Während in Kärnten nach heißen Septembertagen eine deutliche Abkühlung bevorsteht und für die Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt nach sieben Schultagen bereits der Alltag eingekehrt ist, genießen die angehenden Maturant/innen aus 5AK und 5BK momentan – nicht immer – die Sonne in Barcelona. Traditionell beginnen sie das finale Jahr mit einer großen Abschlussreise, die sie in die katalanische Metropole führt.

Begleitet von Prof. Judith Laschkolnig und Prof. Ulrike Messner-Lasnik senden sie den Daheimgebliebenen erste Grüße von den Hotspots der Stadt, etwa der Sagrada Família und dem Park Güell.

Weitere Schnappschüsse sowie ein ausführlicher Bericht werden heiß erwartet!

Ehe die Schüler/innen von 2AK und 2CK in der kommenden Woche in die Praxis starten, absolvierten sie die traditionell sportliche Sprachwoche in Leibnitz. Fünf intensive Tage lang arbeiteten sie begleitet von Prof. Verena Hornbogner, Prof. Theresia Müller-Tschischej und Prof. Martin Polanc nicht nur mit den Native Speakers Neil, James und Johnny an ihren Englischkenntnissen, sondern fanden auch Zeit für verschiedenste Aktivitäten in der Natur. Nach dem Besuch von Schloss Seggau am Mittwoch fand die Reise in der Schokoladenmanufaktur Zotter ihren Endpunkt.

Den Bericht zur Woche legte Prof. Verena Hornbogner standesgemäß auf Englisch vor:

Language and Sports Camp in Leibnitz

25th to 29th June 2018

The students of the 2AK and the 2CK enjoy English so much and cannot get enough of it, so they planned to spend five whole days with English lessons and all activities, whether sporty or teambuilding, with English as the sole way to communicate. There were three fantastic trainers for the students, Jonnie from Australia and Neil and James from the United Kingdom. In three groups with alternating topics and trainers, the students proved how capable they were of speaking and for some it helped to further lower their inhibitions.

Public speaking was practised by various presentations with widespread topics from serious ones like the Junior Companies to hilarious ones like ‘The History of the Garden Gnomes’. The trainers encouraged the students’ creativity when they composed their own tongue twisters. With the publishing of a newspaper, the students could show off their acquired article writing skills and the results were overwhelming. In the afternoons, there were sporty activities where the players had to prove their strategic skills and secure more ‘dragon eggs’ than the opposing team. The students showed their social skills by teaching one trainer beach volleyball and on the third day his skills almost reached mediocrity.

Another highlight were the ‘Leibnitz Globes’ where a highly professional jury of teachers and trainers had to face the almost impossible decision to determine the winning video of all seven brilliant nominations. On the challenge night, the architectural skills of the students could be admired, as they had to build the highest and most stable tower with only noodles and marshmallows. Other challenges included a human pyramid, singing a song or writing a love poem to the trainers.

“Roses are red, James likes blue,
We have never loved a person like you,
but I have to ask, do you love us too?
If not, then take my heart,
it is for you!” (J.S., 26.06.2018)

The programme for the students was varied and so a tour of castle Seggau was also held so that the cultural interests of the students and teachers were also met. The guides led through the castle in German and the students translated everything to the native speakers.

Of course, there were also free periods for the students to enjoy and grow as a group. Old friendships were strengthened, new friendships were formed. Different activities included going to the gym, playing cards, exchanging make-up tips, watching the world cup or just talking for hours about anything, everything and nothing.

The perfect finish for a sweet week was the visit to Zotter’s chocolate theatre. Sustainability and Fair Trade as their business philosophy and an idea that arose after bankruptcy showed the students of the business school what is possible with a good idea and a strong will. With the stomachs full of chocolate, the journey home was as quiet as could be, which was probably also the result of an eventful and exciting week.


Das überraschende Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Russland drückte in München nur bei den Einheimischen aufs Gemüt, die 3BK verbrachte in Begleitung von Klassenvorständin Prof. Felizitas Wedenig und Prof. Tanja Kramer in der bayrischen Metropole aufregende Tage – auch dank der südamerikanischen Fußballfans, die für deutlich bessere Stimmung sorgen sollten. Ein Rückblick:

Los ging die Reise am Montagmorgen am Klagenfurter Hauptbahnhof, kurz nach dem Mittagessen erreichte der Tross München und erkundete kurzerhand das Zentrum rund um den Marienplatz. Tags darauf ging es in die BMW-Welt nahe dem Olympiazentrum. „Es war wirklich spannend, die Entstehung eines Fahrzeugs vom ersten Handgriff bis zur Fertigstellung zu erleben – in rund vierzig Stunden“, so Nejra Ibrahimovic. Romantisches Highlight: Wenn Motor und Karosserie zusammenfinden, sprechen die Insider von der „Hochzeit“. Vom Bayrischen Motorenwerk war es dann inhaltlich nicht mehr weit zum Hofbräuhaus, um die Spezialitäten des Landes zu verinnerlichen.

