Prok. Reinhold Weinländer, Leiter Privatkunden und ausgewiesener Wertpapier-Experte am Standort Wolfsberg der Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal persönlich, hat mit den Schüler/innen der 4CK die Welt der Wertpapiere und Finanzmärkte theoretisch erkundet und aktuelle Tendenzen analysiert. Thematisiert wurden sowohl Grundbegriffe der Veranlagung als auch die Anlagekategorien Anleihen, Aktien, Fonds bis hin zu Zertifikaten.

Die Schülergruppe zeigte reges Interesse an den Ausführungen Weinländers und so wurde weiterführend diskutiert, wie sich die Welt der Finanzmärkte in den letzten ein, zwei Jahrzehnten gewandelt hat und wie damit einhergehend mögliche aktuelle Anlagestrategien aussehen (können).

Den Abschluss des fast zweistündigen – aber total kurzweiligen – Vortrags bildete einerseits eine offene Fragerunde und anderseits kam es noch zu einer Sachpreis-Verlosung. Hierbei konnte der Schüler Max Stocker durch besonders gute Aufmerksamkeit brillieren und sich das gesponserte Bluetooth-Headset als Hauptgewinn sichern.

Dietmar Ruhdorfer, Verkaufsleiter der Donau Versicherung und Vanessa Karisch, Absolventin der Praxis-HAK Völkermarkt, Mitarbeiterin im Außendienst in Völkermarkt informierten die Schülerinnen und Schüler der 4AK über Karrieremöglichkeiten in einer Versicherung.

Gertrud Drobesch | Foto: Klaus Vhynalek

Gertrud Drobesch, ebenfalls Absolventin unserer Schule, Mitglied des erweiterten Vorstandes und Leiterin der Personalabteilung der Donau Versicherung in Wien, hat es bereits bewiesen.

„Türklinken-Putzer-Dienst“ beim genervten Kunden?

Mit dieser Frage wurden die beiden Gäste in der 4AK begrüßt.

Diese Frage wurde mit einem eindeutigen Nein beantwortet. Vanessa hat durch ihr zweimonatiges Praktikum, das sie im vierten Jahrgang in der Praxis-HAK zu absolvieren hatte, die spannende Welt der Versicherung kennen- und lieben gelernt. Dieses Praktikum wurde auch damals durch Hofrat Mag. Klaus-Peter Haberl, jetzt Leiter des Pädagogischen Dienstes der Bildungsdirektion Kärnten, und Theresia Müller als Praxis-Koordinatorin zur Sicherung der Ausbildungsqualität hinterfragt, mit sehr erfreulichen Ergebnissen. Mag. Andreas Schaller, Bestandsmanager der Donau Versicherung, lobte nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern zeigte auch die möglichen beruflichen Perspektiven in ihrem Unternehmen auf. Diese Chance hat Vanessa Karisch wahrgenommen.

Karisch_Haberl Donau_August2017

Unmittelbar nach der Matura hat sie sich bei der Donau Versicherung beworben und wurde als Mitarbeiterin im Außendienst sofort aufgenommen. In den ersten sechs Monaten hat Vanessa die Grundausbildung durch den Besuch zahlreicher Seminare in ganz Österreich absolviert. In diesen Seminaren wurden alle Versicherungsarten im Detail aufbereitet und zusätzlich wurde sie auf das Führen von Kundengesprächen gezielt vorbereitet. In einem Verkaufscheck, einem simulierten Verkaufsgespräch, das sie mit Bravour bestanden hat, war sie bereit, Kunden zu beraten und hat begonnen ihren eigenen Kundenstock aufzubauen. Im Fokus des Kundengespräches steht jedoch nicht der Hochdruckverkauf von Produkten, damit gab sie auch eine Antwort auf die anfänglich gestellte Frage in Richtung „Türklinken-Putzer“, sondern die Kundin und der Kunde mit all ihren/seinen Bedürfnissen. Dieser Vertrauensaufbau, dieses Gefühl den Menschen in allen Lebenslagen zu begleiten, zu beraten, Sicherheit zu geben, das macht diese Arbeit so schön und wertvoll.

