In der heutigen Stichwahl um das Amt des Schulsprechers setzte sich Josef Neibersch, Schüler der 4AK, gegen seine Mitschülerin Hannah Maxima Fido in der Stichwahl durch. Die beiden konnten sich als jene Jugendlichen mit den meisten ersten Plätzen vergangene Woche für den finalen Wahlgang qualifizieren.

Als Stellvertreterinnen von Neibersch werden Celina Jesch (4BK) und Hannah Maxima Fido (4AK) fungieren, sie gehören damit auch dem Schulgemeinschaftsausschuss an. Die Schülervertretung der Praxis-HAK Völkermarkt im Schuljahr 2021/22 komplettieren neben Emily Lakounigg (4BK), Florian Matschek (3AK) und Elena Motschnik (2AK).

Die Schulgemeinschaft der Praxis-HAK Völkermarkt wählte am heutigen Vormittag die Mitglieder der Schülervertretung. Um die Position der Schulsprecherin bzw. des Schulsprechers bewarben sich sechs Kandidat_innen, im ersten Wahlgang erhielten – in alphabetischer Reihenfolge – Hannah Maxima Fido und Josef Neibersch (beide 4AK) die meisten ersten Plätze. Sie duellieren sich am kommenden Montag in einer Stichwahl um die Position der Schulsprecherin bzw. des Schulsprechers. Die Stellvertreter_innen stehen nach der Stichwahl fest.

Das Sextett der Schülervertretung komplettieren Elena Motschnik (2AK), Florian Matschek (3AK) sowie Celina Jesch und Emily Lakounigg (beide 4BK).

Ebenso wurden die Klassensprecher_innen gewählt. Folgende Schüler_innen wurden von ihren Kolleg_innen auserkoren und tragen nun die Verantwortung, gemeinsam mit ihren Stellvertreter_innen in ihren Klassen als ordnende Kraft voranzugehen:

KlasseKlassensprecher_inStellvertreter_in
1AKAmel MajstorovićOliver Schwab
1BKCarmen WankDavid Leitner
2AKSamuel BergElena Motschnik
2BKChristian KasparAngelina Lipouschek
3AKElena HöberlLena Streicher
3BKKeanu PassinAnna-Maria Tomić
4AKMihaela TopalovićPhilipp Maierhofer
4BKCelina JeschLisa Aichwalder
5AKLea UnterbergerNicolas Lube
5BKAlexander WastlRoy Zwinkels

Im Schatten des Lockdowns nimmt die neugewählte Schülervertretung ihre Arbeit auf. Schulsprecher Florian Kogoj (3AK) sowie seine Stellvertreter Daniel Wank (3BK) und Sarah Holzer (4AK) werden am morgigen Mittwoch an der Sitzung des Schulgemeinschaftsausschusses teilnehmen.

Kogoj gab nach der Rückkehr aus den Herbstferien zudem bekannt, welche Ziele die Schülervertretung verfolgt. Lesen Sie selbst:


Wichtige Worte 

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler, 

wir als Schülervertretung nehmen unseren Job sehr ernst. Dies bedeutet, dass, wenn jemand von euch ein Anliegen hat, er oder sie es uns gerne weiterleiten kann und wir werden unser Bestes geben, dass das Problem aus der Welt geschafft wird.

Auch während eines Lockdowns sind wir für euch da und ihr könnt uns jederzeit bei „Teams“ kontaktieren.

Aufgrund der akuten Corona-Lage ist es nicht von Vorteil – und teilweise überhaupt nicht möglich – soziale Projekte zu starten. Trotzdem werden wir uns bemühen, auch während des Schuljahres präsent zu sein.

Höchstwahrscheinlich werden die meisten Aktivitäten online stattfinden. Ein Vorhaben ist es, auf der Instagramseite der Praxis-HAK Beiträge zu veröffentlichen. Jene Beiträge sollen euch Schüler informieren und unterhalten. Wie diese Beiträge genau aussehen werden, wollen wir noch nicht verraten :). 