Von den bayrischen Tradition ging es kurz darauf in die große Filmwelt in die Bavaria Filmstudios. Dort erkundeten die Schüler/innen auch die Originalkulissen der Erfolgstrilogie „Fack ju Göthe“. Peter Wukounig: „Wenn man die Kulissen einmal selbst sieht und ein wenig dahinterblicken kann, merkt man erst, wie viel größer im Film alles aussieht.“ „Beeindruckend war auch zu erfahren, dass für nur eine Minute Film oft ein ganzer Drehtag mit zwölf Stunden notwendig ist“, berichtet Katja Tscherteu, die in den Filmstudios ihren Geburtstag feierte. Angeregt von den Einblicken in die Filmgeschichte zog es abends einige ins Kino, ehe es zum gemeinsam Tagesausklang kam. Sedina Halilovic: „Beim Vorbeigehen an einer Bar sahen wir die tolle Stimmung, die Südamerikaner verbreiteten. Das hat auch uns noch einen schönen Abend beschert.“ Tags darauf ging es schließlich – mit Verspätung – wieder nachhause, am Münchner Hauptbahnhof wurde noch Filmstar Wilson Gonzalez Ochsenknecht gesichtet.

„Es waren schöne Tage, alle Erwartungen wurden erfüllt. Wir haben auch genug Zeit für uns als Gruppe gefunden.“

– Nejra Ibrahimovic und Peter Wukounig

Mit Prüfungsschluss ist für die Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt keineswegs die Zeit für Langeweile ausgebrochen. Nach Beach Royal reloaded, dem sportlichen Startschuss für den Sommer, sind zahlreiche Jugendliche in ihre Praktika gestartet, die Mitglieder der 4AK befinden sich dank des verkürzten Schuljahres in der Business-Klasse bereits seit Anfang Juni mitten in der Arbeitswelt – viele von ihnen verstreut über Europa.

Von jenen Schüler/innen, die noch nicht ins Erwerbsleben hineinschnuppern, nutzen viele die verbleibende Zeit bis zu den Sommerferien für Exkursionen. Die 3AK ist bereits mit zahlreichen Eindrücken im Gepäck aus Barcelona zurückgekehrt, andere sind mit Montag gestartet. Die ersten Schnappschüsse finden sich in den sozialen Netzwerken, auf Instagram ebenso wie auf Facebook.

2AK und 2CK arbeiten seit gestern begleitet von Prof. Verena Hornbogner, Prof. Theresia Müller-Tschischej und Prof. Martin Polanc im steirischen Leibnitz an ihren Englischkenntnissen, wie erste Bilder mit den Native Speakers Neil, James und Johnny zeigen:

Die 3BK ist dagegen per Zug Richtung München aufgebrochen und erkundet gemeinsam mit Klassenvorständin Prof. Felizitas Wedenig und Prof. Tanja Kramer die bayrische Metropole:

Die 3BK erkundet #München. Weitere Bilder auf Facebook. #praxishak #hakvk #ontour

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Während die Mitschüler/innen nach heißen Tagen um Beach Royal reloaded zittern mussten, genoss die 3AK in Begleitung von Klassenvorständin Prof. Margit Ragger und Prof. Theresia Müller-Tschischej in dieser Woche die Sonne auf der iberischen Halbinsel. So erkundete die Gruppe die katalanische Metropole Barcelona und ließ es sich abschließend auch nicht nehmen, ins Mittelmeer einzutauchen. „Strand und Meer waren nach den intensiven Tagen in der Stadt der perfekte Ausklang“, blicken Anna-Maria Gaggl und Melisa Malovčić auf die Reise zurück.

