, Stadtkino Villach

Die letzten Tage standen sportlich einmal mehr ganz im Zeichen der Kooperation zwischen Schule und Verein, fanden doch die Bundesmeisterschaften im Schultenniscup am Klopeiner See statt.

Das gut eingespielte Sport- und Medien-Team um Prof. Bettina Pešec, Prof. Philipp Sattler, Prof. Erika Kraut-Leitgeb und Prof. Mario Kraiger war bei dieser Veranstaltung von Sonntag, 16. Juni bis Mittwoch, 19. Juni im Dauereinsatz. Der Startschuss fiel bereits am Sonntag, als Kraut-Leitgeb bereits um 14.30 Uhr das erste Team aus dem „Ländle“ am Bahnhof Kühnsdorf empfangen durfte, als laufend ein Shuttleservice die Aktiven und Betreuer in das Hotel Mori am Klopeiner See brachte. Es war ein gutes Omen, denn gerade dieses Team aus Feldkirch wurde letztendlich Bundessieger.

In flotter Art und Weise stellten Pešec und Sattler die Packages mit vielen Sponsorenartikeln für jedes Team zusammen. Die Akkreditierung und Zuordnung der ITN wurden erledigt, und als Hannes Wolf, der Fachinspektor für Bewegung und Sport eintraf, mit Kraut-Leitgeb sogleich die Eröffnungsfeier koordiniert.

Prominente Gäste und fleißige Hände

Am selben Abend ging die Eröffnung unter musikalischer Umrahmung in der Tennishalle des Hotel Mori über die Bühne, bei der alle Bundesländerteams mit ihren Betreuer/innen einmarschierten und in einer würdigen Feier vorgestellt wurden. Unterstützt wurde das Lehrerteam bei der Eröffnungsfeier von Antonio Jakovljević (Fotos), Marcel Ritscher und Stefan Haimburger (beide bei der Technik). Am Dienstag waren zudem Philipp Dobrounig, Peter Wukounig, Claudio Lipnik und Mathias Sagmeister aus dem Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Informationsmanagement als Fotografen im Einsatz.

Hochrangige Persönlichkeiten waren entweder alle Tage bzw. bei der Siegerehrung vertreten: Philipp Ohelzand vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung als Vertreter für den österreichischen Schulspor, Bildungsdirektor Robert Klinglmaier, Hubert Zoffl, gebürtiger Kärntner als Oberschiedsrichter und Turnierleiter verantwortlich, Gernot Dreier vom Kärntner Tennisverband, Bernd Lex (Schulsportkoordinator), Bundestennisreferent Dir. Herbert Kleber aus Kaprun, der Vizepräsident des Österreichischen Tennisverbandes, Dr. Walter Seidenbusch, sowie der Vizepräsident des Kärntner Tennisverbandes, Dr. Klaus Bidovec. Und auch HAK-Direktorin Michaela Graßler besuchte das fleißige Organisationsteam.

Die Abschlussfeier am Mittwoch wurde wegen des spontanen Schlechtwettereinbruches wieder in die Tennishalle Mori verlegt, wo Prof. Kraut-Leitgeb in bewährter Manier die Siegerehrung würdig gestaltete. Ihr Team stand ihr einmal mehr zur Seite. „Vielen Dank für die tolle Kooperation, das Praxis-HAK Team ist einfach super. Fachinspektor Hannes Wolf war stolz auf sein Lehrerteam und beteuerte, doch die ‚richtigen‘ Personen für diese Veranstaltung freigestellt zu haben“, so Prof. Kraut-Leitgeb. Nachsatz: „Helfertätigkeiten in jeder Form wurden von den Verantwortlichen der Praxis-HAK rasch und unbürokratisch sofort erledigt. Wir kennen es nicht anders, wir sind flexibel.“

Alles begann im Oktober 2017 und wird am 27. September 2019 im Stadtkino Villach seinen würdigen Abschluss mit der Kino-Weltpremiere nehmen. Die Rede ist vom zweiten länderübergreifenden, über das Erasmus+-Programm geförderte Spielfilmprojekt, das in Kooperation mit dem Gymnasium Ravne na Koroskem realisiert wird.