Wichtig ist, dass wir jetzt während des Lockdowns alle an einem Strang ziehen, damit ein normaler Schulalltag wieder möglich ist. 

Auf ein gutes Schuljahr und bleibt gesund!

Die Schülervertretung


Am heutigen Vormittag fand die Stichwahl zur Position des Schulsprechers der Praxis-HAK Völkermarkt statt. Im ersten Wahlgang am vergangenen Dienstag hatten Florian Kogoj (3AK) und Daniel Wank (3BK) die meisten Stimmen erhalten. In der Stichwahl konnte sich nun Kogoj durchsetzen.

Unmittelbar nach Verkündung des Ergebnisses zeigte sich der frischgewählte Schulsprecher überwältigt: „Ich danke für die vielen Stimmen, die ich erhalten habe. Ich werde mein Wahlversprechen halten und mich für die Schülerinnen und Schüler und ihre Anliegen einsetzen.“ Daniel Wank pflichtete dem Kollegen bei: „Wichtig ist es, bei Konflikten zu vermitteln. Dafür wollen wir für alle Ansprechpartner sein.“

Kogoj, Stellvertreter Wank sowie Sarah Holzer (4AK) gehören künftig auch dem Schulgemeinschaftsausschuss an, ihre Stellvertretung bilden Lisa Schirnik (4AK), Lauro Schöndorfer und Hannah Fido (beide 3AK). Gemeinsam wollen sie in diesem Schuljahr zahlreiche Initiativen starten und Akzente setzen. Die konkreten Pläne sind in Vorbereitung.

Stellvertreter Daniel Wank (l.) und Schulsprecher Florian Kogoj

Die Schulgemeinschaft der Praxis-HAK Völkermarkt wählte am heutigen Vormittag die Mitglieder der Schülervertretung. Um die Position der Schulsprecherin bzw. des Schulsprechers bewarben sich sechs Kandidat/innen mit sehenswerten Videos, im ersten Wahlgang erhielten – in alphabetischer Reihenfolge – Florian Kogoj (3AK) und Daniel Wank (3BK) die meisten Stimmen. Sie duellieren sich am kommenden Dienstag in einer Stichwahl um die Position des Schulsprechers.

Ebenso wurden die Klassensprecher/innen gewählt. Folgende Schüler/innen, sechs junge Damen und fünf junge Herren, wurden von ihren Kolleg/innen auserkoren und tragen nun die Verantwortung, gemeinsam mit ihren Stellvertreter/innen in ihren Klassen als ordnende Kraft voranzugehen:

KlasseKlassensprecher/inStellvertreter/in
1AKElena MotschnikPascal Plankl
1BKAngelina LipouschekMoritz Maierhofer
2AKFelix FigoJanis Barth
2BKKeanu PassinAnna-Maria Tomić
3AKMihaela TopalovićPhilipp Maierhofer
3BKLukas GrubelnikEmily Lakounigg
4AKLea UnterbergerPeter Skuk
4BKRoy ZwinkelsDavid Großauer
5AKSelina JaneschAnna Lobnig
5BKCarmen SchweigerIrena Jelić
5CKJulian KöckSelina Ouschan

Am kommenden Dienstag stellen sich sechs Kandidat/innen der Wahl für die Schülervertretung der Praxis-HAK Völkermarkt. In dieser Wahl werden also die Nachfolger von Jakob Haimburger, Leon Hobel und Selina Janesch gekürt, die im vergangenen Jahr als Ansprechpartner der Schüler/innen fungierten.

Die Vorstellung der Kandidat/innen erfolgt in diesem Jahr erstmals online. In kurzen Videos präsentieren sich …

  • Hannah Fido (3AK)
  • Sarah Holzer (4AK)
  • Florian Kogoj (3AK)
  • Lisa Schirnik (4AK)
  • Lauro Schöndorfer (3AK) und
  • Daniel Wank (3BK).

Die Videos sind via Stream abrufbar – ein Login mit dem schulischen Office-365-Account genügt!