Vanessa hat jedoch noch viele weitere berufliche Ziele. Sie wird in einem Jahr die BÖV-Prüfung (Bildungsakademie der Österreichischen Versicherungswirtschaft) ablegen und möchte dann berufsbegleitend das Bachelor-/Masterstudium an der Karl-Franzens-Universität in Graz im Bereich Versicherungskauffrau bzw. Finanzdienstleister absolvieren.

Ein spannender Weg liegt noch vor ihr – eine Versicherung und somit ein Arbeitgeber mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir freuen uns schon auf nächsten Besuch Vanessas zum Thema „Umgang mit Risiken von Jugendlichen“.

Die Infonight@Praxis-HAK am vergangenen Mittwoch lockte zahlreiche Besucher in die Wirtschaftsakademie im Süden Kärntens. Jugendliche, Erziehungsberechtigte und Interessierte warfen einen Blick hinter die Kulissen der Praxis-HAK Völkermarkt und lernten Facetten der verschiedenen Ausbildungswege aus erster Hand kennen. Besondere Aufmerksamkeit erhielt jedoch der Expertentalk, bei dem die Unternehmerin Beatrix Stornig, Bezirksvorsitzende der Initiative Frau in der Wirtschaft der Wirtschaftskammer Kärnten, und Martin Unterberger, Vertriebsleiter bei Kapsch BusinessCom, über die veränderten Anforderungen der Arbeitswelt sprachen.

Neue Vorstellungen von der Wirtschaft

„Dass die Ideen und Bedürfnisse der Wirtschaft im Bildungssystem stärker berücksichtigt werden, wird immer wieder gefordert, aber selten gelebt. Das ist hier anders“, lobte Stornig, die auch auf veränderte Handelsbedingungen hinwies. „Die verschiedenen Statistiken zeigen die immer weiter wachsende Bedeutung von Exporten und vom grenzüberschreitenden Wirtschaften. Dafür ist auch eine adäquate Ausbildung notwendig.“

Sie selbst gastierte im Herbst mit einem Projekt an der Schule, um den Jugendlichen das Unternehmertum näherzubringen. Festgefahrene Vorstellungen sollen überwunden werden. „Das Bild vom reichen, alten Chef, der für sich arbeiten lässt, ist nicht mehr zeitgemäß. Wir wollen Erfolgsgeschichten weitergeben und junge Leute ermutigen.“

Unterberger als Vertreter der IT-Branche sprach über die Folgen der digitalen Transformation. „Natürlich verschwinden Jobs und es gibt Verlierer. Genauso eröffnen sich aber neue Chancen.“ Vom neuen Ausbildungskonzept der Praxis-HAK mit Start-Up- und Smart-Learning-Klasse zeigte er sich beeindruckt. „Es nimmt viele Dinge auf, die von führenden Unternehmen gelebt werden, etwa das 4K-Modell. Kommunikation, Kollaboration und ein erfolgreiches Wissensmanagement sind heute zentrale Bausteine für den Erfolg.“

„Es nimmt viele Dinge auf, die von führenden Unternehmen gelebt werden, etwa das 4K-Modell. Kommunikation, Kollaboration und ein erfolgreiches Wissensmanagement sind heute zentrale Bausteine für den Erfolg.“

– IT-Experte Martin Unterberger über das neue Schulkonzept

Hervorgestrichen wurde in dem Zusammenhang auch das breite Anforderungsprofil, das aktuell gesucht wird. „IT-affine Menschen sind natürlich gefragt, aber vor allem auch gepaart mit Wirtschaftskompetenz.“ Selbst auf Hardware- und Softwarelösungen spezialisierte Unternehmen haben in diesem Kontext zuletzt einen raschen Wandel erlebt. „Die klassischen IT-Nerds, die im Keller programmieren, gibt es nicht mehr. Ein selbstbewusstes Auftreten und soziale Fähigkeiten sind heute in gleichem Maß nötig.“ Nachsatz: „Das Konzept der Praxis-HAK geht hier auf verschiedenen Ebenen in die absolut richtige Richtung.“

Nicht nur der Gewinn zählt

Beide Experten betonten, dass die Zeit der reinen Gewinnorientierung vorbei sei, auch aufgrund öffentlicher Diskussionen um Nachhaltigkeit und Klimaschutz, die gerade von jungen Menschen forciert werden. Darauf reagieren an der Praxis-HAK nicht nur die vier Junior Companies, sondern auch neue Schwerpunktsetzungen in den wirtschaftlichen Fächern.