Gestartet wurde sie bereits in der Nacht auf Montag mit der Fahrt nach Venedig, von wo aus es per Flugzeug nach Spanien ging. Nach dem Bezug der Quartiere in Calella, einer schönen Kleinstadt unweit der Metropole, ging es für die Schüler/innen erstmals ans Meer, in den Tagen darauf wurde die Großstadt erkundet. Dabei konnten sowohl die historische Architektur als auch die mediterrane Natur erlebt werden. Tamara Dobrounig und Johannes Hobel sind sich einig: „Der Park Güell war eine Erfahrung wert. Auch der Ausblick über die Stadt war ein tolles Erlebnis.“ Timo Marko wiederum genoss die Größe der Sagrada Familia, die von Antoni Gaudí geplant wurde und nach dem Baubeginn 1882 im Jahr 2026 endgültig fertiggestellt werden soll. „Besonders schön war es, an den Abenden einmal etwas mehr Zeit zusammen zu finden“, erinnert sich David Krassnig an sein persönliches Highlight.

Noch vor der Heimreise übermittelte Prof. Müller-Tschischej ein erstes Feedback: „Eine solche Reise ist eine tolle Gelegenheit, um als Gruppe zusammenzuwachsen. Wir haben die gemeinsamen Tage sehr genossen.“

Weitere Bilder lieferte die 3AK laufend auf Facebook:

Die Slowenischschüler/innen der zweiten und vierten Klassen wünschten sich für das Schuljahr 2017/18 einen Ausflug nach Slowenien. Nach kurzer Überlegung war die Entscheidung aufgrund der schönen Burg, der Insel mit der Kirche Mariä Himmelfahrt und der berühmt-berüchtigten Cremeschnitten auf Bled gefallen.

Am 23. Mai ging die Reise nach Slowenien um acht Uhr los. Der erste Halt war die Burg, welche den Schriftquellen nach einer der ältesten Burgen Sloweniens ist. Das perfekte Wetter und die einzigartige Aussicht von der Burg auf den Bleder See, die Karawanken und die Julischen Alpen luden zum Fotografieren ein. Die Gruppe besuchte das Burgmuseum, zudem fand eine Burgvorstellung nach alter Tradition in historischen Kostümen statt.

Danach ging es zu Fuß den 130 Meter hohen Burgfelsen runter zum See und weiter zur Anlegestelle der Pletnas (traditionelles Holzruderboot) nach Mlino. Von dort gab es eine gemächliche Bootsfahrt auf die Insel. Nach einem Inselrundgang und der Besichtigung der Kirche mit dem Glockenturm ging es wieder zurück nach Mlino.

Und was vor der Rückkehr nach Völkermarkt nicht fehlen durfte: Es mussten natürlich noch die Cremeschnitten verkostet werden, die zugleich den krönenden Abschluss der Reise darstellten.


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Die Schüler/innen der 4BK konnten sich bei einem Besuch des Fertigteilhausproduzenten Griffnerhaus von dessen nachhaltiger und ökologischer Bauweise überzeugen. Unter dem Leitspruch „Daheim sein ist alles“ werden am Standort Griffen durchschnittlich einhundert Häuser jährlich gefertigt. Bis auf den Rohstoff Kork bezieht das Unternehmen sämtliche Materialien für den Holzbau aus Österreich.

Die Jugendlichen erfuhren aus kundigem Munde auch, welche Erwartungen in die Mitarbeiter/innen gesetzt wird. Eigentümer und Geschäftsführer Georg C. Niedersüß betonte die Bedeutung einer guten Ausbildung und das Vorweisen von guten Zeugnissen bei Bewerbungen. Geboten werde dafür beste Betreuung, gehöre es doch zur Unternehmensphilosophie, die rund einhundert Mitarbeiter als „Familie“ zu betrachten.

Daniela Maierhofer, zuständig für Human Ressources informierte über Mitarbeitermotivation, zu der unter anderem eine flache Hierarchie, individuelle Weiterbildungen und freies und selbständiges Arbeiten gehört. „Die Mitarbeiter sind das Herz des Unternehmens und bilden die Grundlage des Erfolges“, so Maierhofer.

Internationale Perspektiven und Chancen für die nächste Generation

Hauptzielmärkte für diese Qualitätshäuser sind die Großräume Wien, Graz, Linz und Salzburg. Beim Besuch in den Musterhäusern an zahlreichen Standorten in Österreich sowie in Italien, Deutschland, Schweiz und in Tschechien kann der Kunde das Wohngefühl und das Raumklima spüren.

