Bereits traditionell lädt die Praxis-HAK Völkermarkt Anfang Oktober zum alljährlichen Stelldichein der Direktor/innen und Bildungsberater/innen der Region, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und den schulübergreifenden Austausch anzuregen. Dies ist auch im Corona-Jahr 2020 der Fall – allerdings diesmal in virtueller Form.

Am morgigen Dienstag kommt es daher zur Videokonferenz der Bildungsfunktionäre Südkärntens. Direktorin Michaela Graßler: „Es ist uns ein Anliegen, als nach außen offene Schule immer wieder mit verschiedensten Playern aus Bildungswesen und Wirtschaft im Gespräch zu bleiben. Wir freuen uns über die Bereitschaft der Vertreterinnen und Vertreter der Schulen des Bezirks, so dass wir dieses Treffen virtuell auf die Beine stellen können.“

Hier finden Sie Impressionen aus den Vorjahren:

Weitere Bilder gibt es in den sozialen Netzwerken:

Die Infonight@Praxis-HAK am vergangenen Mittwoch lockte zahlreiche Besucher in die Wirtschaftsakademie im Süden Kärntens. Jugendliche, Erziehungsberechtigte und Interessierte warfen einen Blick hinter die Kulissen der Praxis-HAK Völkermarkt und lernten Facetten der verschiedenen Ausbildungswege aus erster Hand kennen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt jedoch der Expertentalk, bei dem die Unternehmerin Beatrix Stornig, Bezirksvorsitzende der Initiative Frau in der Wirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten, und Martin Unterberger, Vertriebsleiter bei Kapsch BusinessCom, über die veränderten Anforderungen der Arbeitswelt sprachen.

Neue Vorstellungen von der Wirtschaft

„Dass die Ideen und Bedürfnisse der Wirtschaft im Bildungssystem stärker berücksichtigt werden, wird immer wieder gefordert, aber selten gelebt. Das ist hier anders“, lobte Stornig, die auch auf veränderte Handelsbedingungen hinwies. „Die verschiedenen Statistiken zeigen die immer weiter wachsende Bedeutung von Exporten und vom grenzüberschreitenden Wirtschaften. Dafür ist auch eine adäquate Ausbildung notwendig.“

Sie selbst gastierte im Herbst mit einem Projekt an der Schule, um den Jugendlichen das Unternehmertum näherzubringen. Festgefahrene Vorstellungen sollen überwunden werden. „Das Bild vom reichen, alten Chef, der für sich arbeiten lässt, ist nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen Erfolgsgeschichten weitergeben und junge Leute ermutigen.“

Unterberger als Vertreter der IT-Branche sprach über die Folgen der digitalen Transformation. „Natürlich verschwinden Jobs und es gibt Verlierer. Genauso eröffnen sich aber neue Chancen.“ Vom neuen Ausbildungskonzept der Praxis-HAK mit Start-Up- und Smart-Learning-Klasse zeigte er sich beeindruckt. „Es nimmt viele Dinge auf, die von führenden Unternehmen gelebt werden, etwa das 4K-Modell. Kommunikation, Kollaboration und ein erfolgreiches Wissensmanagement sind heute zentrale Bausteine für den Erfolg.“

„Es nimmt viele Dinge auf, die von führenden Unternehmen gelebt werden, etwa das 4K-Modell. Kommunikation, Kollaboration und ein erfolgreiches Wissensmanagement sind heute zentrale Bausteine für den Erfolg.“

– IT-Experte Martin Unterberger über das neue Schulkonzept

Hervorgestrichen wurde in dem Zusammenhang auch das breite Anforderungsprofil, das aktuell gesucht wird. „IT-affine Menschen sind natürlich gefragt, aber vor allem auch gepaart mit Wirtschaftskompetenz.“ Selbst auf Hardware- und Softwarelösungen spezialisierte Unternehmen haben in diesem Kontext zuletzt einen raschen Wandel erlebt. „Die klassischen IT-Nerds, die im Keller programmieren, gibt es nicht mehr. Ein selbstbewusstes Auftreten und soziale Fähigkeiten sind heute in gleichem Maß nötig.“ Nachsatz: „Das Konzept der Praxis-HAK geht hier auf verschiedenen Ebenen in die absolut richtige Richtung.“

Nicht nur der Gewinn zählt

Beide Experten betonten, dass die Zeit der reinen Gewinnorientierung vorbei sei, auch aufgrund öffentlicher Diskussionen um Nachhaltigkeit und Klimaschutz, die gerade von jungen Menschen forciert werden. Darauf reagieren an der Praxis-HAK nicht nur die vier Junior Companies, sondern auch neue Schwerpunktsetzungen in den wirtschaftlichen Fächern.