„Es geht immer stärker darum, Jugendliche dabei zu unterstützen, zu Intrapreneuren zu werden. Im Vordergrund steht die Vermittlung von Haltungen, der Bereitschaft, Veränderungsprozesse mitzudenken, aktiv mitzugestalten und selbst Verantwortung zu übernehmen“, erläuterte Prof. Theresia Müller-Tschischej als Vertreterin der Schule.

Da unsere beiden Schülerinnen Anna-Sophie Diederich (5AK) und Christina Schorli (4CK) aufgrund schulischer Verpflichtungen am diesjährigen Empfang für Auslandspraktikant/innen durch den Bildungsreferenten und Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser im Konzerthaus Klagenfurt nicht teilnehmen konnten, bekamen sie gestern Abend im Rahmen der Infonight ihre Ehrenkunden zum erfolgreich abgeschlossenen Auslandspraktikum überreicht.

Anna-Sophie Diederich berichtete auch über ihren Aufenthalt, die wertvollen Erfahrungen, die sie in Cork gemacht hat und über die persönliche Entwicklung während und nach dem Praktikum.

Auch heuer: Den Mutigen gehört die Welt

Auch diesen Sommer werden sich zehn unserer Schüler/innen auf den Weg ins Ausland begeben. Aufgrund der tollen Arbeit, die unsere Schüler/innen in den letzten Jahren im Ausland geleistet haben, konnten wir auch dieses Jahr viele Schüler/innen in unseren Partnerunternehmen Irland und Slowenien unterbringen. Die Unternehmen freuen sich immer, wenn sie Schüler/innen der Praxis-HAK aufnehmen und ihnen einen Einblick in die Arbeitswelt ermöglichen können. Vor allem die Schüler/innen der Business-Klassen entscheiden sich aufgrund des verkürzten Schuljahres im vierten Jahrgang oft für ein zweimonatiges Auslandspraktikum, um ihre Berufschancen am Arbeitsmarkt zu verbessern. 

Im Sommer 2020 werden die Schüler/innen Johanna Huber, Johanna Krainz, Stephan Schmuck, Josef Pinter, Anna Lobnig, Diana Čaušević aus der 4AK, wie auch Lena Werkl, Ramona Jann, Michelle Poličar und Peter Skuk aus der 3AK den Schritt ins Ausland wagen.

Die Weihnachtsfeiertage sorgen nicht nur für einige Tage Abstand vom Schulalltag, auch die Mitglieder und Betreuerinnen der vier Junior Companies der Praxis-HAK Völkermarkt können aktuell ein wenig durchschnaufen und ein erstes Resümee ziehen.

Nicht nur die Jugendlichen der 2AK versuchen sich am freien Markt, sieben Schüler/innen der 4AK haben mit BodyNature und PureHarmony zwei Unternehmen gegründet, die sich voll und ganz der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Wie die ersten Auftritte gelaufen sind und was die Teams im Jahr 2020 vorhaben – das lesen Sie hier:


BodyNature: So kann’s weitergehen!

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu und wir, die BodyNature Junior Company, sind mit den erbrachten Leistungen und den bisherigen Verkäufen unserer Produkte durchaus zufrieden.

Zu Beginn stiegen wir unvoreingenommen in unser Maturaprojekt ein, da wir nicht damit gerechnet haben, dass es im Endeffekt so positiv verläuft und von unseren potenziellen Kunden und Kundinnen angenommen wird.

Wir haben bis zum jetzigen Zeitpunkt wirklich tolle, positive und überraschende Rückmeldungen erhalten, was vorerst niemand gedacht hätte. Die Märkte, der Elternsprechtag, der Tag der offenen Tür und die Privatverkäufe verliefen so gut, dass wir schon mehrmals nachproduzieren mussten.