Das Unternehmen engagiert sich auch in der Lehrlingsausbildung. Es werden derzeit sechs Lehrlinge in den Lehrberufen Fertigteilhausbauer/in, Zimmereitechniker/in, Technische/r Zeicher/in und Bürokaufmann/Bürokauffrau ausgebildet. Auch die Lehre mit Matura bzw. eine Lehre nach der Matura ist möglich. Es sind zudem Ferialpraktikanten sowie Pflichtpraktikanten in den Bereichen BWL, Marketing und Finanzwirtschaft willkommen, die eine aussagekräftige Bewerbung an Maierhofer übermitteln.

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Blick hinter die Kulissen

Gezeigt wurde den Schüler/innen die Lagerhalle, in der große Mengen an Rohstoffen für die Produktion bereitliegen. Viele Produkte sind lagernd, Fenster beispielsweise werden just in time geliefert. Insgesamt arbeiten 150 Lieferanten mit dem Unternehmen zusammen, wobei die terminliche Einhaltung besonders wichtig ist. Ein Hauptspediteur beliefert die Baustellen, an denen in ca. zwei Wochen das Haus aufgebaut wird.

Der Bereich Marketing/Vertrieb nimmt einen besonderen Stellenwert ein. Viele Maßnahmen zur Kundengewinnung und -betreuung werden umgesetzt, u.a. das Online-Marketing, Events, Projekte, Katalogerstellung, Bauherren-Info-Abende, Open-House-Feste, Messen, Interessentenbetreuung und andere. Das Managementsystem CRM und der Social-Media-Auftritt sollen zur Image- und Kundenpflege sowie zur Kundengewinnung beitragen.

Prof. Judith Laschkolnig, die die Gruppe begleitet hat, resümiert den intensiven Vormittag: „Wir bedanken uns für die interessante Führung durch die Lager- und Produktionshalle und für die umfassenden betriebswirtschaftlichen Informationen. Wir wurden davon überzeugt, dass wirtschaftliches Know-How und die professionelle Bearbeitung eines Nischenmarktes durch ein hochqualitatives Produkt den Erfolg eines Unternehmens ausmachen.“

Frei nach dem Motto „Gemeinsam für unsere Region“ führten die Schüler/innen der 3BK von Mittwoch, den 25. April, bis Freitag, den 27. April, im Rahmen des Ausbildungsschwerpunktes Marketing, Tourismus und Eventmanagement betreut von Prof. Heike Straßer ein Projekt durch. Als Auftraggeber fungierte Mag. Daniel Orasche von der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten, der das Vorhaben unter dem Titel „Radwegoptimierung aus Jugendsicht“ initiierte hatte.

Aufgeteilt in drei Gruppen erkundeten die Jugendlichen mit den Rädern des Radverleihes „Bike for you“ die Region und unterzogen sie dabei einer kritischen Prüfung – angefangen von der Beschilderung der verschiedenen Radwege bis hin zu Verpflegungsmöglichkeiten auf der Strecke. Dafür wurde nach jeder Radtour zudem von den Schüler/innen des BORG Eisenerz Evaluationsbögen ausgefüllt, mit den Erkenntnissen konnte dann exakt festgestellt werden, auf welcher Strecke die Beschilderung gut und auf welcher Strecke die Beschilderung unzureichend war.

Die Schüler/innen der 3BK werden damit zu aktiven Mitgestaltern ihrer Heimat: Diese Umfrage wird ausgewertet und in weiterer Folge an die jeweiligen Gemeinden weitergeleitet, um eine durchgehende Beschilderung der Radwege und bessere Fahrbahnbedingungen zu garantieren. „Wir hoffen nun, dass die Gemeinden die von uns entdeckten Mankos beheben können und wir so gemeinsam die Radstrecken verbessern.“

Das Fazit zum dreitägigen Radtrip, an dem Sedina Halilovic, Nejra Ibrahimovic, Nadine Kulmesch, Nina Lube, Katja Tscherteu und Hanna Visotschnig teilgenommen haben, fällt daher durchwegs positiv aus: „Das Projekt war ein voller Erfolg, bei sehr guten Wetterbedingungen und mit top ausgestatteten Rädern des Radverleihes konnten wir unsere Mission, die sich nicht nur auf das Erkunden der lokalen Radnetze beschränkte, gut erfüllen. Jetzt können wir der Region ein kritisches, aber sehr wertvolles Feedback geben.“

Text: Nina Lube (3BK)

Mitte April verbrachten die Schüler/innen der 2BK mit ihrer Klassenvorständin Prof. Maria Mrčela und Prof. Gabriela Wertjanz drei Tage in der Stadt Salzburg, deren Name vom Salz kommt, das diese Stadt reich gemacht hatte.