Während es sich beim Vorgängerprojekt Bergmandlc um einen Science-Fiction-Streifen handelt, geht es nun um einen über einstündigen Krimi mit dem Titel „Still ruht der See“. Als Kulisse wurden verschiedene Südkärntner Locations wie der Turnersee, Zell-Pfarre bzw. das Koschutahaus, St. Margarethen am Kömmel oder die Pathologie des Krankenhauses Slovenj Gradec herangezogen.

„Am idyllischen Seeufer eines Bergdorfes wird die Leiche eines 17-jährigen Mädchens (gespielt von Anna-Sophie Diederich, 4AK) aufgefunden. Sofort machen sich Kommissar Hannes Egger (HAK-Absolvent Daniel Zivkovic) und seine Kollegen von der Mordkommission auf die Suche nach dem Mörder. Die eingeschworene Gemeinschaft scheint etwas zu wissen. Doch das Dorf schweigt.“
– Der Plot

Nach einer einjährigen Vorproduktions- und Planungsphase stand dieses Schuljahr die eigentliche Spielfilmproduktion an ungefähr 20 Drehtagen sowie die Postproduktion an der Reihe. Die Hauptkoordination für das gesamte zweijährige Projekt wurde von Prof. Mario Kraiger übernommen, der als Initiator auch für Kamera (neben Nik Gradisnik) und Schnitt verantwortlich ist. Ihm zur Seite steht ein Organisationsteam rund um Daniel Zivkovic (Drehbuch, Regie und Hauptdarsteller), Andreas Oven (Drehbuch und Regieassistenz) und von slowenischer Seite Prof. Simona Rejec sowie Katarina Lodrant (Regieassistenz).

Das Besondere am vorliegenden Projekt ist aber nicht nur die Komplexität („Film vereint sämtliche Disziplinen“) und technische Professionalität; mit Stolz kann auch auf die schauspielerische Besetzung geblickt werden: Nahezu alle Darsteller sind Absolventen der Filmschule Klagenfurt. Man kann also mit einer ordentlichen Portion Vorfreude dem Premierentermin am 27. September 2019 entgegenblicken!

„Kiki Kogelnik aus Kindersicht“ war das Motto des Maturaprojektes von Janine Kummer, Desiree Sadjak (beide 4AK) und Freya Pospischil (4BK). In Kooperation mit der Volksschule Bleiburg wurde ein Kunst- und Kulturworkshop am 8. April veranstaltet. Die bekannte Künstlerin Kiki Kogelnik, die in Bleiburg aufgewachsen ist, stand im Zentrum der kreativen Gestaltung durch die Schüler/innen.

Anhand der Vorlagen „Venetian Heads“, die zu den bekanntesten Werken der Künstlerin gehören, kreierten die begeisterten „Nachwuchskünstler/innen“ selbst gestaltete Zeichnungen. Auf Basis dieser Zeichnungen bemalten die Kinder im Anschluss mit der Unterstützung der Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt ihre Gesichter. Dabei spielte der Spaßfaktor eine große Rolle.

„Ich fand es toll, dass der Unterricht zur Abwechslung so lustig war und vor allem verging der Schultag so schnell.“

– Alexander Pospischil, Schüler der zweiten Klasse

Janine Kummer machte unter anderem 300 Fotos, die sie im Ausbildungsschwerpunkt Multimedia und Informationstechnologie für die Erstellung eines Fotobuches verwenden wird.

Zusammenfassend – so das Resümee der von Prof. Judith Laschkolnig betreuten Gruppe – kann gesagt werden, dass dieses Projekt für alle Beteiligten ein Erfolg war, denn die Zusammenarbeit zwischen den Schüler/innen unterschiedlichen Alters verlief reibungslos.