Das Klima im Maturaprojektteam ist einwandfrei. Die Aufgaben werden im Gesamten von uns allen erledigt und gerecht aufgeteilt. Natürlich gibt es Meinungsverschiedenheiten, jedoch sind diese nur vorübergehend und schnell aufgehoben. Wir unterscheiden uns von anderen Teams, da wir einen wirklich tollen Zusammenhalt haben und auch sehr gute Freundinnen sind.

Für das Jahr 2020 haben wir uns einige Ziele gesetzt. Zum Beispiel, dass wir einen erfolgreichen Junior-Wettbewerb absolvieren und unser Engagement für die Junior Company beibehalten. Zudem wollen wir weiterhin ein harmonisches Arbeitsklima bewahren und unsere Kund/innen stets zufriedenstellen und auf deren Bedürfnisse eingehen. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch daran, unsere Firma nicht nur im Social-Media-Bereich zu bewerben, sondern auch viel durch Mundpropaganda unserer Konsumenten.  

Um die Gelegenheit anerkennend zu nützen, wollen wir im Namen der BodyNature Junior Company ein großes Dankeschönfür die zahlreiche Unterstützung aussprechen!

Wir wünschen euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest, schöne Feiertage und ein erfolgreiches, schönes neues Jahr 2020!

Eure BodyNature Junior Company


PureHarmony: Viel Umsatz – und noch mehr Freude an der Arbeit

Bis jetzt verliefen unsere Verkaufsauftritte erfolgreich, sei es am Tag der offenen Tür, am Elternsprechtag oder beim Weihnachtszauber am Klopeiner See, der am 14. und 21. Dezember 2019 stattgefunden hat. Mit unseren einzigartigen Duftkissen konnten wir viele Kund/innen überzeugen und ihnen einen zauberhaften Duft schenken.

Unsere interne Aufgabenverteilung klappt hervorragend, denn jeder ist für eine Abteilung verantwortlich. Wir versuchen unsere Aufgaben so gut wie möglich zu verteilen, sodass nicht ein Einziger für etwas zuständig ist. Mit viel Liebe und mit natürlichen Düften verarbeiten wir unsere Stoffe zu etwas ganz Besonderem. Uns ist es wichtig, gemeinsam Entscheidungen zu treffen, in unserem Team voneinander zu lernen und uns gegenseitig zu stärken. Teamarbeit ist für uns sehr wichtig, denn in einem Team hat man oft mehr Spaß an der Arbeit und ist motivierter.

Unsere Ziele für das neue Jahr 2020 sind zum Beispiel die Steigerung des Umsatzes, mehr auf die Bedürfnisse der Kund/innen einzugehen und unsere Duftkissen mit neuen Farben und Designs zu gestalten. Bis jetzt sind unsere Kund/innen mit unseren Duftkissen aus Lavendel, Rosenblüten und der Zirbe sehr zufrieden. Auch wir als Team sind sehr glücklich mit unseren bisherigen Vekaufserfolgen und hoffen, dass wir im neuen Jahr unsere Ziele erreichen können und weiterhin erfolgreich bleiben.

Wir wünschen Euch allen frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und vor allem erholsame und duftende Ferien!

Euer Team von PureHarmony

Gerhard Taupe, diplomierter Finanzberater und Leiter der Lebens.Bank der Raiffeisenbank Eberndorf, bestätigte den Jugendlichen der 4AK eine in vielen Zeitungen getätigte Aussage: „Sparbuch-Sparer verlieren Geld”.

Wie kann es sein, dass, wenn ich heute 100.000 Euro auf mein Sparbuch lege, dass ich Geld verliere, obwohl ich immer, egal wann ich es abhebe, 100.000 Euro von meiner Bank ausbezahlt bekomme? Den Schüler/innen der Patenklasse wurde rasch klar, dass es um die Kaufkraft des Geldes geht. Da der Zinsertrag die Inflation nicht mehr ausgleicht, verliert das Sparguthaben an Wert und man kann somit um 100.000 Euro Jahr für Jahr weniger kaufen.