Obwohl die Mozartstadt nur etwas mehr als 150.000 Einwohner zählt, wurde im abgelaufenen Kalenderjahr die Drei-Millionen-Marke bei Nächtigungen überschritten. Davon konnten sich auch die Jugendlichen des zweiten Jahrgangs überzeugen, wimmelte es doch bereits in der Vorsaison nur so von Reiseführern mit bunten Regenschirmen, die an allen Ecken und Enden der Salzachstadt ihre Schäfchen sammelten und in diversen Sprachen Informationen zu Geschichte und Kultur absonderten.

Ein Mix aus Betriebsbesichtigungen und kulturellen Sehenswürdigkeiten stand am Programm und konnte bei bestem Frühsommerwetter absolviert werden. Die interessierten Jugendlichen schauten hinter die Kulissen des Salzburger Flughafens, machten eine Führung in der Stiegl-Brauwelt mit und durchstreiften mit einer Fremdenführerin die gesamte – auch als deutsches Rom bezeichnete – Stadt. Außerdem wurde das absolute Wahrzeichen – die Festung Hohensalzburg – bezwungen, die gleichzeitig einen traumhaften Ausblick auf das unter ihr liegende barocke Ensemble lieferte.

Was man sich über Salzburg merken sollte, weil es die Stadt geprägt hat und noch immer prägt, soll hier nicht verschwiegen werden: die katholische Kirche, Mozart und Red Bull!

Das neue Semester startete für die 2AK mit einer Exkursion an die Mur. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt ging es ins Univiertel von Graz, um einen Vorgeschmack auf das spätere Studentenleben zu erhalten. Ziel des Tages war jedoch das Kaufhaus Kastner & Öhler in der Innenstadt der steirischen Metropole, in der Annemarie Haindl, Assistentin der Geschäftsleitung, mit intensiven Einblicken aufwarten sollte.

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Kastner & Öhler ist eine österreichische Kaufhauskette, die mittlerweile in der fünften Generation geführt wird. Spannend war für die Jugendlichen, dass das Stammhaus von Kastner & Öhler in der Innenstadt in Graz durch Zufall entstanden ist: 1883 versäumte Karl Kastner in Graz schlicht und einfach den Anschlusszug und fand in der Innenstadt in Graz ein freies Geschäftslokal, das er anmietete. „Frau Haindl veranschaulichte uns die Entwicklungsschritte vom kleinen Laden zur heutigen imposanten Zentrale sehr deutlich“, so Begleiterin Prof. Theresia Müller-Tschischej.

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Die Schüler/innen erkannten dabei deutlich, was eine erfolgreiche Unternehmerin bzw. einen erfolgreichen Unternehmer ausmacht: eine Vision zu haben und über den Tellerrand hinauszublicken, um Trends rechtzeitig zu erkennen. So war Kastner & Öhler in Europa ein Pionier dabei, Fixpreise einzuführen, um den Versandhandel ins Leben rufen zu können. Auch hatte das Unternehmen – heute schwer vorstellbar, da dies in jedem mehrgeschossigen Geschäft Standard ist – die erste Rolltreppe in Betrieb genommen.

Müller: „Es wurde klar, dass es ­wichtig ist, immer vorausschauend zu handeln, um immer dem Mitbewerber einen Schritt voraus zu sein.“ Damit dies möglich ist, wird laufend der Markt, das Verhalten der Konsumenten und der Mitbewerber beobachtet, zudem werden zahlreiche Messen besucht, um rechtzeitig richtige strategische Entscheidungen zu fällen bzw. Strategien anzupassen. „Die Jugendlichen verstanden damit, dass die Marktforschung die Basis für das Schnüren eines optimalen Marketing-Mixes ist.“

Neu für die Jugendlichen waren Begriffe im Modehandel wie „first mover“. Das sind jene modeaffinen Kund/innen, die ganz zu Beginn der Saison die neuesten Trends verfolgen, oder die – tatsächlich branchenüblichen – Begriffe „Renner“ und „Penner“. Während die Renner, die sogenannten Verkaufshits, erst zu Saisonende abverkauft werden, werden die sogenannten Penner schon während der Saison als Schnäppchen angepriesen.

Müller: „Damit wurde klar, dass im Rahmen des Marketings laufend produktpolitische Maßnahmen kombiniert mit den dementsprechenden preis- und kommunikationspolitischen Entscheidungen getroffen werden, um ein Geschäftsjahr erfolgreich abschließen zu können.“