„Es geht immer stärker darum, Jugendliche dabei zu unterstützen, zu Intrapreneuren zu werden. Im Vordergrund steht die Vermittlung von Haltungen, der Bereitschaft, Veränderungsprozesse mitzudenken, aktiv mitzugestalten und selbst Verantwortung zu übernehmen“, erläuterte Prof. Theresia Müller-Tschischej als Vertreterin der Schule.

Die diesjährige Infonight@Praxis-HAK brachte einen vollen Medienraum wie nie zuvor bei dem bereits traditionellen Event: Zahlreiche Eltern und Jugendliche, aber auch Vertreter/innen aus Politik und Wirtschaft machten sich ein Bild vom neuen Ausbildungskonzept an der Wirtschaftsakademie im Süden Kärntens.

Den Gästen, darunter auch Vizebürgermeister Markus Lakounigg und der Dritte Landtagspräsident Josef Lobnig, wurden die Ausbildungswege mit Start-Up-Klasse und Smart-Learning-Klasse ebenso vorgestellt wie die Ausbildungsschwerpunkte Marketing, Tourismus und Event sowie Multimedia und Informationstechnologie. Glänzen konnten die Jungunternehmer/innen von BellaRoba und OwnWay, die die Produkte ihrer Junior Companies im Betriebswirtschaftlichen Fachzentrum präsentierten und auch rasch Käufer/innen fanden. Ihre Smalltalk-Qualitäten stellten dagegen die Schüler/innen bei Business Behaviour unter Beweis.

Besonderes Highlight war allerdings der Expertentalk, bei dem mit Beatrix Stornig und Martin Unterberger zwei Persönlichkeiten aus der Wirtschaftswelt die veränderten Anforderungen an Jugendliche wie auch an Schulen diskutierten.

Dazu demnächst mehr.


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Nicht nur die neue Bundesregierung versucht das Beste aus verschiedenen Welten zu vereinen: Die Praxis-HAK Völkermarkt richtet ihr neues Schulkonzept noch stärker als bisher auf die Anforderungen des digitalen Zeitalters aus – und stärkt zugleich fächerübergreifendes Arbeiten, Kooperation und schafft Raum für Kreativität. Das Motto im Hashtagformat: #gemeinsammehrerreichen

Wie das gelingen soll, wird bei der morgigen Infonight@Praxis-HAK um 18 Uhr präsentiert. Doch damit nicht genug, gastieren die Unternehmerin Beatrix Stornig, die die Wirtschaftskammer vertritt, sowie Martin Unterberger, Vertriebsleiter von Kapsch BusinessCom an der Wirtschaftsakademie im Süden Kärntens und stellen sich einer spannenden Diskussion. Die zentrale Frage: Wie verändert sich unsere Berufs- und Alltagswelt – und was bedeutet das für die nächste Generation.

Kronen Zeitung, 14.1.2020

Im Anschluss daran gibt es Einblicke in die praxisnahe Entrepreneurship Education. Nicht nur die Junior Companies der Praxis-HAK stellen ihre Unternehmen vor, auch die Schüler/innen der Ausbildungsschwerpunkte zeigen aktuelle Projekte.

Fest steht: Ein Besuch lohnt sich!

https://www.instagram.com/p/B7Bq_PEAwzc/

Mit dem neuen Jahr bricht an der Praxis-HAK Völkermarkt eine neue Zeit an. Die Wirtschaftsakademie im Süden Kärntens erhält ein Systemupdate, das Erfolgreiches weiterentwickelt und zugleich neue Impulse setzt. Allen voran: Die Start-Up-Klasse und die Smart-Learning-Klasse ersetzen gemeinsam im Herbst 2020 die bisherigen Klassentypen, die somit schrittweise auslaufen.

Besonders im Vordergrund steht eine Lern- und Arbeitskultur, die sich an den Herausforderungen einer veränderten Zeit orientieren – digital wie auch analog. Weitere Informationen zu den neuen Klassentypen gibt es hier.