Warum jedoch viele Sparer sich nicht nach Veranlagungsalternativen umsehen, hängt einerseits von der Mentalität des Menschen ab, aber andererseits auch von den mangelnden Kenntnissen über alternative Veranlagungsformen. Gerade dieses Wissen den Jugendlichen zu vermitteln, ist eine wichtige Aufgabe der kaufmännischen Schule, um junge Menschen fit in finanziellen Dingen zu machen. Wenn sie über ausreichend Wissen verfügen wie eine Anleihe, eine Aktie, ein Fonds und viele andere Veranlagungen funktionieren, welche Risiken und Chancen diese haben, wenn sie über den Tellerrand blicken, sich mit wirtschaftlichen Entwicklungen, Problemen und möglichen Problemlösungen auseinander setzen, damit dann auch Megatrends wahrnehmen, wird es ihnen auch gelingen langfristig gesehen einen guten Vermögensaufbau zu schaffen.

Taupe zeigte, dass er in Kundengesprächen zuerst ein Investmentprofil anlegt, wobei zuerst die finanziellen Verhältnisse, dann die Risikobereitschaft und der Veranlagungshorizont des jeweiligen Kunden hinterfragt wird. Der Kundenberater ist dann auch an die aus diesen Gesprächen erarbeiteten Profilen in seinen Beratungen gebunden. Weist somit ein Kunde ein Investmentprofil 1 auf, dann sollte das Portfolio zu 65% diverse Sparformen aufweisen und nur zu 35% Anleihen, allerdings von guten Emittenten. Weicht ein Kunde auf seinen eigenen Wunsch von diesem Investmentprofil ab, dann tätigt er sogenannte beratungsfreie Geschäfte.

Durch das Konzept der Wertpapierberatung der Raiffeisenbank Eberndorf wurde den Jugendlichen klar, dass es dabei nicht nur um die Erfüllung der Auflagen, die die Finanzmarktaufsicht der Banken vorschreibt, handelt, sondern dass es um den Schutz der Kunden der Bank geht. Der Kunde sollte nicht, bezogen auf seine finanzielle Situation, zu hohe Risiken eingehen, um kurzfristig Gewinne zu erzielen, sondern er sollte durch eine gute Beratung ein langfristig zufriedener Kunde der Bank sein.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Schüler/innen der 4AK einen Einblick in die Vielfalt der Veranlagungsmöglichkeiten aus der Praxis erhalten und erkannt haben, dass langfristig gesehen eine gesunde Mischung ihres Vermögens in ihrem weiteren Leben dazu beitragen kann, dass die Kaufkraft ihres Geldes erhalten bleibt. Sie werden durch Wissen fähig sein, ihr Vermögen selbst, sicherlich zum Teil mit Hilfe von guten Beratern, erfolgreich zu managen und damit bewusst Risiken und Chancen abwägen.

Schule als Motor für die Region: Mit einem besonderen Maturaprojekt können Schülerinnen der 4AK im Ausbildungsschwerpunkt Marketing, Tourismus und Event aufwarten: Sofie Haslacher, Selina Janesch, Johanna Krainz, Johanna Huber und Anja Konatschnig laden am 14. und 21. Dezember zum Weihnachtszauber an den Klopeiner See.

Das Projektteam, das von Prof. Theresia Müller-Tschischej betreut wird, darf sich bereits jetzt über besondere Resonanz freuen, die Veranstaltung hat offensichtlich einen Nerv getroffen: In den sozialen Netzwerken wurden gemäß offiziellen Statistiken schon über 30.000 (!) Menschen erreicht. Auch Robert Karlhofer, Geschäftsführer der Tourismusregion Klopeiner See – Südkärnten, unterstützt das Team als Projektpartner:

Ein junges Projektteam organisiert den Weihnachtszauber am Klopeiner See. 🙌💪14. Dezember21. DezemberBravo 👏👏👏

Gepostet von Robert Karlhofer am Mittwoch, 20. November 2019

Lesen Sie nachfolgend die Einladung der Projektgruppe:

Das Maturaprojektteam der Praxis-HAK Völkermarkt lädt Sie recht herzlich dazu ein, den ersten Weihnachtsmarkt direkt am Klopeiner See am 14. und 21. Dezember 2019 ab 16 Uhr zu besuchen und sich gemeinsam mit Ihren Familien und Ihren Freunden auf die besinnliche Zeit einzustimmen. Dieser findet im Zentrum bei der Westuferstraße/Seenweg statt.