Auch die Schülervertretung der Praxis-HAK Völkermarkt, die im abgelaufenen Schuljahr von Jakob Haimburger (4BK), Leon Hobel (4CK) und Selina Janesch (4AK) gebildet wurde, blickte anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts auf die letzten Monate zurück. Sie finden den Beitrag hier.


Liebe Mitglieder der Schulgemeinschaft der Praxis-HAK Völkermarkt!

Ein Schuljahr wie dieses entspricht einer Ausnahmesituation, einem Zustand, den es so zuvor noch nicht gegeben hat. Um auch so eine Zeit gut zu meistern und das Miteinander, aber vor allem das Füreinander angenehmer zu gestalten, benötigt man einige wenige Faktoren: Respekt, Wertschätzung und Vertrauen. All diese Faktoren waren an der Praxis-HAK gegeben und ermöglichten ein denkwürdiges und zugleich auch erfolgreiches Schuljahr. Wir, die Schülervertretung, möchten nun am Ende dieses Schuljahres noch einmal aus unserer Sicht auf die vergangenen Monate mit all ihren Ereignissen zurückblicken.

Für uns – Jakob Haimburger, Leon Hobel und Selina Janesch – war es trotz allem ein erfolgreiches Jahr. Ein ausschlaggebender Faktor dafür war unser gutes Miteinander, im Team wie auch mit Vertreter/innen der Schule. Besonders hervorheben möchten wir in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit unserer Direktorin Michaela Graßler, die uns in jeder Situation unterstützte.

Als Schülervertretung nahmen wir an einigen sehr interessanten Veranstaltungen teil, welche uns neue Sichten offenbarten und weiterbrachten. Wir waren auch Teil der Diskussion, als das ab 2020/21 gültige Schulkonzept ausgearbeitet wurde. Zudem konnten wir uns einen Überblick über aktuelle Themen im Bereich Schule machen und unsere Mitschülerinnen und Mitschüler sowie unsere Schule nach außen hin vertreten. Natürlich hatte jeder Einzelne von uns sehr viel Spaß und Freude an der Arbeit und repräsentierte die Schule mit Stolz.

Da vor allem die Corona-Zeit jeden von uns vor neue Herausforderungen stellte, haben auch wir, die Schülervertretung, die Zeit des Distance Learnings genutzt, um uns Gedanken über diesen besonderen Schulalltag zu machen. Es war eine herausfordernde Zeit, aber da die Digitalisierung an unserer Schule schon lange große Bedeutung besitzt, fiel uns das Arbeiten mit den verschiedensten Office-Tools nicht allzu schwer. Genauso hat uns diese Phase allerdings gezeigt, dass die zwischenmenschlichen Kontakte und der Austausch untereinander wichtige Bestandteile und Faktoren sind, damit der Schulalltag auf lange Sicht funktionieren und Bildung für alle ermöglicht werden kann. Wir nehmen also aus den vergangenen Monaten viele wichtige Eindrücke mit auf unseren weiteren Weg.

Wir dürfen somit auf ein gelungenes und sicherlich auch denkwürdiges Schuljahr 2019/20 zurückblicken und wünschen allen Schüler/innen, Professor/innen und weiteren Mitgliedern der Schulgemeinschaft erholsame Ferien, um das kommende Schuljahr energiegeladen und erfolgreich starten zu können.

Die Osterferien sind ein guter Zeitpunkt, um die Erfahrungen aus drei Wochen Distance Learning sacken zu lassen. Wir haben daher nach der Schülervertretung auch die Klassensprecher/innen und ihre Stellvertreter/innen befragt. Zuletzt veröffentlichten wir schon Statements zur Umstellungen, Sorgen, Stresssituationen und der Work-Life-Balance, nun beziehen die Jugendlichen zu Maßnahmen im neuen Schulalltag Stellung und geben Tipps, wie auch die nächsten Wochen klappen.

Teil 2: Die Maßnahmen der Schule, die Suche nach der Tagesstruktur und die ultimativen Tipps für die Zeit nach Ostern

Die Schule geht auch in diesen Zeiten weiter. Welche Maßnahmen der Schule helfen dir dabei, am Ball zu bleiben?

„Auf alle Fälle, dass wir verschiedene Gruppen auf Teams haben, sodass wir mehr Ordnung in den Unterlagen haben. Außerdem ist es auch eine große Hilfe, dass uns die Professorinnen und Professoren immer helfend über den Chat zur Seite stehen.“ – Carmen Schweiger, 4BK

„Es hilft, dass wir mit den Lehrer/innen auch Videochats haben, bei denen uns die Lehrerinnen und Lehrer etwas erklären oder uns weiterhelfen, wenn es zu Problemen kommt.“ – Philipp Maierhofer, 2AK

„Aufgrund der Lernvideos kann jeder Schüler/jede Schülerin in seinem/ihrem Tempo arbeiten und lernen.“ – Norbert Schließer, 4CK

„Ein gut durchgeplanter Ablauf hilft mir am Ball zu bleiben.“ – Katja Tscherteu, 5BK

„Die Schule bzw. alle Lehrpersonen versuchen den Unterricht online weiterzuführen und es gelingt eigentlich sehr gut. Dadurch, dass wir auch die letzten Jahre schon sehr viele Arbeitsaufträge online getätigt haben, fiel es mir nicht schwer, dies jetzt so weiterzumachen.“ – Hardy Marolt, 5AK

Was tust du selbst, um deinen (Arbeits-)Tag zu strukturieren und die Fristen einzuhalten?

„Ich habe mir das erste Mal in meinen Leben einen Terminkalender angeschafft, welcher mir hilft, die Termine einzuhalten und sie sorgfältig mit genügend Zeit zu erledigen.“ – Philipp Maierhofer, 2AK

„Ein klarer Tagesplan hilft: Was ist zu tun? Welche Unterrichtsstunde wäre gerade?“ – Selina Janesch, 4AK

„Ich versuche den Ablauf wie gewohnt weiterzuführen. In der Früh rechtzeitig aufstehen, Arbeitsaufträge erledigen, Schulstunden online absolvieren und danach meist Arbeiten für meine Eltern und Oma erledigen. Nachdem man ja jetzt sowieso zu Hause ist, kann man sich seinen Tag gut einteilen.“ – Hardy Marolt, 5AK

„Mithilfe von Listen, die ich zusammenschreibe, und mit einem Zeitplan. Ich versuche, bei den Fächern abzuwechseln.“ – Chiara Dissinger, 1AK

„Einen Plan erstellen, was ich bis wann zu tun haben (inkl. Vintage-Terminplaner)“ – Selina Persche, 5AK

„Ich mache die Arbeitsaufträge so schnell wie möglich, dass ich an manchen Tagen so gut wie nichts machen muss, um mir eine Pause zu gönnen.“ – Lauro Schöndorfer, 2AK

„Es ist ehrlich gesagt oftmals schwer für mich, alle Fristen einzuhalten, aber mit ein bisschen mehr Arbeitseifer funktioniert das schon.“ – Claudio Lipnik, 5BK

„Schwierige Aufgaben zu erst, leichtere später – und wenn möglich gleich alles auf einmal. :)“ – Brahim Gashi, 3BS

Welche Veränderung würdest du dir im neuen Schulalltag wünschen?

„Einhaltung des Stundenplans bei den Meetings, da es sonst oft zu komplizierten Überschneidungen kommt.“ – Selina Persche, 5AK

„Dass die Lehrer darauf achten, wie viel wir in den regulären Stunden immer schafften und das Ausmaß daran orientieren.“ – Lena Werkl, 3AK

„Dass wieder der normale Alltag einkehrt.“ – Katja Tscherteu, 5BK

„Weniger Arbeitsaufträge. ;)“ – Norbert Schließer, 4CK

Welchen ultimativen Tipp möchtest du den Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt für die nächsten Wochen mitgeben?

„Teilt euch die Aufgaben gut ein und steht so auf, dass ihr zum Unterrichtsbeginn starten könnt.“ – Lena Werkl, 3AK

„Unbedingt mitlernen und nicht faul werden (auch wenn ich selbst dazu verleitet werde 🙂 )! Aber auch einen Plan zu erstellen und eine gewisse Struktur zu schaffen, hilft.“ – Selina Persche, 5AK

„Mein Tipp ist, dass man Ordnung in den Dokumenten hält und nichts aufschiebt. Durch gewissenhaftes Arbeiten lernt man den Stoff leichter und hat kein Problem, wenn der normale Schulalltag wieder beginnt. Jetzt ist es auch die perfekte Möglichkeit Stoff, den man nicht gut beherrscht, nachzulernen. Ein weiterer guter Tipp ist es, sich eine Liste mit den Aufgaben zu machen, die Fristen daneben zu schreiben und es abzuhaken, wenn man etwas erledigt hat.“ – Carmen Schweiger, 4BK

„Macht euch keinen Stress, sondern bleibt ruhig. So könnt ihr auch die Arbeitsaufträge am besten und gewissenhaft erledigen.“ – Lauro Schöndorfer, 2AK

„Lernt fleißig weiter und haltet auch weiterhin durch. Es ist derzeit eine schwierige Situation, eine, die wir so noch nie hatten. Aber wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, zusammenhalten und die Maßnahmen einhalten, dann schaffen wir das. Man darf nur nicht die Hoffnung aufgeben.“ – Claudio Lipnik, 5BK

„Stresst euch nicht, auch wenn es extrem schwer ist. Alles wird gut und hoffentlich kommen wir bald wieder in die Schule! Außerdem: Wenn mal ein einziger Auftrag nicht zu 1000% richtig erledigt ist, ist es eben so. Passt auf euch auf und kümmert euch auch um eure Familien!“ – Chiara Dissinger, 1AK

„Einfach am Ball bleiben und wie gewohnt versuchen, die Arbeitsaufträge zu erfüllen, in den Online-Stunden anwesend sein, um danach eventuell anfallende Prüfungen schaffen zu können. Und wichtig: STAY POSITIVE! – Hardy Marolt, 5AK

„Vernachlässigt die Schule nicht, denn mit diesem „neuen Modell“ kommen die derzeitigen Noten zustande! UND bleibt zu Hause und befolgt die Maßnahmen der Regierung. :)“ – Selina Janesch, 4AK

„Daheim zu bleiben, damit das Corona schnellst möglich weggeht und wir wieder normal leben können und uns mit Freunden treffen können. #stayathome💯“ – Philipp Maierhofer, 2AK

„DURCHHALTEN!“ – Katja Tscherteu, 5BK

Bereits nach der ersten Distance-Learning-Woche hat die Schülervertretung ein erstes Zwischenfazit zur Situation gezogen. Da diese Phase noch länger andauern wird, wurden nun auch die Klassensprecher/innen und ihre Stellvertreter/innen befragt, wie die Umstellung geklappt hat, welche Bereiche Sorgen bereiten und welche Strategien und Maßnahmen in dieser Phase weiterhelfen. Zentrale Aussagen präsentieren wie in zwei Teilen.

Teil 1: Die Mühen der Umstellung, die großen Sorgen und die Suche nach der Work-Life-Balance

Was war am Beginn dieser Phase die größte Umstellung für dich und deine Klasse?

Der rasche Umstieg auf Distance Learning veränderte Arbeitsabläufe in kürzester Zeit grundlegend – mit Herausforderungen für alle Beteiligten.