Expertentalk und Blick hinter die Kulissen

Fest steht: An junge Menschen werden neue Anforderungen gestellt. Wie diese aussehen und was die Berufswelt tatsächlich erwartet, diskutieren Expert/innen aus der Wirtschaft bei der Infonight@Praxis-HAK am 15. Jänner 2020 um 18 Uhr.

Den interessierten Gästen wird zudem die Möglichkeit gewährt, Facetten des Ausbildungskonzepts der Praxis-HAK kennenzulernen und von Jugendlichen aus erster Hand zu erfahren, was ihren Schulalltag auszeichnet.

Der heutige Vormittag stand an der Praxis-HAK Völkermarkt ganz im Zeichen des Tages der offenen Tür. Jugendliche von verschiedenen Schulen, vor allem aus den Neuen Mittelschulen Bleiburg, Eberndorf, Kühnsdorf, Griffen und Völkermarkt sowie dem Alpen-Adria-Gymnasium durchliefen verschiedenste Stationen, um Facetten der fundierten Wirtschaftsausbildung an der Völkermarkts Berufsbildender Höherer Schule zu erleben.


Das neue Konzept im Mittelpunkt

Präsentiert wurden den Jugendlichen sowie Erziehungsberechtigten und interessierten Lehrkräften das neue Schulkonzept, das im kommenden Schuljahr die Einführung der Start-Up-Klasse sowie der Smart-Learning-Klasse mit sich bringt.

Wie analoge und digitale Welt erfolgreich im Schulalltag verbunden werden können, erlebten die Gäste aber bereits heute. Davon überzeugten sich auch Vizebürgermeister Markus Lakounigg sowie Hannes Wolf, Fachinspektor für Bewegung und Sport der Bildungsdirektion für Kärnten, der sich auch an der Torwand versuchte.


Entrepreneurship aus erster Hand

Doch damit nicht genug: Die vier Junior Companies präsentierten im Rahmen der Veranstaltung erstmals ihre Produkte einer größeren Öffentlichkeit – und sie konnten bereits eine Reihe von Aufträgen entgegennehmen.

Mehr über BellaRoba, BodyNature, Own Way und PureNature und ihre Produkte erfahren Sie hier sowie auf den Instagram-Auftritten der Jungunternehmer/innen.


Doch damit nicht genug! Was neben der Unternehmensgründung un den umfangreichen Praktika noch zur praxisnahen Ausbildung zählt, erfuhren die Jugendlichen im Betriebswirtschaftlichen Zentrum. Dort ermöglichten die Übungsfirmen, die von den Schüler/innen der vierten Klassen vorgestellt wurden, zahlreiche Einblicke in ihren Arbeitsalltag.

Wer noch mehr wissen möchte: Alle Infos zu Schnuppertagen & mehr gibt’s hier.

Weitere Schnappschüsse, die auch Anna-Sophie Diederich (5AK) zu verdanken sind, finden Sie auf Facebook.

Organisation: Ausbildungsschwerpunkt Marketing, Tourismus und Event, 3ABK/Prof. Judith Laschkolnig

Am morgigen Donnerstag lädt die Praxis-HAK Völkermarkt zum Tag der offenen Tür. Jugendliche aus dem gesamten Bezirk machen sich von 8 bis 14 Uhr ein Bild von der Wirtschaftsakademie im Süden Kärntens. Schon traditionell führen Guides die Gäste durch das Gebäude, zahlreiche Stationen geben Einblicke in die verschiedenen Fächer und Schwerpunkte an der Berufsbildenden Höheren Schule Völkermarkts.

Für Eltern und Interessierte: Informationsabend um 18 Uhr!


Smartes Arbeiten: Neues Konzept kennenlernen

Besonderes Augenmerk wird in diesem Jahr auf das überarbeitete Schulkonzept gelegt. Künftig sollen Schüler/innen analog wie digital noch effizienter, auch kreativer arbeiten – nach eigenen Interessen, aber auch in Teams sowie fächerübergreifend.

Interessierte erhalten morgen alle wesentlichen Informationen zur Start-Up-Klasse sowie der Smart-Learning-Klasse, die im Herbst 2020 starten. Konkreter Unterricht erlebt werden kann zudem bei Schnuppertagen – mehr dazu hier.


Ebenfalls neu: Die Produkte der Junior Companies

Doch nicht nur das neue Konzept tritt vor den Vorhang, sondern auch erstmals gleich vier Junior Companies, die in diesem Schuljahr an der Praxis-HAK entstehen. Auf Instagram haben BellaRoba, Own Way, BodeNature und PureHarmony bereits erste Einblicke gewährt, morgen versuchen sie potenzielle Interessenten für ihre Produkte finden.

Mehr zu den Junior Companies finden Sie hier.

Am kommenden Mittwoch findet um 18 Uhr die diesjährige Infonight@Praxis-HAK statt. Dabei haben Interessierte – Eltern und Erziehungsberechtigte, aber auch Jugendliche selbst – die Gelegenheit, Völkermarkts Berufsbildende Höhere Schule hautnah zu erleben. Authentische Einblicke versprechen dabei besonders die Berichte aktueller Schüler/innen, die zu laufenden Projekten in den innovativen Ausbildungsschwerpunkten, aber auch zu Arbeiten aus den Bereichen Business Behaviour und Entrepreneurship Education Rede und Antwort stehen werden. Mit dabei ist ebenfalls die Junior Company Voilea.

Ein Highlight bildet zudem der Expertentalk, anlässlich dessen an diesem Abend Karl Schnögl, Geschäftsführer der Raiffeisenbank Eberndorf, und Bloggerin und „Webpunk“ Lydia Kulterer („We Go Wild“) an der Mettingerstraße gastieren. Sie beide sind in unterschiedlicher Form mit dem digitalen Umbruch konfrontiert und kennen die Anforderungen an die nächste Generation. Sie gelten damit als wichtige Wegweiser in die Zukunft – und sie sind mit der Praxis-HAK eng verbunden. Schnögl begleitet die 3AK als Klassenpate Richtung Matura und sieht darin auch für sein Unternehmen eine wesentliche Chance:

Unsere Welt ist heute im Wandel und die junge Generation ist Botschafter dieses Wandels. Das bringt für etablierte Unternehmen enorme Herausforderungen mit sich, bietet aber auch unglaubliche Chancen. Für uns ist es ein Gewinn, uns gezielt von jenen beraten und inspirieren zu lassen, denen die Zukunft gehört: den Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt.

– Karl Schnögl, Geschäftsführer der Raiffeisenbank Eberndorf

Kulterer wiederum kehrte im Vorjahr zehn Jahre nach der Matura an die Praxis-HAK zurück, um den Stein eines Blogprojekts der damaligen 3AK ins Rollen zu bringen. Sie selbst hat nach Studium und einer Tätigkeit für die Wirtschaftskammer in der heiß umkämpften Welt der Blogger, von der gerade Jugendliche träumen, international Fuß gefasst. Heute erreicht sie mit ihren Texten Hunderttausende Leser/innen.

Direktorin Michaela Graßler freut sich auf eine spannende Veranstaltung : „Unsere Gäste können einen Blick hinter die Kulissen des Schulbetriebs werfen und mit Vorbildern aus der Arbeitswelt diskutieren, wie die nächste Generation tatsächlich ‚zukunftsfit‘ werden kann.“


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Dass Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt immer wieder öffentlich mit Projekten, etwa in Zusammenarbeit mit Betrieben wie zuletzt mit den Völkermarkter Kulinarikwirten, für Aufsehen sorgen, ist kein Zufall. Völkermarkts Berufsbildende Höhere Schule versteht sich selbst als Motor für die Region und eröffnet ihren Absolvent/innen berufliche wie auch persönliche Perspektiven in ihrer Heimat. Wie sich dies im Ausbildungskonzept der Schule niederschlägt, ist ein zentrales Thema der Infonight@Praxis-HAK, die am 16. Jänner 2019 um 18 Uhr über die Bühne geht.

„Eltern, aber auch Jugendliche haben die Chance, die vielen Facetten unseres Schulalltags aus erster Hand kennenzulernen und sich so selbst ein Bild zu machen“, betont Direktorin Michaela Graßler. Doch neben Berichten von Schüler/innen kommen auch Expert/innen aus unterschiedlichen Branchen zu Wort. Sie diskutieren, wie sich Anforderungen an Jugendlichen, aber auch an die Schule gewandelt haben. Graßler: „Wir wollen regional initiativ sein, dabei aber globale Entwicklungen nicht außer Acht lassen. Unsere praxisnahe Ausbildung benötigt zeitgemäße Inhalte und Methoden, um tatsächlich auf die Welt vorzubereiten.“

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