Sie erwartet unter anderem regionale Kulinarik, musikalische Unterhaltung und für die Kleinen gibt es ein breit gefächertes Kinderprogramm.

Für nähere Informationen besuchen sie uns auf Instagram unter @weihnachtszauber_klopeinersee oder Facebook unter Weihnachtszauber am Klopeiner See.

Humorvoll und mit viel Temperament gab Modeltrainerin Edith Reitzl den Schüler/innen des zweiten Jahrgangs wichtige Tipps für das richtige Benehmen im Geschäftsleben.

In vielen anschaulichen Beispielen und mit praktischen Übungen wurden wichtige Regeln für den richtigen Händedruck, das passendes Outfit im Bewerbungsgespräch, das richtige Verhalten bei einem Geschäftsessen und zahlreiche andere Themen behandelt.

In einem zweistündigen Workshop trainierten die Jugendlichen Verhaltensweisen, die besonders im Bewerbungsgespräch oder in wichtigen beruflichen Situationen zum Erfolgskriterium zählen. Reitzl betonte die Bedeutung zeitgemäßer Umgangsformen, die den Selbstwert Jugendlicher stärken. Dieser verschaffe ihnen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Eintritt ins Berufsleben.

Reitzl wusste zu überzeugen: In wenigen Augenblicken bildet man sich eine Meinung über einen Menschen. Es gibt daher keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Besonders verdeutlicht hat die Persönlichkeitstrainerin die Anwendung einer professionellen Sprache und eines selbstbewussten Auftrittes. Dabei wurde aber auch sichtbar: Mut zur Individualität zeigen und offen auf Menschen zugehen.

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Workshop BE REAL! Super tolle Klasse 🤩

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Entscheidend für den Erfolg sind nicht nur das Wissen, eine gute Ausbildung, sondern vielmehr „Softskills“, die dem Gesprächspartner Interesse, gutes Auftreten, Freundlichkeit und Einsatzbereitschaft vermitteln. 

Prof. Judith Laschkolnig: „Wir bedanken uns für den kurzweiligen Workshop mit vielen hilfreichen Informationen für das Leben und die zukünftigen Pflichtpraktika.“

Eine Frage des Stils!Foto:Simone Attisani Make-up: Angelika Rocil

Gepostet von Edith Reitzl am Mittwoch, 13. November 2019

Daniel Primusch, Privatkundenbetreuer und Jungendbeauftragter der Kärntner Sparkasse, hat mit den Schüler/innen der Patenklasse, der 2AK, das Marketingkonzept der Kärntner Sparkasse analysiert. Auch bei diesem Workshop wurde viel über das Thema gestern, heute und morgen diskutiert. 

Lange Tradition – neue Ideen

Die Kärntner Sparkasse feiert ihr 200-jähriges Bestehen und in diesem Rahmen gibt es eine Fülle von Feierlichkeiten. Damit stellte sich für die Jugendlichen die Frage, wie eine Bank über so viele Jahre so erfolgreich am Markt sein kann, da sich doch die Rahmenbedingungen wesentlich geändert haben. Natur, Gesellschaft mit den Werten, Regulatorien für Banken und die Technik verändern sich, Wandel passiert immer rascher und diese Veränderungen müssen vom Unternehmen in all die strategischen Entscheidungen berücksichtigt werden, um nachhaltig erfolgreich zu bleiben. Das ist, betrachtet man die Jubiläumsfeiern, der Kärntner Sparkasse offensichtlich gelungen. 

Das Video, das Marie Schwarz, die erste Sparerin der Sparkasse, zeigt, hat bei den Jugendlichen erste Spuren hinterlassen und gezeigt, wie gestern, heute und morgen zusammengehören. Diese Dame hat aufgrund der Aussage: „Sparst du heute an, dann hast du ein besseres Leben!”  ihr erstes Sparbuch eröffnet. Dieser Moment wurde in dem Videobeitrag festgehalten – Storytelling eine der neuen kommunikationspolitischen Maßnahmen.  