„Die größte Umstellung war es, in der jetzigen Situation sich überhaupt auf etwas konzentrieren zu können. Es gehen einem so viele Gedanken durch den Kopf, vor allem: Wie geht das alles weiter? Wie können wir das schaffen?“ – Hardy Marolt, 5AK

„Dass wir um einiges mehr an Aufträgen bekommen und alles auf einmal kommt und wir uns das Gesamte selbst einteilen müssen. Selbstverständlich war es auch nicht leicht, auf einmal alles alleine und über den Computer zu erledigen.“ – Chiara Dissinger, 1AK

„Kein normaler Unterricht, sondern Home-Office-Learning. Das war zuerst eine Aufgabe, aber mit der Zeit geht es immer besser.“ – Claudio Lipnik, 5BK

„Ich denke, dass die größte Umstellung das Digitale war. Weil viele mit diesem Arbeiten noch nicht vertraut waren, war es teilweise schwer, sich daran zu gewöhnen.“ – Philipp Maierhofer, 2AK

Was bereitet dir und deiner Klasse Sorgen oder Stress?

Sorgen bereiten vielen die offenen Fragen, wie es mit Schularbeiten und Tests weitergeht. Hier gibt es mittlerweile einige Aufklärung, vor allem für die Schüler/innen der Matura- bzw. Abschlussklassen.

„Dass es schwierig ist, sich Gedanken zu machen, wann genau die Abschlussprüfung stattfindet, denn sollte sie um einen Monat verschoben werden, wird das sicherlich Probleme mit sich ziehen, eine Arbeitsstelle zu finden, da auch Unternehmen im Moment davon betroffen sind. Und Arbeitsstellen im Ausland sind sowieso wegen Covid-19 sehr schwer zu finden.“ – Brahim Gashi, 3BS

„Man stellt sich viele Fragen, zum Beispiel: Wie wird es weitergehen? Was wird aus dem verkürzten Schuljahr und den Praktika?“ – Selina Janesch, 4AK

#stayathome | Wie gelingt es dir, einen guten Mix aus Arbeit und Freizeit zu finden?

Mit den vielen Arbeitsaufträgen und Fristen ist Selbstorganisation gefragt. Dabei soll aber auch die nötige Work-Life-Balance gewahrt werden.

„Ich versuche meine Aufgaben auf mehrere Tage aufzuteilen und so viel wie möglich am Vormittag zu erledigen, damit ich am Nachmittag Freizeit habe.“ – Carmen Schweiger, 4BK

„Es gelingt mir sehr gut, da ich sehr viel zu tun habe.“ – Katja Tscherteu, 5BK

„Weil ich Fußballer bin, bin ich sehr oft draußen, natürlich alleine und achte auf meine Gesundheit und dass ich niemandem zu nahe komme wegen der aktuellen Situation. Doch zuerst kommt natürlich die Schule.“ – Philipp Maierhofer, 2AK

„Ich teile mir die Arbeit gut ein, sodass ich genügend Freizeit habe und dann meinen anderen Interessen nachgehen kann.“ – Norbert Schließer, 4CK

„Schwer… denn die Schule ist dauerhaft in meinem Kopf. Es stresst, dass man seinen Kopf nicht wie nach dem regulären Unterrichtsende ausschalten kann. Man denkt dauerhaft daran, was man noch erledigen muss, und macht oft mehr, als man eigentlich müsste.“ – Lena Werkl, 3AK

„Gewisse Arbeitszeiten einplanen und auch Freizeit festlegen.“ – Selina Persche, 5AK

„Es nervt langsam wirklich, weil ich schon davor eine Zeit lang nur zu Hause war. Aber wenigstens kann ich jetzt wieder Sport machen, was mir dabei hilft, mich nicht zu langweilen.“ – Lauro Schöndorfer, 2AK

„Indem man organisiert anfängt: Kontrolle der Arbeitsaufgaben, Erledigungen der Arbeitsaufgaben, und dann: Sportkleidung an, raus zum Trainieren.“ – Brahim Gashi, 3BS

Auch wenn sich das Coronavirus schrittweise weltweit ausgebreitet hat, kam das Ende des regulären Schulunterrichts am vergangenen Freitag für die Mitglieder Praxis-HAK Völkermarkt sehr schnell. Quasi über Nacht waren Schüler/innen wie auch Lehrpersonen gefordert, Arbeitsweisen zu ändern und sich auf die neue Situation einzustellen.

Nach der ersten Woche Home Office lässt sich sagen: Die Umstellung ist geglückt. Die Onlinekanäle glühen, allen voran MS Teams. Die Jugendlichen lösen Arbeitsaufträge, Lehrkräfte stehen virtuell laufend als Unterstützung zur Verfügung. In verschiedensten Fächern fanden zudem Livebesprechungen statt, um einen geregelten Alltag zu gewährleisten und intensiveren Austausch zu ermöglichen.

Das Leben und die Schule gehen weiter. Und: Die Zeit ist reif, die Mitglieder der Schülervertretung auf diese bewegte erste Woche zurückblicken zu lassen.

Jakob Haimburger zum veränderten Schulalltag:

Nun haben wir die erste Woche Home Office hinter uns und aus meiner Sicht funktioniert der Unterricht trotzdem. Zwar auf eine andere Art und Weise, aber er funktioniert. Die Professorinnen und Professoren geben sich Mühe, uns über die Wochen ausreichend mit Arbeitsaufgaben zu beschäftigen. Wir leben zum Glück in einer Zeit, in der uns die Digitalisierung in die Karten spielt und wir flexibel von zu Hause arbeiten können.

Die Umstellung von Klassenzimmer auf „Heimbüro“ ist sicher nicht für jeden ein Zuckerschlecken. Ich denke dabei an die niedrigeren Jahrgänge, die noch nicht so viel Erfahrung mit MS Teams haben. Nichtsdestotrotz sind junge Menschen enorm lernfähig und können schnell neue Herausforderungen meistern. Daher dürfte das Lernen von zu Hause aus täglich besser funktionieren. Wie gesagt: Es ist eine Umstellung. Man kann den Tagesablauf jetzt selbst gestalten. Entweder ist man ein Langschläfer oder der frühe Vogel. Den Wurm können beide fangen! Nur selten, wenn es heißt „Punkt acht Uhr am Morgen: Videokonferenz“, dann sollte man den Wecker rechtzeitig stellen.

Selina Janesch über Gedanken, die einen dieser Tage besonders beschäftigen:

Gerade weil dieser Ausnahmezustand in einer solchen Form noch nie aufgetreten ist, schweben auch mir viele Gedanken im Kopf herum: Wann wird die Schule weitergehen? Wie wird sich die Situation entwickeln?

Eines war jedoch von Anfang an klar: Die Zeit daheim muss man unbedingt nützen! Egal, ob Arbeitsaufträge oder Livebesprechungen – dabei sein ist alles, schließlich haben auch wir Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit die Pflicht, unseren Aufgaben nachzugehen, denn trotz dieser Krise geht die Schule weiter!

Leon Hobel zur Frage, wie man im Home Office erfolgreich arbeitet:

Am besten ist es, die Aufgaben Schritt für Schritt abzuarbeiten, sobald man sie bekommt. Am ersten Tag war auch ich ziemlich überfordert mit den ganzen Arbeitsaufträgen, aber wenn man sie Stück für Stück erledigt, bekommt man das schon hin. Auch gut ist es, wenn man sich aufschreibt, was man noch zu tun hat. Nicht dass man Aufgaben vergisst und nicht macht!

Fördernd ist es, wenn man Frischluft beim Arbeiten vorm Bildschirm hat und wenn man Pausen macht und an die frische Luft geht. Dies lenkt von der Schule ab, gibt aber auch wieder Motivation, etwas für die Schule zu tun.

Es gilt nun vernünftig zu handeln und zusammenzuhalten. Bitte passt auf euch auf, befolgt die euch vorgegebenen Vorschriften und bleibt daheim – so tragt auch ihr einen Teil dazu bei, dass wir hoffentlich schon bald in unseren Alltag zurückkehren können. Gemeinsam schaffen wir das!

– Appell der Schülervertretung