Weiters wurden den Jugendlichen klar, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Zielgruppen im Marketing ist, um darauf aufbauend den richtigen Marketing Mix zu wählen.  

Intensiv hat sich die Gruppe mit der Zielgruppe Jugendliche auseinandergesetzt. Das Jugendkonto George, das auf den erkannten Bedürfnissen der Zielgruppe Jugendliche aufbaut, mit den Zusatzleistungen wie begünstigte oeTickets, Kinogutscheine und vor allem die neuen Debit-Karten, die auch Jugendlichen den Einkauf im Internet ermöglichen, zeigten, welche Überlegungen hinter der Entwicklung des „Produktes” Jugendkonto stehen. Beworben wurde diese neue Debit-Karte mit folgendem Videoclip „Twice the nice”:

Den Abschluss bildete die interessante Frage, ob die Bank von morgen die rein digitale Bank sein wird oder doch noch Treffpunkt für Menschen mit starker digitaler Unterstützung vieler Prozesse.  

Die Sparkasse hat sich für die zweite Variante entschieden – Wohlfühlbank mit starker Digitalisierung, um mehr Zeit für Gespräche mit ihren Kunden zu haben. 

Die 1AK hat ihren Patenbetrieb, die Volksbank Völkermarkt, die gerne eine neue Patenschaft übernommen hat, kennengelernt.

Markus Romano, Filialleiter der Volksbank Völkermarkt und Poggersdorf, zeigte den Jugendlichen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche einer Bank. Anschließend setzte er sich intensiv mit der Bedeutung der Bank im Wirtschaftskreislauf, dem Mikro- und Makroumfeld der Volksbank, auseinander, um dann auf diesem Wissen aufbauend auf das Thema – Bank gestern, heute und morgen einzugehen.

Den Schüler/innen wurde klar vor Augen geführt, dass das sogenannte St. Galler Managementmodell nicht nur ein theoretisches Modell der Betriebswirtschaft ist, sondern dass es besonders wichtig ist, dass sich ein Unternehmen intensiv mit den Veränderungen des Umfeldes auseinandersetzt, um dann Strategien entwickeln zu können, um langfristig am Markt erfolgreich zu sein.

Die Veränderungen und vor allem die Notwendigkeit der Veränderungen von Geschäftsmodellen einer Bank wurde den Jugendlichen klar. Die aktuelle schon lang andauernde Niedrigzinsphase, die Regulatorien durch die Finanzmarktaufsicht, Veränderungen in Technik und den Werten der Gesellschaft, haben zu massiven Änderungen der Unternehmenskonzepte geführt. Wie genau die Bank von morgen aussieht, weiß niemand ganz genau, aber es gibt dazu schon Visionen.

Durch folgende Schlagworte hat Romano die Bank im Wandel der Zeit beschrieben:

GesternHeuteMorgen
persönlich persönlichpersönlich
regional regionalregional
Schaltermoderndigital – enormer Zuwachs bei Banking Applikationen
Kreditgeschäft nur vor Ortdigital
BarauszahlungenKreditgeschäft vor Ort und online
Überweisungen am Schaltervorwiegend Online-Überweisungen
Auszüge persönlich an KundenAuszüge durch Kunden selbst
Doppelt so viele Mitarbeiter pro Kundenweniger Mitarbeiter
Abschlüsse händischgeringe Zinsmargen
Hohe Zinsmargen starker Anstieg der Dienstleistungsgeschäfte
Kein Dienstleistungsgeschäft

Die aktuellen Dienstleistungen / Produkte der Volksbank zeigen, wie sich die Bank an die geänderten Bedürfnisse ihre Kundinnen und Kunden angepasst hat: Persönliche Beratung mit individuellen Beratungszeiten, Ausbau der Selbstbedienungszonen, Digitales Volksbank Banking mit App Lösungen für das Smartphone und Tablets und das Kundenservicecenter via Telefon und Email und vieles mehr.

Den Abschluss bildete das Video über das neue Filialkonzept der Haspa Bankfiliale. Eine Möglichkeit, wie trotz fortschreitender Digitalisierung dennoch die Schlagworte regional und persönlich gelebt werden können: